Macedonia News Agency - Nachrichten die man nicht überall findet!
Nachrichten über die Geschehnisse auf den Balkan,Griechenland,Zypern,Türkei und das Ägäische Meer.
Dazu eine zusätzliche Initiative gegen den versuch der EJRM (Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien), Hellenische Geschichte und deren Namen "MAZEDONIEN" zu Klauen und damit Geschichte zu Fälschen, den es gibt keine Republik Mazedonien !!! (siehe UN)
Ein kleiner Verein aus Zypern hat Großes vor. Wenn APOEL Nikosia heute bei Zenit St. Petersburg gewinnt, erreicht der Klub das Achtelfinale. Und die Champions League wäre um eine Überraschung reicher.
Klangvolle Namen schmücken das Team von APOEL Nikosia. Kaka und Ailton zum Beispiel. Doch Vorsicht! Kaka spielte weder beim AC Mailand noch bei Real Madrid. Der Verteidiger fand vielmehr nach einem mäßigen Gastspiel bei Hertha BSC den Weg auf die Insel Zypern. Und Ailton ging nicht bei Werder Bremen auf Torejagd, sondern beim FC Kopenhagen, bevor er es ihn in die zypriotische Hauptstadt zog.
Stolz auf den Verein und Zypern
Fußballgeschichte können die beiden heute dennoch schreiben. Sollte nämlich APOEL Nikosia bei Zenit St. Petersburg gewinnen, dann wäre der Klub sicher für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Und so etwas ist bisher noch keinem Verein aus Zypern gelungen. "Wir sind stolz auf uns, den Verein und auf Zypern. Es ist fast ein Wunder", so jubelte Ailton nach dem denkwürdigen 2:1-Heimerfolg der Zyprioten am 1. November gegen den FC Porto.
23.000 Zuschauer im frisch renovierten GSP-Nationalstadion Stadion von Nikosia feierten anschließend ausgelassen den Erfolg des krassen Außenseiters. Eine unglaubliche Zahl. Vor allem wenn man bedenkt, dass im griechischen Teil der geteilten Stadt nur 50.000 Menschen leben. "Klar, jetzt wollen wir das Achtelfinale erreichen", sagte der serbische Trainer von APOEL, Ivan Iovanovic, selbstbewusst vor der Reise des Tabellenführers der Gruppe G nach Petersburg. Es ist im Übrigen die einzige Champions-League-Gruppe, die mit APOEL Nikosia, Zenit St. Petersburg, Schatjor Donezk und dem FC Porto ausschließlich mit Landesmeistern bestückt ist.
Griechenlandfahnen und Hellenische Symbole
Wie alles auf Zypern, so muss man auch den Fußballklub APOEL Nikosia politisch einordnen, um ihn zu verstehen. Der Vereinsame zeigt es bereits an. Athlitikos Podosfairikos Omilos Ellinon Levkosias, kurz APOEL, steht für den Sport- und Fußballverein der Griechen aus Nikosia. Sie gründeten am 8. November 1926 den Klub, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feiert.
Die Vereinsfarben gelb und blau verweisen auf die beiden Länder Griechenland (blau) und Zypern (gelb). 1948 verließen nicht wenige Spieler den Verein und wirkten bei der Gründung des seitdem ewigen Konkurrenten Omonia mit. Ein Gruß von APOEL an den neu gegründeten Griechischen Sportbund (SEGAS), in der der Griechische Bürgerkrieg als "Kommunistische Revolte" abgetan wurde, sorgte für die Spielerflucht. Spätestens seit dieser Spaltung gilt APOEL als streng konservativ und national-hellenistisch ausgerichtet.
Neben den blau-weißen Griechenlandf ahnen präsentieren die APOEL-Fans in ihrem Nationalstadion fast immer HELLENISCHE Symbole.Das ist in Zypern Tradition.
Mit Minietat ins Achtelfinale
APOEL wirtschaftet mit einem Saisonetat von nur 13 Millionen Euro. Das Team bringt es auf einen geschätzten Marktwert von nur 17 Millionen Euro. Von einem Fußball-Wunder aber möchte Trainer Iovanovic trotzdem nicht sprechen. "Vor allem die Vielfalt des Kaders und damit seine Unberechenbarkeit macht uns stark", erklärt der Serbe immer wieder den Journalisten, die dem Erfolg von APOEL auf die Schliche kommen wollen. Wie zum Beweis stellte er sein Team gegen den FC Porto aus Brasilianern, Portugiesen und Griechen zusammen.
Der Griechisch Zyprische Präsident Dimitris Christofias hat am Montag trotz großer Kritik aus der Türkei eine Bohrinsel vor der Küste Zyperns besucht.
Regierungssprecher Stefanos Stefanou nannte den Besuch auf der Bohrinsel
des US-Unternehmens Noble Energy ca. 180 Kilometer vor der Südküste "symbolisch" um die Rechte des Landes Griechisch Zypern, nach Öl- und Gasvorkommen vor
der Küste zu suchen, zu unterstreichen. Diese Rechte zweifelt die Türkei
ohne Rechtliche Grundlage an, da sie Zypern nicht als eigenständigen Staat anerkennt. Zypern ist
seit einer türkischen Illegalen Militärinvasion 1974 geteilt. Der größere Südteil
wird von der Griechische Republik Zypern beherrscht, der Nordteil steht unter
Kontrolle der Türkei und ist von keinem Staat der Welt anerkannt.
Ankaras Pläne und Blick auf ihre angebliche Militärmacht lässt das Verhalten des Landes Neo Osmanisch
erscheinen.
Die jüngste Welle türkischer Militäraktionen gegen die Kurden im Nordirak
ist ein Zeichen dafür, dass die türkische Außenpolitik zwar etwas
überraschend ,aber nicht gänzlich unabsehbar in weniger als zwei
Jahren eine 180' Grad-Wende vollführt hat. Außerdem ist die türkische
Offensive auch ein Hinweis darauf, dass diese Veränderungen über die
gegenwärtigen Spannungen zwischen der Türkei ,Griechenland/Zypern und Israel hinausgehen, die
nur eine Facette einer viel tiefer greifenden Entwicklung darstellen.
Nachdem die Europäische Union der Türkei die Tür vor der Nase zugeknallt hatte trotz einiger umfassender Reformen im Militär- und Justizbereich durch
die Gerechtigkeits und Entwicklungspartei (AKP) - richtete das Land
seine Politik erst vor ein paar Jahren neu aus. Man wandte sich von
Europa ab und widmete sich der unmittelbaren Nachbarschaft in der
Region. Der neue Ansatz des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu
„Null Konflikte mit den Nachbarn“ verlieh dieser Neuausrichtung das
strategische und theoretische Fundament.
Durch die Türkische Aggressionspolitik funktioniere die gute Nachbarschaft-Politik nicht.
Die Türkei schlug (man könnte auch Täuschungsmanöver dazu sagen) ein neues, Kapitel in ihrer
Außenpolitik auf. Es kam zu einer "angeblichen" Annäherung an Armenien, man schwächte
seine Position gegenüber Zypern und vor-allem durch die tägliche Luftraumverletzungen die durch Türkische Kampfflieger verursacht werden gegenüber Griechenland ab. Parallel versuchte die Türkei den Iran in einen
positiven Dialog mit dem Westen einzubinden, überzeugte Syrien, den
schlummernden Grenzkonflikt zwischen den beiden Ländern zu lösen und
initiierte als krönenden Abschluss ,nachezu lächerliche Friedensgespräche zwischen Syrien
und Israel unter türkischer Vermittlung.
Allerdings funktionierte diese Politik der guten Nachbarschaft nicht wie
geplant. Die Annäherung an Armenien enttarnte sich als Reinfall,den ein wirkliches Interesse gab es von seite der Türken nie, mit Zypern wurde kein nennenswerter Fortschritt erzielt,
vor allem, nachdem in der Türkischen Republik Nordzypern (die nur von
der Türkei anerkannt wird) ein wenig gefälliger Präsident an die Macht
kam.
Erdogans politische Neuausrichtung gegenüber Israel und Zypern kann als Versuch
gewertet werden, nicht nur den traditionellen arabischen Argwohn
gegenüber der Türkei aufgrund ihrer imperialen Vergangenheit zu
überwinden, sondern auch eine gemäßigtere islamische Alternative zum
theokratischen Iran und seinem unberechenbaren Präsidenten zu
präsentieren.
Aber Erdogans Lächerliche Drohungen, den Einsatz der türkischen Marine als Militäreskorte für weitere Gaza Hilfsflotten
zu erwägen, grenzt schon an Säbelrasseln. Ebenso wie auch seine
erklärte Bereitschaft, die Republik Zypern mit Gewalt von Gasbohrungen
vor ihrer eigenen Küste abhalten zu wollen. Tatsächlich warnte Erdogan
vor einem diplomatischen Bruch mit der EU, sollte Zypern turnusmäßig die
EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2012 übernehmen.
Alles nur lauter Geschrei,.. den wurde Erdogan zu Gewalt greifen so würde er zugleich den Countdown für das ende der Türkei einläuten.
Die Türkei hat oder sollte in der Region eine wichtige Rolle spielen. Sie
könnte als Brücke zwischen West und Ost fungieren. Aber sie kann es nicht oder will es nicht. Sie Erliegt viel mehr der Arroganz der Macht durch die in
der Vergangenheit schon viele starke Staaten beschädigt und ins Abseits
gedrängt wurden.
Es wäre keine Überraschung wenn aus der Türkei ein zweites Jugoslawien wird.
Kanonenbootpolitik im Mittelmeer: Nach dem Streit zwischen der Türkei
und Israel schaukelt sich ein nun ein Konflikt zwischen Ankara und
Zypern hoch. Es geht um Bodenschätze unter dem Mittelmeer. Ärger gibt es
auch um Zyperns EU-Ratspräsidentschaft Mitte 2012.
