Freitag, 26. März 2010

Griechenland besitzt 750 Kampfpanzer Typ Leopard


Schlappe zwei Milliarden Euro für Rüstungsgut

Die Krisengespräche, die der griechische Ministerpräsident Jorgos Papandreou kürzlich mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy führte, haben ein rasches, für Frankreich erfreuliches Ergebnis gebracht: Vermutlich für die Zusage einer wohlwollenden Prüfung von Stützmaßnahmen für den schwer angegriffenen Athener Staatshaushalt kauft Griechenland in Frankreich Kriegsgut ein. Für schlappe zwei Milliarden Euro zunächst, Fregatten vom Typ FREMM; die von Sarkozy angestrebte Ablösung der veralteten Mirage-Kampfjets der griechischen Luftwaffe durch neue Flieger vom Typ Rafale und den Erwerb von Kampfhubschraubern Modell Super-Puma ließ Papandreou zunächst offen. Sechs FREMMs sind es, auf die sich die angeblich der türkischen Kriegsmarine unterlegene griechische Seestreitmacht freut (die gloriose französische Marine leistet sich nicht ein Stück mehr, dies nur nebenbei), und Griechenland bleibt, lobt die Pariser Tageszeitung Le Monde, die Nummer drei unter Frankreichs Rüstungskunden weltweit.

Zwei Milliarden Euro für Rüstungsgut, mitten in der dicksten Finanzkrise in der Geschichte des Landes. Der stellvertretende griechische Verteidigungsminister, Panos Beglitis, findet das irgendwie surrealistisch, wie er gegenüber Le Monde eingestand. Doch werfen wir einen Blick auf den real existierenden griechisch-türkischen Rüstungswettlauf der letzten Jahrzehnte, der es in sich hat. Vom Beitritt der beiden Ägäisanrainer zur NATO (1952) bis zum Ende der NATO-gesteuerten Obristendiktatur (1974) hatten die USA als Rüstungslieferant beide Länder fest im Griff und sie sorgten dafür, dass keine der beiden verfeindeten Seiten ein allzu großes Übergewicht bekam. Doch unter dem Eindruck des Zyperndesasters, das die USA zu Lasten der Griechen ausgehen ließen, begann eine gewisse Diversifizierung, Athen sah sich nach anderen Anbietern um, der Wettlauf geriet außer Kontrolle, die Hardliner des militärischen Establishments nahmen die Sache in die Hand und hielten dieselbe zugleich fleißig auf, wie nicht nur böse Zungen sagen. Die Folge unterm Strich: Seit 1974 Militärausgaben von 120 Milliarden Euro auf griechischer Seite, von den Beschaffungskosten für Waffensysteme bis zu den Betriebsausgaben (so hat letztens die Tageszeitung Eleftherotypia ausgerechnet). Was ja nicht eben wenig ist.

Hauptlieferanten, beiderseits der Ägäis, bekanntlich: außer den USA die großen Waffenschmieden der EU, und hier seit langem Klassenerster die BRD. Was auch die IG Metall gut findet und heftig protestiert, wenn, wie letztens geschehen, die Kanzlerin einen Teilauftrag an das Eurofighter-Konsortium zu stornieren verkündet, aber nichts dagegen hat, wenn Außenminister Westerwelle in Athen den Kauf von 60 der superteuren Flieger anmahnt (vgl. NRhZ Nr.237 v. 16.2.2010). Sollen doch die bankrotten Griechen den drohenden Arbeitsplatzverlust im bayrischen Manching kompensieren.

Panzerschlacht in Thrazien?

Wer sich hier fragt, warum die EU den Beitrittskandidaten am Bosporus zur Schlichtung des Disputs mit dem griechischen NATO-Nachbarn über die ägäischen Hoheitsgewässer nicht deutlich und kategorisch auf den Weg zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag verweist, bevor sie überhaupt weiterverhandelt, dem mag ein Blick auf die Geschäftslage klarmachen, warum. Etwa 4,3% des BIP, so belehrte mich kürzlich ein Athener Amtsträger, gebe man in Griechenland immer noch für Wehrzwecke aus, das wäre der zweithöchste Satz in der NATO, nach den USA, und doppelt so viel wie in der BRD. Vier Milliarden Euro pro Jahr gingen im Durchschnitt für den Import von militärischem Großgerät drauf in den letzten Jahrzehnten, eine gewaltige Vernichtung materieller Ressourcen.

Über eine Armada von 1140 Panzern verfügt derzeit das griechische Heer (ein halbes tausend Schützenpanzer nicht gerechnet), mit Ausnahme von 390 M48 Pattons alles derzeit Fahrzeuge vom Typ Leopard - 750 Stück. Fast doppelt so viele Leos wie die Bundeswehr noch ihr Eigen nennt. Und die griechischen Panzerdivisionen stehen in Westthrazien einer noch größeren Panzerstreitmacht jenseits des Grenzflusses Evros gegenüber, deutsches Material ist natürlich auch dort zahlreich vertreten.