Dem östlichen Mittelmeer droht ein Hauen und Stechen um die unter dem
Meeresboden bei Zypern vermuteten reichen Gasvorkommen. Trotz Protesten
der Türkei hat die US-Firma Nobel Energy im Auftrag der griechischen
Zyprer damit begonnen, in dem nach Auffassung Ankaras umstrittenen
Gebiet um die geteilte Mittelmeerinsel nach Energievorkommen zu bohren.
"Provokation", sagt der türkische Energieminister Taner Yildiz. Ankara
will nun Kanonenboote und eigene Bohrteams auf Kurs bringen.
Hintergrund des eskalierenden Streites ist die Teilung
der Insel. Im Norden gibt es seit einer türkischen Militärintervention
1974 die international nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik
Nordzypern. Im Süden liegt die Republik Zypern, die aber die ganze Insel
international vertritt und auch Mitglied der EU ist.
Die
Republik Zypern hat mit den Mittelmeer-Anrainern Libanon, Israel und
Ägypten Abkommen über sogenannte Ausschließliche Wirtschaftszonen
geschlossen. Damit wurden - vereinfacht gesagt - am Meeresboden Grenzen
gezogen. In den so festgelegten Gebieten erhalten die angrenzenden
Staaten besondere Rechte, wie die Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen.
"Wir halten uns an das internationale Recht und nichts anderes", sagt
eine Mitarbeiterin des zyprischen Außenministeriums.
Drohgebärden eines Getroffenen
Aber
Ankara ist empört, dass die griechische Seite nun mit der Ausbeutung
von Bodenschätzen beginnt, noch bevor es zu einer Friedenslösung
zwischen Griechen und Türken auf der Insel kommt. "Es geht nicht
grundsätzlich um die Souveränität in diesem Gebiet des Mittelmeeres.
Aber die Bodenschätze sollten zum Nutzen beider Seiten erschlossen
werden", sagte ein Sprecher des türkischen Außenministeriums.
Noch
in dieser Woche will die Türkei nun zusammen mit der nur von ihr
protegierten Türkischen Republik Nordzypern in dem Gebiet selber nach Öl
und Gas suchen. Dazu will Ankara mit den türkischen Zyprern ein eigenes
Abkommen über den Verlauf der Grenze am Meeresboden schließen. Die
staatliche türkische Ölgesellschaft TPAO soll die Suche leiten, zunächst
mit einer seismischen Untersuchung. "Der genaue Ort steht noch nicht
fest, aber es wird zwischen den türkischen Küste und der Küste Zyperns
sein", sagt ein Sprecher des Energieministeriums.
Die
angekündigte verstärkte Präsenz von türkischen Seestreitkräften lässt
den Streit brenzliger werden. Doch da eine US-Firma die Bohrrechte im
sogenannten Block 12 der Wirtschaftszone Zyperns hat, wird Ankara sich
mit weiteren militärischen Drohgebärden wohl zurückhalten müssen.
Ab Mitte 2012 werden die Beziehungen der Türken zur EU eingefroren
Politisch
aber kann der Energie-Streit die Fronten im Streit um die geteilte
Mittelmeerinsel noch mehr verhärten. "Wenn es bei den
Friedensverhandlungen keine Lösung gibt und die EU ihre rotierende
Präsidentschaft an den Süden Zyperns gibt, wird es zwischen der Türkei
und der EU eine echte Krise geben", sagte Vizeregierungschef Besir
Atalay bei einem Besuch im Norden Zyperns. "Denn dann werden wir unsere
Beziehungen zur EU einfrieren." Die Republik Zypern soll turnusmäßig
Mitte 2012 die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr übernehmen.
Gabriela Arsova-Miloshevska, Vorsitzende
der Partei „Republikanische Allianz“ in der ehemaligen jugoslawischen
Republik (FYROM) fordert ihre slawischen Landsleute bei einem Interview
bei der Washington Times auf den Namen, die Flagge und die Hymne der
ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) zu ändern.
„Ich glaube, dass die Menschen nach
etwas neuem verlangen. Auf einer Seite wollen die Menschen in der
ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) der EU beitreten, auf der
anderen Seite zeigen Sie keine Bereitschaft für eine Namenslösung. Ohne
eine Änderung des Namens wird es kein Wirtschaftswachstum geben“. –
Miloshevska erklärte auch die Notwendigkeit einer Änderung der Hymne und
der Flagge der ehemaligen jugoslawischen Republik damit, dass diese
Flagge und Hymne die seit 1995 existiert die prozentual große albanische
Minderheit nicht angenommen hat.
LÜGEN ÜBER LÜGEN - Sie konnten die Lüge nicht mehr aufrechterhalten
http://makedoniatotal.blogspot.com - Osama Fake
Jetzt hat doch eine
US-amerikanische Spezialeinheit tatsächlich Osama Bin Laden „offiziell“
getötet. Damit hat ihre Lüge über diesen „Terrorfürsten“ ein Ende
gefunden, denn Washington konnte sie nicht mehr länger aufrechterhalten.
Ihr Schreckgespenst, um den Krieg gegen den Terror zu rechtfertigen,
hat ausgedient. Wie ich bereits 2007 bewiesen habe,
ist aber OBL schon seit dem 16. Dezember 2001 tot. Er wurde nur
künstlich als Phantom der Welt vorgeführt, mit gefälschten Botschaften
und Videos. Jetzt haben sie ihn plötzlich gefunden, getötet und bereits
mit einer Seebestattung entsorgt. So muss man keine Beweise vorlegen,
die überprüft werden können. Das Foto über seinen Leichnam, die heute im
Umlauf gebracht wurden, sind bereits vor Jahren als Fälschung und
Fotomontage entlarvt worden. Sehr durchsichtig das Ganze.
Man hat
die obere Hälfte des Originalfotos von Osama Bin Laden mit dem eines
Toten überdeckt. Sehr leicht durch den Vergleich der Nase, Mund und
Zähne zu erkennen, die exakt übereinstimmen. Ausserdem ist sein Bart
heute dunkler als vor 10 Jahren. Eine billige Fälschung:
Das
letzte Indiz, OBL ist schon lange tot, war sein völliges Stillschweigen
und Mangel an Äusserungen über die Revolutionen in der arabischen Welt.
Eigentlich sehr ungewöhnlich für OBL (wenn er noch am Leben gewesen
wäre) bei diesem weltbewegenden Ereignissen. Aber er machte keinen Pips
und das zeigt, er war schon lange tot und die Propagandamaschine des
Pentagon brauchte ihn als Bösewicht jetzt nicht mehr. Genau wie sie seit
bald 10 Jahren eine Show abgezogen haben, wurde sein Ende nun
inszeniert.
Sie haben ihren "Emmanuel Goldstein" 10 Jahre für
ihre Zwecke als imaginären Bösewicht benutzt und jetzt hat er
ausgedient. Sie zeigen nur ein blutverschmiertes Zimmer, wo er angeblich
gestellt und mit einem Kopfschuss getötet wurde, das ist alles, und wir
sollen es glauben. Seine Leiche wurde schnellstmöglich auf einen
Flugzeugträger gebracht und in einem weissen Sack ins Meer geworfen.
Fall erledigt, Klappe zu. Dabei wurde ein Phantom hollywoodmässig
gestellt und erschossen, das gar nicht existierte. Die Weltpresse feiert
nun den Tod des Chefs der Al-CIAda als grössten Triumph im Kampf gegen
den Terror, die gleichen Medien die uns sonst auch dauernd belügen.
Zur
Erinnerung, Osama Bin Laden war ein Agent der Amerikaner, von der CIA
aufgebaut, finanziert und eingesetzt, im Kampf gegen die Sowjetbesatzer
in Afghanistan. Hillary Clinton gab sogar zu, "wir finanzierten Bin Laden".
Sein Deckname war „Tim Osman“ und er wurde von ihnen gehätschelt und
gepflegt. Später musste er dann als Sündenbock für den 11. September und
für den anschliessenden Krieg gegen und Besetzung von Afghanistan
herhalten.
Er selber hat in den Wochen nach den Anschlägen
mehrmals beteuert, nichts damit zu tun zu haben und es wären Kräfte
innerhalb des amerikanischen Machtapparates als Täter gewesen. Das
letzte Lebenszeichen in Form von Funksprüchen wurden am 15. Dezember
2001 von ihm aufgefangen. Danach war fast 10 Jahre lang völlige
Funkstille, obwohl er ja als angeblicher Anführer der Al-CIAda mit der
Aussenwelt und seinen Anhängern kommunizieren musste. Wie hätte er sonst
seine Befehle ans Terrornetzwerk das man ihm zuschreibt geben können?
Per Brieftauben oder Rauchzeichen?
Die NSA, die als Hauptaufgabe
jedes Telefongespräch, jedes Fax, E-Mail und sonstigen elektronischen
Verkehr weltweit überwacht und auswertet, hat keine Silbe von OBL in
bald 10 Jahren gehört. Das ist nur möglich, wenn Osama Bin Laden im
Dezember 2001 starb. Und er ist damals an seinem Nierenleiden gestorben,
denn er benötigte regelmässig eine Dialyse, die er in seinem Versteck
in den Bergen von Tora Bora nicht bekommen konnte. Sein letztes Foto vom
Dezember 2001 zeigt wie krank und mitgenommen er war.
Es ist
lächerlich anzunehmen, der grösste Geheimdienst der Welt, plus das
gesamte US-Militär konnten ihn in Afghanistan seit 2001 nicht aufspüren
und verhaften. Der Grund war, nicht weil Osama Bin Laden so clever war
und sich gut verstecken konnte, sondern weil er einfach tot und beerdigt
war und sie wussten es. Hätten sie es bereits im Dezember 2001
zugegeben, dann wäre ja der ganze Grund für den Krieg in Afghanistan
kurz nach Beginn bereits hinfällig gewesen, denn der Hauptgrund der uns
erzählt wurde war die Suche nach ihm. Jetzt benötigt Obama einen Grund
den Krieg dort zu beenden, weil er nicht gewinnbar ist und eine Unsumme
kostet. Ausserdem ist eine Mehrheit der Amerikaner für ein Ende des
Krieges.
Die bisherigen Kosten für den Krieg in Afghanistan
belaufen sich auf 400 Milliarden Dollar. Amerika ist pleite und kann
sich dieses sinnlose Abenteuer nicht mehr leisten. Und laut neuesten
Umfragen sind 73% der Anhänger der Demokraten (Obamas Partei) für einen
sofortigen Abzug aus Afghanistan und bei den Republikanern sind es 37%
oder 52% der gesamten Bevölkerung. Der Dollar stürzt immer mehr ab und
ist nur noch 86 Rappen wert. Gold stieg auf 1575 Dollar pro Unze und
Silber auf 47,50. Die Party genannt "American Way Of Life" ist vorbei.
Das
Weisse Haus hat die Zeichen erkannt, also hat man zur Ablenkung
entschieden den Tod von OBL jetzt zu inszenieren. Ausserdem benötigt
Obama dringend ein Erfolgserlebnis, wo doch seine Zustimmungswerte in
der amerikanischen Bevölkerung im Keller sind und er sich für den
Wahlkampf 2012 zur Wiederwahl vorbereitet. Er hat ja bisher eigentlich
nichts getan, wofür er wiedergewählt werden sollte. Oder umgekehrt,
alles was er als Kandidat versprach, hat er als Präsident nicht
eingehalten. So wird er als OBL-Bezwinger nun gefeiert. Ausserdem konnte
die Lüge, OBL wäre am Leben, nicht mehr aufrechterhalten werden und sie
war auch nicht mehr nötig.
Die Behauptung der Medien, der "Mord"
von Osama Bin Laden durch US-Spezialeinheiten wird die Al-CIAda zu
einem Racheakt animieren, ist selbstverständlich nur eine Ausrede für
mögliche weitere selbst inszenierte Terrorakte. Wie die Leser dieses
Blogs wissen, eine international operierenden Terrorgruppe mit Namen
Al-Kaida (arabisch: Datenbank) gibt es gar nicht,
(wie wenn Bin Laden seine Truppe "Datenbank" nennen würde). Es ist eine
Liste von Angestellten der Geheimdienste, nützliche Idioten, die im
Auftrag Terrorakte verüben. Wenn jetzt was passiert, dann wissen wir wer
wirklich dahinter steckt.
Übrigens,
auch wenn sie uns irgendwann Aufnahmen der Tötung von OBL zeigen, was
bedeuten diese schon? Nichts und sie beweisen auch nichts. Jeder kann
ein verwackeltes Video von einer Stürmung durch Soldaten, einigen
Schüssen und dann einen Körper der herumliegt aufnehmen. Warum haben wir
diese nicht schon längst gesehen? Müssen die Aufnahmen in einem Studio
erst gedreht werden? Damals am 11. September 2001 haben sie bereits nach
30 Minuten gewusst, Osama Bin Laden steckt dahinter und es über alle
Medien verkündet. Ja, sie meldeten sogar, der dritte Wolkenkratzer WTC7
ist eingestürzt, lange bevor es überhaupt tatsächlich passierte.
Da
bei dem "Gefecht" in Abbottabad Pakistan laut Weissen Haus der wehrlose
OBL zwei Mal durch Schüsse in den Kopf getroffen wurde, einmal direkt
über dem linken Auge und mit dem zweiten Schuss explodierte sein Kopf,
können sie kein Foto von ihm als Beweis zeigen, da zu grausig für das
Publikum. Zufällig kann man ihn dann auch nicht mit dem Gesicht
identifizieren und seine Leiche haben sie auch schon ins Meer
geschmissen. So bleibt nichts von ihm übrig, um von unabhängiger Seite
die Geschichte der US-Regierung zu überprüfen. Wir haben sie einfach zu
glauben und basta.
Denn es gibt vieles was an dem Märchen nicht
stimmt. Die Begründung der US-Regierung für die angebliche schnelle
Bestattung von OBL auf See, sei aus Rücksicht auf islamische
Glaubensvorschriften gemacht worden, ist eine Lüge. Erstens muss eine
Bestattung nicht zwingend innerhalb 24 Stunden stattfinden. Und
zweitens, müssen verstorbene Muslime gewaschen und in ein Tuch gehüllt
mit dem Gesicht Richtung Mekka in die Erde gelegt werden. Eine
Seebestattung ist nur erlaubt, wenn der Tod auf einem Schiff passiert
und kein Land in der Nähe ist.
Auch die Schnelligkeit der
DNA-Analyse die angeblich durchgeführt wurde ist technisch unmöglich.
Obama verkündete den Tod von OBL nur Stunden nach seiner Ermordung durch
US-Soldaten. Kriminalexperten sagen, ein DNA-Test kann nicht in Minuten
oder einer Stunde durchführt werden und schon gar nicht im Feld. Dieser
dauert mindestens zwei Tage in einem Labor und kann sogar bei
Mischspuren Monate dauern. Ausserdem, woher haben sie die
Vergleichsdaten? Haben sie das DNA eines nahen Verwandten der mit ihnen
kooperierte vorher genommen und dabei gehabt?
Deshalb, alles was
uns von offizieller Seite über 9/11 und Osama Bin Laden erzählt wird ist
erstunken und erlogen. Es ist die grösste Lüge dieses Jahrhunderts
überhaupt. Kriege wurden damit begründet, die Einführung des
Überwachungs- und Polizeistaates und die Zerstörung unserer Verfassungs-
und Freiheitsrechte. Um das ohne Widerstand in der Bevölkerung
durchzuziehen, haben sie 9/11 selber gemacht und OBL und den Arabern
generell mit Hilfe der Medien in die Schuhe geschoben. Diese gigantische
Lüge darf so nicht akzeptiert werden.
AL-KAIDA - Eine Erfindung der CIA wie schon der damalige Aussenminister Englands Robin Cook bestätigte.
Kurz vor seinem frühen Tod sagte der britische Aussenminister Robin Cook dem
Parlament, dass „Al Kaida“ nicht wirklich eine Terrorgruppe sei,
sondern eine Datenbank von internationalen Freiheitskämpfern
„Mujaheddin“ und Waffenschmugglern die von der CIA ausgewählt, geführt,
ausgebildet und finanziert wurde, um Kämpfer, Waffen und Geld in das von
der Sowjetunion besetzte Afghanistan zu schleusen.
Hier ein Bericht aus dem indischen Journal World Affairs, in dem der Geheimagent des Französischen Militärs Pierre-Henri Bunel von seinen Erfahrungen erzählt, welche die Aussage von Robin Cook bestätigt:
--- Das erste Mal habe ich von „Al Qaida“
(Deutsch Al-Kaida) gehört als ich einen Führungs- und Offizierskurs in
Jordanien besuchte. Ich war ein französischer Offizier zu der Zeit und
die französische Armee hatte enge Kontakte und gute Kooperation mit
Jordanien. Zwei meiner jordanischen Kollegen waren Ausbildungsoffiziere
und auch Computer-Experten. Sie benutzten ein Computer-Kauderwelsch um
über die Bestrafung von Studenten Witze zu machen. Zum Beispiel, wenn
einer von uns zu spät an der Bushaltestelle war um die Offiziersschule
zu verlassen, sagten die beiden Offiziere zu uns „Wir werden Dich im Q eidat il-Maaloomaat notieren“
was so viel wie wir werden Dich in der Datenbank eintragen und Du
bekommst eine Verwarnung. Wenn der Fall schlimmer war, benutzten sie die
Wörter „Q eidat i-Taaleemaat“ was Entscheidungs-Datenbank bedeutet und
man bekam eine Strafe. Für die schlimmsten Fälle sprachen sie nur von
einem Eintrag in die „Al Qaida“.
Anfang 1980 kaufte die Islamic
Bank for Development in Jedda Saudi Arabien ein neues Computer-System um
die Buchhaltungs- und Kommunikations-Probleme zu bewältigen. Das System
war zu modern und zu gross für ihre Bedürfnisse, deshalb wurde ein Teil
davon zum Speichern der Islamic Conference Datenbank abgegeben. Nach
Angaben eines pakistanischen Majors war die Datenbank zweigeteilt. Eine
Datei enthielt die Konferenz-Teilnehmerliste und hiess „Q eidat
il-Maaloomaat“ und die andere enthielt die Konferenz-Protokolle „Q eidat
i-Taaleemaat“. Beide Dateien waren wiederum in einer Datei gespeichert
die „Q eidat ilmu’ti’aat“ hiess was genau übersetzt auf Deutsch
Datenbank heisst. Aber die Araber kürzen dies ab und sagen nur „Al
Qaida“ was auf Arabisch das Wort für „Basis“ bedeutet. Die
Luftwaffenbasis in Riyadh Saudi Arabien heisst „q eidat ‘riyadh al
‘askariya“ und „Q eida“ bedeutet eine Basis und „Al Qaida“ bedeutet „Die
Basis“. Mitte 1980 war „Al Qaida“ eine Datenbank auf einem Computer und
wurde vom Sekretariat der Islamic Conference benutzt.
Anfang
1990 war ich ein Geheimdienstoffizier im Hauptquartier der französischen
Schnelleneingreiftruppe. Wegen meiner arabischen Sprachkenntnisse war
es meine Aufgabe Faxe und Briefe zu übersetzen die vom Geheimdienst
abgefangen wurden. Wir bekamen oft abgefangenes Material welches aus
England oder Belgien von islamischen Netzwerken versendet wurde. Diese
Dokumente enthielten Instruktionen an islamische bewaffnete Gruppen in
Algerien oder in Frankreich. Diese Nachrichten zitierten Quellen für
Verlautbarungen für Pamphlete oder für Videofilme die an die Medien
verteilt wurden. Die am meisten zitierten Quellen waren die UNO, der
UNHCR, die Blockfreienstaaten und … „Al Qaida”.
„Al Qaida“ blieb
die Datenbank für das Netzwerk der Islamic Conference. Nicht alle Länder
dieser Organisation waren „Schurkenstaaten“ and viele islamische
Gruppen konnten Informationen aus der Datenbank abrufen. Es war deshalb
natürlich, dass Bin Laden eine Verbindung zu diesem Netzwerk hatte. Er
ist (war)
ja ein Mitglied der wichtigen saudischen Familie in der Bank- und
Geschäftswelt. Weil es nun „Schurkenstaaten“ gab war es einfach für
terroristische Gruppen den E-Mail Dienst der Datenbank zu nutzen. Die
E-Mail von „Al Qaida“ wurde mit einer Schnittstelle welche die
Nachrichten verschlüsselte benutzt, damit die Familien der Mujaheddin
eine Verbindung zu ihren Kindern in Afghanistan, oder Libyen oder im
Libanon halten konnten, die dort ausgebildet wurden. Oder auch wenn
Aktionen liefen in Kampfgebiete wo Extremisten unterstützt von allen
Staaten Stellvertreterkriege durchführten.
Damals als Osama Bin
Laden ein amerikanischer Agent in Afghanistan war und den CIA Decknamen
"Tim Osman" hatte, wurde das „Al Qaida“ Intranet bestens zur die
Übermittlung von kodierten Nachrichten verwendet. „Al Qaida“ war weder
eine internationale terroristische Gruppierung, noch das persönliche
Eigentum von Bin Laden. Es ist nur der Begriff für ein gemeinsam
benutztes Datenbank-System. Wenn es islamische Terrorangriffe gibt, dann
werden diese von lokalen Gruppen durchgeführt und die Gründe sind
lokaler Natur und diese Gruppen sind nicht international verbunden. Die
Bombenanschläge in der Türkei im Jahre 2003 zum Beispiel waren gedacht
um Erdogan für seine Britisch- und Israel-Freundliche Politik zu
bestrafen, eine lokale Politik.
Die Länder der Dritten Welt sind
der Meinung, dass die Länder welche Massenvernichtungswaffen für
ökonomische und imperialistische Zwecke verwenden, wie die USA und die
NATO Staaten, die wirklichen „Schurkenstaaten“ auf der Welt sind. Was
tatsächlich passiert ist, dass eine islamische Ökonomische
Interessengruppe einen Krieg gegen die „liberale“ westliche Ökonomische
Interessengruppe führt. Beide benutzen lokale Terrorgruppen die
behaupten im Namen von „Al Qaida“ zu handeln. Dann werden westliche
Armeen benutzt um unabhängige Staaten mit einem UNO-Mandat zu
überfallen, um Präventivkriege führen zu dürfen. Dabei verstecken sich
hinter den westlichen Regierungen die wirklichen Sponsoren der Kriege,
die Interessengruppen der Waffen- und Öl-Konzerne.
Die Wahrheit
ist, es gibt keine islamische Armee oder eine Gruppe die „Al Qaida“
heisst und jeder informierte Geheimdienstler weiss das. Aber es gibt
eine sehr grosse Propagandakampagne um die Öffentlichkeit daran glauben
zu lassen, es gibt eine Einheit die den „Teufel“ repräsentiert, damit
die „TV-Zuschauer“ in Angst und Schrecken versetzt werden und den
internationalen Krieg gegen den Terror akzeptieren. Das Land hinter
dieser Propaganda ist die USA und die Interessengruppen für den Krieg
gegen den Terror sind nur daran interessiert sehr viel Geld damit zu
machen. ---
Ein Beispiel für solche getürkten Terroristen sind
die albanischen und bosnischen Guerillakämpfer im Balkan gewesen,
welche angeblich durch „Al Qaida“ unterstützt wurden. (EIR)
Wir wissen jetzt, dass diese „islamischen Terroristen“ durch Geld
finanziert wurden, welche aus dem bosnischen Verteidigungsfond stammen,
eine Körperschaft gegründet mit einem speziellen Fond bei der von
Präsident Bush kontrollierten Riggs Bank mit Sitz in Washington, bekannt
für ihre CIA Verbindungen zur Finanzierung von verdeckten Operationen
und Skandale mit dubiosen Finanztransaktionen um saudischen Diplomaten
und Despoten aus Afrika und Südamerika wie Pinochet (WSJ). Die ganze Operation wurde gesteuert durch Richard Perle und Douglas Feith, enge Berater des Weissen Hauses, welche das ganze Lügengebilde
um den Irakkrieg aufgebaut haben. Die Absicht ist natürlich, ein
künstliches Terrorproblem zu schaffen, um einen Grund zu haben dieses
dann mit militärischen Mitteln bekämpfen zu können.
Der Buchauthor R.T. Naylor sagt: "Al-Kaida
gibt es nicht, ausser in der fiebrigen Einbildung der Neocons und der
Likudniks. Einige davon vermute ich, wissen das es eine Legende ist,
finden es aber extrem nützlich dies als “Bösenmann” zu verwenden um die
Öffentlichkeit und die Politiker zu erschrecken, um eine sonst
nichtakzeptable Politik zu schlucken, zu Hause und im Ausland".
Sogar der ehemalige britische Premieminister Toni Blair hat gesagt: "Al-Kaida ist keine Organisation. Al-Kaida ist eine Art zu handeln...". (Fox)
Der
jetzige US-Verteidigungsminister und frühere CIA Direktor Robert Gates
hat in seinen Buch "From the Shadows" 1996 zugegeben, dass sie die
Mujaheddin und Bin Laden in Afghanistan mit $500 Mio unterstützt haben,
schon Monate bevor die Russen einmarschiert sind. (DK)
Die
CIA wurde vom damaligen Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter,
Zbigniew Brzezinski, in den 80ger Jahren beauftragt die "Operation Cyclone"
durchzuführen, die Rekrutierung, Finanzierung, Ausbildbung und
Bewaffnung der Taliban und Islamisten aus dem arabischen Raum, um als
Mujaheddin gegen die Sowjets in Afghanistan zu kämpfen. Nach dem Abzug
der Russen, wurde diese, bei der CIA angestellte, Terrortruppe zu
passenden Gelegenheiten weiter eingesetzt.
Folgende „Al-Kaida Terroristen“ haben unter vielen anderen für die CIA gearbeitet:
- Vinnell Bombenattentatsführer Khaled Jehani, in Afghanistan, Bosnien und Tschechenye
- Mitglieder der Marokkanischen Terrorgruppe Salafi Jihadi in Afghanistan, Tschechenyen, Dagestan, Bosnien und Kosovo
- Der USS Cole Bombenattentäter Jamal al-Badawi in Bosnien
- Zacarias Moussaoui in Tschechenyen
- Khalid Sheikh Mohammed in Afghanistan
- Sheik Omar Abdel Rahman in Afghanistan
- Der Führer des Ägyptischen Islamic Jihad Ayman al Zawahiri in Bosnien
- Sein Bruder Ayman al-Zawahiri im Kosovo
- Abdullah Azzam, der Idiologieführer der Hamas, in Afghanistan
Dann
haben wir viele Fälle wo britische MI5 und SAS Agenten, CIA und Mossad
Agenten sich als "Al-Kaida" Terroristen verkleidet und Anschläge verübt
oder versucht haben diese zu verüben.
In Wahrheit ist MI5 + CIA + MOSSAD = Al-Kaida.
Deshalb, jedes Mal wenn man aus den Medien den Name „Al-Kaida“ hört, dann ist dass genau so wie in George Orwells „1984“ wo der Bildschirm den Spruch „Zwei Minuten hassen“ anzeigt und die Schafsköpfe dann programmiert werden Angst vor „Emanuel Goldstein“
zu haben. Ein fabrizierter Feind, von den kriegsgeilen Fanatikern
erfunden, um die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken zu versetzen,
damit sie die Agenda für den totalen Krieg und Polizeistaat unterstützt.
Ein
weiterer Beweis, dass es keine "Al-Kaida" gibt ist der neueste
Entscheid des Militärgericht in Washington, welche die Klagen gegen zwei
Terrorverdächtige verworfen hat. Einer der Chefverteidiger sagte, die
Entscheidung könne alle weiteren Verfahren stoppen, da bisher keiner der
380 Guantanamo-Häftlinge offiziell zum "ungesetzlichen feindlichen
Kämpfer" erklärt worden sei. Das Urteil sei zudem ein weiterer Beweis
dafür, dass das System der Kommissionen gescheitert sei. "Dies ist ein Rechtssystem, dass nicht mit amerikanischen Werten im Einklang steht." (TA)
Der "Krieg gegen den Terror" ist eine Lüge und tatsächlich ein Krieg gegen unsere Freiheiten. Aber, nicht nur gibt es keine "Al-Kaida", auch Bin Laden ist schon lange tot, wie hier zu lesen. Wer das nicht glaubt und anzweifelt, soll das hier lesen. Wer wissen will wie die Türme in New York zusammengekracht sind, soll das hier lesen, und wer wissen will wer am meisten vom 11. September profitiert hat kann das anschauen.
Hier
eine sehr gute Reportage der BBC, welche zeigt, Al-Kaida gibt es nicht,
sondern wurde von den NEOCON's in der US-Regierung als "Feind"
erfunden, um ihre Kriege zu begründen. "The Power of Nightmares"
In diesem Film bestätig ein ehemaliger CIA-Agent: "Al-Kaida ist unsere Erfindung"
Die griechische Polizei hat Anfang Januar eine junge Deutsche wegen Terrorverdachts
festgenommen und ihr Foto veröffentlicht. Sie soll der Gruppe
«Verwschwörung der Feuerzellen» angehören. Diese verschickte im Dezember
Briefbomben an europäische Politiker.
Nach der Festnahme einer Deutschen wegen Terrorverdachts in Athen hat die griechische Polizei am Morgen auf ihrer Internetseite
ein Foto der Frau veröffentlicht. Sie bat jeden Bürger, der
Informationen über die Frau hat, sich notfalls auch anonym zu melden.
Bereits am Vorabend hatte die Polizei ihre Festnahme im Athener
Stadtteil Perissos bekanntgegeben. «Sie ist festgenommen worden im
Zusammenhang mit terroristischer Tätigkeit», sagte ein Polizeioffizier
der Nachrichtenagentur dpa. Einzelheiten wollte er nicht nennen.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihr und vier ebenfalls festgenommenen
Männern illegalen Waffenbesitz und Beteiligung an einer
Terror-Organisation vor, berichtete das Staatsradio (Net). Der
Rechtsanwalt der Deutschen, Sotirios Spiriounis, sagte der griechischen
Nachrichten-Internetseite in.gr, die Frau gehöre zwar der anarchistischen Szene an, sie habe aber nichts mit Terrorismus zu tun.
Die Behörden vermuten, dass die vier festgenommenen Männer Mitglieder
der Untergrundorganisation «Verschwörung der Feuerzellen» sind, wie der
staatliche Rundfunk berichtete. Es werden aber Verbindungen auch zu
anderen Untergrundorganisationen vermutet.
In einer Wohnung, die die vier in Athen gemietet hatten, wurden ein
Sturmgewehr, eine Pistole, mehr als 220 Patronen und gefälschte Ausweise
gefunden. «Meine Mandantin (die 27-jährige Deutsche) hat nur
freundschaftliche Beziehungen zu den vier Männern gehabt», sagte ihr
Rechtsanwalt. Die vier Griechen und die Deutsche sollen am Montag dem
Untersuchungsrichter vorgeführt werden.
Die «Verschwörung der Feuerzellen» hatte sich Anfang Dezember zu einer Reihe von
Briefbomben an europäische Politiker
bekannt. Eine der insgesamt 14 Sendungen landete im Berliner
Kanzleramt, konnte aber rechtzeitig entschärft werden. Ende Dezember
richtete eine
Bombe vor einem Gericht in Athen schwere Schäden an. Auch zu diesem Anschlag bekannte sich die linksextremistische Organisation.
Griechische Marine stellt U-Boot der Klasse U-214 Offiziel im Dienst
Nach jahrelangem Streit hat der von HDW gefertigte U-Boot-Neubau „Papanikolis" nun endlich Kiel verlassen.
Nachdem das U-Boot am Dienstag an die griechische Marine übergeben
worden war, startete anfang des Monats zur seiner ersten Reise unter griechischem
Kommando richtung Ägäisches Meer. Zehn Jahre nach der Vertragsunterzeichnung wurde
die „Papanikolis" offiziell in Dienst gestellt.
Eigentlich sollte das 1700 Tonnen U-Boot „Papanikolis" als
Prototyp der Klasse U-214 bereits im Jahr 2007 in Dienst gestellt
werden. Damals entbrannte jedoch ein Streit zwischen Werft und
Auftraggeber über Mängel an dem Boot.
Die Türkei empört sich über israelisches Vorgehen in Gaza, handelt selbst auf Nordzypern aber ungleich brutaler.
Diese Woche jährt sich die Invasion Zyperns durch die Türkei. Angesichts der jüngsten Kritik Ankaras an dem, was es Israels "Freiluft-Gefängnis" im Gazastreifen nennt, erhält das eine besondere Bedeutung.
Die türkische Politik gegenüber Israel, die vor nur einem Jahrzehnt einem kompletten Bündnis nahekam und historisch warmherzig und offen war, hat sich abgekühlt, seit Islamisten im Jahr 2002 in Ankara die Macht übernahmen. Ihre Feindseligkeit wurde im Januar 2009 deutlich, während des Krieges zwischen der Hamas und Israel.
Premierminister Recep Tayyip Erdogan verurteilte Israels Politik in Bausch und Bogen als "Begehen unmenschlicher Taten, die es zur Selbstzerstörung bringen wird" und beschwor sogar Gott ("Allah wird... diejenigen bestrafen, die die Rechte der Unschuldigen verletzen"). Seine Ehefrau Emine Erdogan verurteilte Israels Tun übertrieben als so schrecklich, dass "es nicht in Worte zu fassen ist".
Ihre verbalen Angriffe kündigten weitere Feindseligkeiten an, zu denen die Beleidigung des israelischen Präsidenten, Hilfe bei der Finanzierung der "Freiheits-Flotte" und das Zurückrufen des türkischen Botschafters gehörten.
Die türkische Wut gibt Anlass zu einer Frage: Ist Israel im Gazastreifen wirklich schlimmer als die Türkei in Zypern? Ein Vergleich zeigt auf, dass das wohl kaum so ist. Man bedenke folgende Gegensätze:
Zur Invasion durch die Türkei im Juli/August 1974 gehörten nach Angaben der Minority Rights Group International der Gebrauch von Napalm und die "Verbreitung von Terror" unter den griechisch-zypriotischen Dorfbewohnern. Im Gegensatz dazu verließ sich Israel bei seiner "erbitterten Schlacht" zur Eroberung des Gazastreifens nur auf konventionelle Waffen und der Kampf hatte fast keine zivilen Opfer zur Folge.
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· Die anschließende Besetzung von 37 Prozent der Insel lief nach Angaben von William Mallinson in seiner gerade an der University of Minnesota veröffentlichten Monografie auf eine "erzwungene ethnische Säuberung" hinaus. Im Gegensatz dazu kann man den israelischen Behörden ethnische Säuberung im Gazastreifen nur gegen das eigene Volk, die Juden im Jahr 2005 vorwerfen.
· Die türkische Regierung hat etwas gefördert, das Mallinson als "eine systematische Politik der Kolonisierung" ehemals griechischen Landes in Nordzypern bezeichnet. Die türkischen Zyprioten bestanden 1973 aus rund 120.000 Personen; seitdem wurden mehr als 160.000 Bürger der Republik Türkei in dem Land angesiedelt. Nicht eine einzige israelische Gemeinde ist im Gazastreifen verblieben.
· Ankara hält seine Besatzungszone derart an der kurzen Leine, dass der hochrangige türkische Politiker Bülent Akarcalý sagt, "Nordzypern wird regiert wie eine Provinz der Türkei". Im Gazastreifen regiert ein Feind Israels, die Hamas.
· Die Türken setzten ein vorgeblich autonomes Konstrukt, die "Türkische Republik Nordzypern" ein. Die Gazaner genießen tatsächliche Autonomie.
· Eine Mauer durch die Insel hält friedfähige Griechen aus Nordzypern heraus. Israels Mauer hält palästinensische Terroristen fern.
Und dann gibt es da die Geisterstadt Famagusta, wo türkisches Handeln dem Syriens unter den brutalen Assads entspricht. Nachdem die türkische Luftwaffe die zypriotische Hafenstadt bombardierte, zogen türkische Streitkräfte dort ein, um sie zu besetzen, womit sie die griechische Bevölkerung (die ein Massaker befürchtete) zur Flucht veranlassten. Türkische Truppen bauten sofort einen Zaun um das Varosha genannte Zentrum der Stadt undverboten jedem dort zu leben.
Während diese zerfallende griechische Stadt von der Natur zurückerobert wird, ist sie zu einer bizarren Zeitkapsel des Jahres 1974 geworden. Steven Plaut von der Universität Haifa besuchte sie und berichtet: "Es hat sich
nichts verändert... Man sagt, dass die Autohäuser in der Geisterstadt noch heute die Modelle von 1974 auf Lager haben. Jahre nach der Vergewaltigung Famagustas erzählten die Leute von Glühbirnen, die immer noch in den Fenstern der verlassenen Gebäude brannten."(Bild:Famagusta/Amohostos) mehr dazu hier klicken
Seltsamerweise stammt eine weitere Geisterstadt der Levante ebenfalls aus dem Sommer 1974. Gerade einmal 24 Tage vor der türkischen Invasion auf Zypern verließen israelische Truppen die Grenzstadt Quneitra und übergaben sie den syrischen Behörden. Hafez al-Assad entschied sich, ebenfalls aus politischen Gründen, dort niemanden wohnen zu lassen. Jahrzehnte später verbleibt auch sie leer, eine Geisel der Kriegslust.
DIE WELT LÄSST SICH NICHT FÜR DUMM VERKAUFEN !!!
Erdogan behauptet, die türkischen Truppen würden Nordzypern nicht besetzen, sondern befänden sich dort "in ihrer Eigenschaft als Machtgarant der Türkei" – was immer das heißen soll. Die übrige Welt lässt sich allerdings nicht für dumm verkaufen. Als Elvis Costello vor kurzem die Zusage für ein Konzert in Tel Aviv zurückzog, um gegen das "Leiden der unschuldigen [Palästinenser]" zu protestieren, strich Jennifer Lopez ein Konzert in Nordzypern, um gegen dortige "Menschenrechtsverletzungen" zu protestieren.
Kurz gesagt: Nordzypern teilt Merkmale mit Syrien und erinnert mehr an ein "Freiluft-Gefängnis" als der Gazastreifen. Es ist schon lächerlich, dass ein heuchlerisches Ankara sich wegen des Gazastreifens mit einem moralischen Federschmuck herausputzt, während es eine Zone betreibt, die bedeutend widerlicher ist. Statt sich in Gaza einzumischen, sollten die türkischen Führer die illegale und zerstörerische Besatzung beenden, die Zypern seit Jahrzehnten so tragisch teilt.
Russlands Präsident Dmitri Medwedew ist im Griechischen Teil Zyperns eingetroffen. Das ist der erste offizielle Besuch eines russischen Staatschefs in der Geschichte der Beziehungen zwischen beiden Staaten. Der Besuch ist für den 50. Jahrestag der Herstellung diplomatischer Beziehungen anberaumt.
Bei den Gesprächen mit dem zypriotischen Präsidenten Dimitris Christofias soll es auch um die seit Jahrzehnten ausbleibende Lösung der Zypernfrage gehen. Medwedew wird nicht den türkisch-zypriotischen Norden der Insel besuchen, der von türkischen Truppen besetzt ist. Zypern ist seit 1974 nach einer türkischen Militärintervention die als Friedensmission getarnt war geteilt.
In Medwedews Verhandlungen auf höchster Ebene ist es geplant, das Finanz- und Wirtschaftszusammenwirken zwischen Russland und Zypern, die Besteuerung russischer Unternehmen und Probleme der Zypern-Regelung zu besprechen. Es wird die Unterzeichnung von 15 Dokumenten, darunter eines Gemeinsamen Aktionsprogramms in den Jahren 2010 bis 2013 und einer Gemeinsamen Erklärung anlässlich des 65. Jahrestages des Sieges über den Faschismus, erwartet.
Medwedew wird Verhandlungen mit dem zypriotischen Präsidenten Dimitris Christofias führen. Geplant sind auch sein Treffen mit dem Vorsitzenden des Repräsentantenhauses und ein Gespräch mit Chrysostomos II., Erzbischof von ganz Zypern. Im Rahmen des Besuches wird dem Präsidenten des Griechisch-Zyperns der Freundschaftsorden für einen großen persönlichen Beitrag zur Festigung und der allseitigen Entwicklung der russisch-zypriotischen Beziehungen überreicht. Geplant ist weiterhin die Beteiligung des russischen Präsidenten an der Eröffnung einer Abteilung der Russischen Kommerzbank in der Griechisch zypriotischen Hauptstadt Nicosia.
Vor der Küste des durch die Türkei Illegalen besetzten Teil Nordzyperns hat es erstmals seit über zehn Jahren wieder einen bewaffneten Konflikt unter Beteiligung eines türkischen Patrouillenboots gegeben. Die Türken feuerten heute mehrere Warnschüsse in Richtung eines griechisch-zypriotischen Fischerbootes ab. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte das zyprische Außenministerium mit. Die Regierung in Nikosia informierte die Vereinten Nationen über den Zwischenfall. Sie untersuche die näheren Umstände des Vorfalls, hieß es.
Der Vorfall ereignete sich in internationalen Gewässern östlich des Kap Apostel Andreas im Nordteil der seit 1974 geteilten Mittelmeerinsel. Die beiden Seiten, die griechischen und die türkischen Zyprer, führen seit 2008 intensive Gespräche zur Überwindung der Teilung. Diese sind jedoch bisher ohne Ergebnis geblieben. Die Mittelmeerinsel ist seit 2004 Mitglied der EU. Das gilt aber nur für den griechisch-zyprischen Teil. Zypern ist seit 1974 nach dem Illegalen einmarsch Türkischer Truppen geteilt.
Noch immer hat kein Land der Welt den Türkischen teil der Insel anerkannt.
Trotz Hilfsprogramm und Sparpaket kauft Griechenland so viele Waffen wie kaum ein anderes Land. Athen liefert sich ein Wettrüsten mit der Türkei und hofft auf eine Zukunft als Hightech-Standort - zur Freude von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und den USA
Von Florian Hassel in Athen
Es geht um viel bei den Gesprächen, zu denen sich rund 20 Männer jeden Dienstag und Donnerstag im griechischen Verteidigungsministerium treffen. Für Griechenland verhandeln leitende Marineoffiziere, Juristen und Berater der Investmentbank Lazard, angeführt von einem erfahrenen Staatsdiener, dem Richter Dionysios Kolovos. Auf der anderen Seite des Tisches sitzen führende Mitarbeiter des deutschen U-Boot-Bauers ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) und seines Partners aus Abu Dhabi, ebenfalls assistiert von Juristen.
Bis Ende August sollen die Unterhändler festlegen, wann Griechenland alte Schulden von etlichen Hundert Millionen Euro für deutsche U-Boote bezahlen muss. Außerdem sollen sie einer klammen Werft in Griechenland eine Zukunft sichern. Und schließlich sollen sie dafür sorgen, dass Athen einen neuen, milliardenschweren Auftrag für deutsche U-Boote unterschreibt. All dies mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise Griechenlands seit Jahrzehnten.
Trotz der desolaten Lage des Landes wollen Deutsche, Franzosen oder Amerikaner Griechenland weiter Waffen verkaufen, wie Recherchen der "Welt am Sonntag" belegen. Die Rüstungsgeschäfte zeigen beispielhaft, warum das Land so tief in der Krise steckt. Griechenland wird bestimmt von gescheiterten Ambitionen und einem schwelenden Konflikt mit der Türkei, der außerhalb des Landes kaum wahrgenommen wird.
Mit offiziell 133 000 Soldaten unterhält Griechenland, umgerechnet auf seine elf Millionen Einwohner, die mit Abstand größte Armee Europas, so die Nato. Deutschland kommt trotz seiner gut siebenmal so großen Einwohnerzahl nur auf 254 000 Soldaten. Kein Land in Europa investiert pro Kopf annähernd so viel Geld in Waffen wie Griechenland. Im vergangenen Jahrzehnt haben seine Militärs schätzungsweise insgesamt 50 Milliarden Euro ausgegeben - und so erheblich zum schlimmen Zustand der Staatsfinanzen beigetragen. Weltweit war Griechenland dem Stockholmer SIPRI-Institut zufolge von 2005 bis 2009 der fünftgrößte Käufer konventioneller Waffen. Und diese Panzer oder Flugzeuge kommen vor allem aus den USA, Deutschland und Frankreich.
Am fortdauernden Geschäft mit neuen und gebrauchten Rüstungsgütern verdienen deutsche, französische und amerikanische Firmen ebenso wie ihre Regierungen - jene Regierungen, die Athen im Mai mit Milliardenkrediten vor dem Staatsbankrott retteten. Und die nun fordern, dass Griechenland jeden möglichen Euro sparen muss.
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Die Geschichte der griechischen Aufrüstung beginnt vor fast vier Jahrzehnten. Im Juli 1974 lässt das damals in Athen regierende Obristenregime die Regierung der von Griechen und Türken bewohnten Insel Zypern stürzen. Die Türkei nutzt den Putsch zu einer Invasion und besetzt den Nordteil der Insel.
Heute will die erstarkende Türkei in der Luft, auf dem Meer und - für den Fall von Ölvorkommen - auch unter dem Meeresgrund der Ägäis zunehmend mitreden. Deren Inseln hatte Griechenland beim Auseinanderfallen des Osmanischen Reiches Anfang des 20. Jahrhunderts unter seine Kontrolle gebracht. "Die Antwort auf die Frage, warum Griechenland seit Jahrzehnten so viel Geld für Waffen ausgibt, ist kurz: wegen der Türkei", sagt Thanos Dokos, Direktor der Denkfabrik Eliamep in Athen.
Andere Experten führen weitere Gründe an. "Die Waffenproduktion sorgte für Jobs und Investitionen", erklärt der Athener Militäranalyst Joannis Michaletos. "Viele Wissenschaftler und Ingenieure fanden im lange agrarisch geprägten Griechenland nur in der Rüstung Arbeit - sonst wären sie ausgewandert. Zudem wollte Griechenland mit dem Transfer von Rüstungs-Know-how eine heimische Hochtechnologieindustrie aufbauen." Jahrzehntelang verfolgen Politiker in Athen diesen industriepolitischen Traum.
Rechtlich sind Waffenkäufe weder für Griechenland noch für die Türkei ein Problem. Schließlich sind beide seit 1952 Nato-Mitglieder, und innerhalb der Allianz gibt es keine Beschränkungen für Rüstungsgeschäfte. Im Kalten Krieg erhielten Athen und Ankara ihre Waffen sogar oft als Militärhilfe oder mit zinsgünstigen Langfristkrediten. Doch während nach dem Fall der Mauer der größte Teil Europas abrüstete, führen Griechenland und die Türkei "bis heute eine eigene Form des Kalten Krieges weiter", sagt Dokos. Noch immer liefern sich griechische und türkische Jagdflugzeuge über der Ägäis fast täglich "Hundekämpfe". Doch heute muss das Land die Zeche selbst bezahlen - was in Athen lange ignoriert wird. "In der Aufrüstung der letzten fünfzehn Jahre verhielten sich Griechenlands Militärs und die Staatsführung wie jemand, der zum ersten Mal Geld in der Hand hat und im Supermarkt alles auf einmal kauft - und zwar nur vom Teuersten und Besten", sagt Periklis Zorzovilis, Direktor des Athener Instituts für Sicherheits- und Verteidigungsanalyse (ISDA).
Wie griechische Regierungen Industriepolitik und Rüstung verquicken, zeigt das Beispiel der Hellenic-Werft in Skaramanga bei Athen besonders plastisch. Sie ist einer der größten Arbeitgeber Griechenlands, schreibt aber hohe Verluste, weil Japaner, Chinesen und Südkoreaner seit Anfang der 80er-Jahre billiger produzieren. Ende der 90er arbeiten in dem Staatsbetrieb 2000 Menschen und Tausende weitere bei Zulieferern. Zur Sicherung dieser Jobs betreibt Athen kreative Militärpolitik: Als Griechenland mit der Kieler Howaldtswerke-Werft (HDW) über den Kauf deutscher U-Boote verhandelt, ist "der Deal einfach", erinnert sich ein beteiligter griechischer Militärfunktionär gegenüber der "Welt am Sonntag": "Wir sagten den Deutschen: Ihr bekommt den Zuschlag für die U-Boote - dafür schafft ihr uns die Werft vom Hals." Anfang 2000 einigen sich HDW, Partner MAN-Ferrostaal und die Griechen auf den Kauf von vier U-Booten der damals neuen 214er-Klasse für insgesamt 1,85 Milliarden Euro. Im Mai 2002 unterschreiben die Partner einen weiteren Vertrag über die Modernisierung dreier älterer U-Boote deutscher Bauart. Vertragswert: 985 Millionen Euro. Nur das erste der neuen U-Boote wird in Kiel gebaut, die drei anderen sichern der inzwischen von HDW übernommenen Hellenic-Werft Arbeit. Dort sollen auch die drei älteren U-Boote modernisiert werden.
Offiziell nimmt ThyssenKrupps Schiffsbausparte TKMS, zu der HDW seit 2004 gehört, nicht zum U-Boot-Geschäft Stellung. Auch das griechische Verteidigungsministerium lehnte Interviewanfragen zu U-Booten und Rüstungspolitik ab. Dennoch lassen sich die Details dieses Geschäfts und anderer Waffendeals rekonstruieren: mit Briefen und Verträgen, die der "Welt am Sonntag" vorliegen, und dank zahlreicher Gespräche mit Insidern und Fachleuten in Athen und anderen Schauplätzen.
Herbst 2004, das U-Boot-Bauprogramm hat gerade begonnen, da droht Brüssel, Griechenlands verschwenderische Politik zu stören. Die Statistikbehörde Eurostat berichtet den EU-Finanzministern, dass Athen sein Etatdefizit jahrelang gründlich geschönt hat - vor allem weil es für Waffen allein von 1997 bis 2003 fast neun Milliarden Euro mehr ausgeben hat als zuvor zugegeben. Viele Waffen wurden auf Kredit gekauft; die Kosten in Schattenbudgets außerhalb der offiziellen Staatsschuld versteckt.
Dem Skandal zum Trotz kaufen die Griechen weiter Waffen, etwa Hunderte Leopard-Panzer für 1,7 Milliarden Euro bei Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Freilich heißt kaufen nicht immer auch bezahlen. KMW wartet noch Anfang 2010 auf 180 Millionen Euro für gelieferte Leopard-Panzer. Seitdem hat Griechenland einem KMW-Sprecher zufolge allerdings "substanzielle Zahlungen" geleistet.
Die deutschen U-Boot-Bauer bangen um noch mehr Geld. Als HDW Ende 2006 in Kiel das erste von Athen bestellte, auf den Revolutionsadmiral Papanikolis getaufte U-Boot fertigstellt, reklamieren griechische Marineoffiziere: Das Boot sei bei Überwasserfahrt instabil, die Brennstoffzelle werde zu heiß, es gebe Probleme mit Sonar, Periskop und Lecks im Hydrauliksystem. HDW beseitigt die Probleme. Nach Tests im Meer im Auftrag der Griechen bescheinigt das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung der "Papanikolis" im Oktober 2008 die Abnahmefähigkeit. Athen nimmt das Boot trotzdem nicht ab. Vereinbarte Raten für den Bau der anderen drei U-Boote bleiben die Griechen ebenso schuldig wie die für die vereinbarte Modernisierung der älteren Schiffe. Auch mahnende Worte von Kanzlerin Angela Merkel bei einem Athen-Besuch im Juli 2007 helfen nicht. Im Herbst 2009 sitzt TKMS auf fünf fertigen U-Booten - und, einem Dokument zufolge, auf unbezahlten Rechnungen in Höhe von mehr als 806 Millionen Euro.
Ende September 2009 kündigt TKMS wegen der Zahlungsrückstände alle Verträge mit Athen und erklärt sich auch für die Hellenic-Werft nicht mehr zuständig. Am 5. November 2009 verklagt die ThyssenKrupp-Tochter Griechenland zudem vor dem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer in Paris. Das Signal an die neue griechische Regierung ist klar: Zahlt sie nicht, sind die Hellenic-Werft pleite und die noch gut 1200 Arbeitsplätze verloren.
Allerdings will TKMS-Chef Hans Christoph Atzpodien trotz des Ärgers über unbezahlte Rechnungen im Geschäft mit Griechenland einen Fuß in der Tür behalten. Und er will die Werft keinesfalls an die Konkurrenz verkaufen. Vor allem nicht an die "Direktion für Meereskonstruktionen" (DCNS), die dem französischen Staat gehört. Sie baut wie ThyssenKrupp U-Boote und Fregatten.
TKMS werde die Werft nur an jemand verkaufen, "der nicht im Interesse unseres Konkurrenten DCNS handelt, sondern interessiert ist, langfristig als unser Partner beim Bedienen des griechischen Marinemarktes zu handeln", schreibt Atzpodien am 18. November 2009 an Griechenlands Verteidigungsminister Evangelos Venizelos.
Atzpodiens Sorge ist aus seiner Sicht berechtigt. Zwar rutscht Griechenland immer tiefer in die Krise, und Anfang Dezember 2009 machen Gerüchte über eine Zahlungsunfähigkeit Athens und eine Rettungsaktion durch den Internationalen Währungsfonds oder die Euroländer die Runde. Am Ende werden vor allem Deutschland und Frankreich zahlen müssen. Dennoch gehen die Waffengeschäfte unbeeinträchtigt weiter.
Die Franzosen führen den Griechen Anfang Dezember 2009 bei einem gemeinsamen Luftwaffen- und Flottenmanöver ihr Rafale-Kampfflugzeug vor und sprechen über neue Fregatten. Griechenlands Jagdflugzeuge sind ebenso Jahrzehnte alt wie seine Kriegsschiffe. Mindestens sechs neue Schiffe will Athen kaufen. Frankreich bietet die neue FREMM-Fregatte an. Am 15. Januar 2010 werben Frankreichs Botschafter Christophe Farnaud und DCNS-Chef Patrick Boissier beim Verteidigungsminister für die Fregatte. Mitte Juli legt der Stab der griechischen Marine gegenüber Paris detaillierte Anforderungen für die"griechische" FREMM fest. Es geht um einen Auftragswert von mindestens 2,5 Milliarden Euro. Ein Geschäft, das auch die Deutschen gerne hätten.
Allein im Geschäftsjahr 2009 macht die Werftsparte von TKMS mehrere Hundert Millionen Euro Verlust, vor allem wegen des weltweiten Einbruchs beim zivilen Schiffbau. Hilfe kommt von einem Investor mit tiefen Taschen: Das Golfemirat Abu Dhabi kauft ThyssenKrupp im Juli 2009 zunächst die Nobiskrug-Werft in Rendsburg ab. Im Oktober verkünden TKMS und Abu Dhabi Mar (ADM) den Einstieg der Araber bei der Hamburger Werft Blohm+Voss. Künftig wollen beide Partner gemeinsam Kriegsschiffe für den Weltmarkt bauen.
Die Araber wollen auch drei Viertel der Hellenic-Werft übernehmen. Dafür aber soll die griechische Regierung ihre Altschulden aus dem U-Boot-Geschäft bei der Werft bezahlen und neue Kriegsschiffe fest bestellen. Mehr noch: ThyssenKrupp und ADM verlangen, dass die Werft "künftig als bevorzugter Lieferant für große Marineschiffe - besonders neue Fregatten und Korvetten - oder U-Boote für die griechische Marine behandelt wird", schreibt Atzpodien am 14. Dezember 2009 drei griechischen Ministern.
Unterdessen spitzt sich die Krise in Griechenland zu. Ab Anfang 2010 geben sich Inspektoren des IWF und der EU-Kommission in Athen die Klinke in die Hand. Doch obwohl deutlich wird, dass nur noch ausländische Kredite das Land vor dem Staatsbankrott retten können, kommt das Militärgeschäft nicht zum Erliegen. Gehandelt werden nicht nur neue, sondern auch gebrauchte Waffen.
Ende März 2010 etwa verkauft Deutschland Griechenland per Regierungsvertrag 223 Panzerhaubitzen M109, die das Bundesverteidigungsministerium aussortiert hat. Dies bestätigt ein Ministeriumssprecher der "Welt am Sonntag". Den Umfang des Millionengeschäftes will er nicht beziffern. Berlin bietet Athen auch 83 gebrauchte Pionier- und Schützenpanzer und 160 Leopard-2A4-Panzer zum Kauf an. Die Leopards kommen aus Schweden, das sie mit Ablauf eines 15-Jahres-Leasing-Vertrags an Deutschland zurückgibt, erklärt das Verteidigungsministerium in Stockholm.
Auch die Amerikaner machen rege Geschäfte mit Griechenland. Über mehrere Jahre verkaufen sie F16-Kampfflugzeuge und Apache-Kampfhubschrauber für 2,5 Milliarden Euro. Jetzt offerieren sie den Griechen bis zu 1200 gebrauchte M1-Abrams-Kampfpanzer und mehrere Hundert gebrauchte M2-Bradley-Schützenpanzer. Günstiger ist ein Angebot des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall: Er hat dem Verteidigungsministerium 422 gebrauchte Marder-Schützenpanzer abgekauft und bietet sie nun Griechenland an, bestätigt ein Rheinmetall-Sprecher. Gesamtpreis mit Modernisierung, einschließlich für hellenische Hitze geeigneter Klimaanlage: 200 Millionen Euro. Ob Athen kauft, ist offen.
Sicher ist dagegen schon: Für U-Boote gibt die griechische Regierung weiter massiv Geld aus. Am 18. März unterschreiben Griechenlands Verteidigungs- und Finanzminister, TKMS und ADM einen Rahmenvertrag über die Hellenic-Werft, alte Schulden und neue U-Boote, der der "Welt am Sonntag" in Kopie vorliegt. Demnach übernimmt Griechenland alle fertigen U-Boote, einschließlich der umstrittenen "Papanikolis". Außerdem wird das Land zwei weitere U-Boote der 214er-Klasse bestellen. Kosten: eine Milliarde Euro.
Gebaut werden sollen die beiden neuen U-Boote auf der Hellenic-Werft, nachdem diese von Abu Dhabi Mar mehrheitlich übernommen worden ist. Das soll bis zum 31. August geschehen. An diesem Tag läuft eine Stillhaltefrist vor dem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer aus, in die ThyssenKrupp unter der Bedingung eingewilligt hat, dass die Griechen eine Lösung zur Begleichung ihrer Schulden finden. Bei den Verhandlungen über die Details des Abkommens - jeden Dienstag und Donnerstag im Verteidigungsministerium - stehen Athens Unterhändler deshalb unter Zeitdruck. Kommt der Deal zustande, macht die TKMS-Tochter HDW ein gutes Geschäft. Schließlich stammen von ihr nicht nur das U-Boot-Design, sondern auch die meisten Bauteile.
Wozu aber braucht Griechenland mitten in seiner Finanzkrise neue U-Boote und neue Schulden? Ein Teil der Antwort liegt wieder in der Türkei. Das Nachbarland bekommt seine Waffen wie Griechenland vor allem aus den USA und Deutschland. Anfang Juli 2009 bestellte Ankara beispielsweise sechs neue U-Boote bei HDW. "Wir sind beide Gefangene der Logik der Aufrüstung", sagt Eliamep-Direktor Dokos. "Wenn die Türkei U-Boote kauft, kaufen wir auch welche."
Milliardenausgaben für Rüstung vertragen sich freilich schlecht mit dem traurigen Zustand der griechischen Staatsfinanzen und dem notwendigen Umbau der Wirtschaft. Die Staatsschulden, die Anfang 2010 schon 300 Milliarden Euro erreicht hatten, werden auf Jahre hinaus weiter wachsen. Auch nach den jüngsten Sparmaßnahmen klafft für dieses Jahr noch ein knapp 19 Milliarden Euro großes Loch im Staatshaushalt. Und die 110 Milliarden Euro der Euroländer und des Internationalen Währungsfonds (IWF), mit denen sich Griechenland bis 2012 über Wasser halten kann, muss es mit Zinsen zurückzahlen.
Da verwundert es, dass es im Hilfspaket keine harten Auflagen zu den Rüstungskosten gibt. Zwar sprach IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn anlässlich der Einigung auf das 110-Milliarden-Paket am 2. Mai von einer "bedeutenden Verringerung der Militärausgaben" Griechenlands. Eine IWF-Sprecherin präzisiert, die Aussage beziehe sich ausdrücklich auf "eine Verringerung der Waffenkäufe 2010 und darüber hinaus". Doch während in dem über 120 Seiten umfassenden Sparprogramm penibel Schritte von höherer Tabaksteuer über teurere Glücksspiellizenzen bis zu Abgaben auf alkoholfreie Erfrischungsgetränke aufgelistet sind, fehlt zum Sparpunkt Militärausgaben jedes Detail. Griechenlands für Waffenkäufe zuständiger Vizeverteidigungsminister Panos Beglitis sagt der Zeitung "Le Monde" Mitte Mai: "Militärausgaben sind nicht im mit dem IWF unterschriebenen Sparplan inbegriffen."
Für die Bundesregierung sind Griechenlands Militär- und Waffenausgaben wohl noch immer mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes vereinbar. Denn dieses Verhältnis prüft die Regierung auf Grundlage seit Anfang 2000 geltender deutscher Richtlinien und eines Beschlusses der europäischen Regierungschefs vom 8. Dezember 2008 "bei allen Ausfuhranträgen von Rüstungsgütern ... grundsätzlich für alle Empfängerländer", wie ein Regierungssprecher sagt.
Druck auf Athen, beim Militär zu sparen, hält die Bundesregierung - mit bis zu 25 Milliarden Euro größter einzelner Kreditgeber Griechenlands - offenbar nicht für geboten. Man gehe "davon aus, dass die griechische Regierung in eigener Verantwortung sinnvolle Ausgabenkürzungsmöglichkeiten auch im Militärbereich nutzt", sagt der Sprecher in Berlin.
U-Boote made in Germany scheinen nicht dazuzuzählen. Kommt der Deal zustande, über dem die Unterhändler in Athen schwitzen, muss Griechenlands Finanzminister bis Jahresende 300 Millionen Euro Schulden aus den alten U-Boot-Verträgen bezahlen. Der Kaufpreis von einer Milliarde Euro für die beiden neuen U-Boote belastet den griechischen Haushalt dann bis einschließlich 2018 mit jährlich bis zu 200 Millionen Euro; so steht es im Rahmenvertrag vom 18. März, den Griechenland, ThyssenKrupp/ HDW und Abu Dhabi Mar unterschrieben haben.
In dem Vertrag verpflichtet sich der Verteidigungsminister auch, "die prominente Rolle der Hellenic-Werft in seinen Waffenprogrammen für die Marine in den nächsten Jahren" schriftlich zu bestätigen. Damit wäre die Werft auch im Fall des milliardenschweren Fregattenbaus mit dabei.
Zwar hat Athen verkündet, seine Militärausgaben 2010 rund zehn Prozent zu senken. Doch das ist wenig angesichts der Kostenexplosion zuvor: Allein von 2005 bis 2009 kletterten die Rüstungsausgaben einem Nato-Report zufolge um ein Drittel von 5,4 auf fast 7,3 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr gab Deutschland 1,4 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Militär aus, Griechenland offiziell 3,1 Prozent. Auch nach den Kürzungen macht der Militäretat immer noch 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung aus - Griechenland bleibt Rüstungsspitzenreiter in Europa.
Chris Pryce, der Leiter des Länderratings der Ratingagentur Fitch, kalkuliert wegen der Tradition nicht im Haushalt ausgewiesener Militärausgaben, dass Griechenland real "mindestens fünf Prozent" seiner Wirtschaftsleistung für Armee und Waffen aufwendet. "Die Griechen könnten mindestens die Hälfte ihrer Militärausgaben einsparen und es zu einem Kernbereich ihrer Haushaltssanierung machen. Dabei sollten sie bei den U-Booten anfangen", fordert er. "Selbst England streicht sein Atom-U-Boot-Programm zusammen."
Die hohen Militärausgaben erhöhen nicht nur Griechenlands Schulden weiter - das Land verliert mit den Milliarden für das unproduktive Militär auch Geld, das es brauchte, um neue, konkurrenzfähige Industriezweige aufzubauen. Der sowohl von konservativen wie sozialistischen Regierungen erhoffte Technologietransfer durch Rüstungsaufträge ist ausgeblieben. Die U-Boot-Geschäfte und das Festhalten an der Hellenic-Werft sind wirtschaftlich ein Desaster, wie ein ehemaliger hoher Verteidigungsfunktionär in Athen zugibt: "Aus ökonomischer Sicht ist es schierer Wahnsinn, mehrere Milliarden Euro auszugeben, um ein paar Tausend Arbeitsplätze zu retten."
Abgesehen von den U-Boot-Aufträgen haben die Beschäftigten der Hellenic-Werft keinerlei Arbeit. Seit Monaten bekommen sie nur deshalb ihren Lohn, weil die Regierung für einen 20-Millionen-Euro-Bankkredit bürgt. Dieses Geld soll seit Anfang Juli ausgegeben sein.
Die Werft ist kein Einzelfall. "Allein die staatlichen Hellenischen Verteidigungssysteme (HDS), die mit 1200 Leuten Granaten und Munition herstellen, haben 1,2 Milliarden Euro Schulden und können Löhne nur mit Bankkrediten auszahlen", sagt Periklis Zorzovilis, dessen Institut für Sicherheits- und Verteidigungsanalyse auf Militärfragen spezialisiert ist. Zorzovilis hält die heimische Rüstungsindustrie, zu der 40 große Unternehmen zählen, in ihrer derzeitigen Form für nicht überlebensfähig: "Auch die anderen Staatsbetriebe sind wie schwarze Löcher, in denen Geld verschwindet, aber nie herauskommt", sagt er.
Tief greifende Reformen zur Verkleinerung der Armee, der Rüstungsindustrie und der Waffenkäufe fehlen bisher. Auch neue Fünf-Jahres-Pläne des Militärs gehen weiter von milliardenschweren Waffenkäufen aus, um gegen die Türkei aufzurüsten.
Ein zu den regierenden Sozialisten gehörender Experte, der als hoher Funktionär lange über Griechenlands Waffenkäufe mitentschieden hat und noch immer über exzellente Kontakte verfügt, hält weitere Waffenkäufe nur für aufgeschoben: "Die Türkei rüstet auf, ob bei Kriegsschiffen oder Kampfflugzeugen. Ankara will bis 2015 allein 100 moderne F-35-Kampfflugzeuge in Dienst stellen. Griechenland wird nachziehen." Spätestens 2012 werde die griechische Regierung bekannt geben, welche Kampfflugzeuge sie kaufen will. Die Rede ist von bis zu 40 Kampfflugzeugen für vier Milliarden Euro.
Ein Favorit ist der von Deutschland mitproduzierte Eurofighter. Angeblich streiten die Militärs im Generalstab und im Verteidigungsministerium nicht darum, ob sie neue Waffen kaufen sollen. Sondern nur darüber, ob es zuerst Kampfflugzeuge sein sollen - oder lieber neue Fregatten.
Hat Griechenland echt eine Finanzkriese?? oder ein ist das ein Fake der Neue Weltordnung.Die Geschenisse zeigen,.. Griechenland hat Geld und alles andere als eine Finanzkrise