„Alle reden vom Frieden, wir nicht“

Alle Jahre wieder liegt dem Deutschen Bundestag der Jahresabrüstungsbericht vor. Schon der Titel ein einziger Hohn – geht er doch stets einher mit immer stolzeren Exportbilanzen der Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und Konsorten. Die in der einschlägigen Bundestagsdrucksache indes verschämt verschwiegen werden, stolz vorgeführt werden sie dagegen auf den Aktionärsversammlungen der Konzerne. Die Griechen waren immer ein ganz, ganz großer Kunde (und sollen das, wie die Türken, weiterhin bleiben), auch wenn in letzter Zeit im Handelsblatt immer mal wieder von der sinkenden Zahlungsmoral der Athener zu lesen war. Und Thyssen-Krupp liegt mit Athen im Streit – wegen eines vorläufig stornierten U-Bootgeschäfts (vier U 214, Stückkosten ca. 400 000 Euro), Verhandlungen sind im Gange, Auskunft wird nicht erteilt.

Es gibt, daran sei erinnert, deutsche Exportrichtlinien fürs Waffengeschäft, und gelegentlich eine kleine Bundestagsdebatte, wenn mal wieder Panzer in ein Land mit einer sogenannten „Menschenrechtslage“ geliefert werden sollen. Doch irgendeine Ausnahmebegründung findet sich immer, vor allem bei Bündnispartnern. Es gibt auch die Vorschrift, „destabilisierende Waffenanhäufungen (zu) verhindern“. Aber eine solche Anhäufung vermag man an den waffenstarrenden Gestaden der Ägäis offenbar nicht zu erblicken. Doch wenn schon die deutschen Exportrichtlinien nicht greifen (die sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen) – es gibt auch solche aus Brüssel: den „Verhaltenskodex der EU für Waffenausfuhren“, und hier das Kriterium Nummer 8: die Vereinbarkeit der Rüstungsexporte mit der wirtschaftlichen Kapazität des Empfängerlandes. Auch dieses Kriterium auf sehr geduldiges Papier gedruckt. Quod erat demonstrandum – am griechischen Beispiel.

Eine Bonanza für die deutschen Rüstungskonzerne

Ach ja, und die NATO. Die hatte, und mit ihr der von Dwight D. Eisenhower so getaufte Militärisch-Industrielle Komplex, richtig Existenzangst, als das „Reich des Bösen“ 1989 so kampflos unterging. „Out of Area or out of Business“, lautete die panische Parole. Andere freuten sich auf Konversion und Friedensdividende, doch die freuten sich zu früh. Die NATO ging out of area, fand viele kleine Schurkenstaaten und so manche humanitäre Katastrophe zu bombardieren, die Geschäfte blühten schnell wieder auf. Und das Geschäft mit dem Wettrüsten an der Ägäis? Das blieb, als Konstante, erhalten, eine Bonanza für die Rüstungskonzerne, besonders die deutschen. Deshalb auch sieht man’s den Griechen großzügig nach, dass sie sich in Afghanistan nur mit einem symbolischen Kontingent sehen lassen.

Kürzlich erzählte mir ein griechischer Offizier diese wahre Anekdote: Auf einer NATO-Ratssitzung wurde ein Grieche gefragt, warum seine Leute die Freiheit der westlichen Welt nicht mit einer größeren Streitmacht am Hindukusch verteidigten. Das täten wir gern, erwiderte der Hellene, wenn ihr solange unsere territoriale Integrität an der Ägäis verteidigt. Der Rest war Schweigen, und das Thema vom Tisch. (PK)

quelle: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14843

Deutschland sollte die Griechen nicht verletzen

Deutschland sollte die Griechen nicht verletzen


Kreta im Sommer 1960: Die Deutschen sind da. Statt Sonnencreme haben sie Metermaß und Mundspiegel im Gepäck. Eine Kommission der deutschen Industrie ist in ein Bergdorf gekommen, um Gastarbeiter anzuwerben. Eine Stimmung wie auf dem Pferdemarkt, inklusive Blick ins Gebiss – nur die Stärksten werden genommen. Unter den Männern, die sich zur Untersuchung stellen, ist auch mein Vater. Drei Monate später schuftet er als Stahlarbeiter in Duisburg für das Wirtschaftswunder.

1960 ist Griechenland politisch zerrissen, die Wirtschaft liegt am Boden. Wer kann, sucht sein Glück anderswo. Heute ist das Land in einer ähnlich dramatischen Lage, auch wenn die Vorzeichen anders sind. Es hat sich enorm weiterentwickelt, doch wer jung ist und gut ausgebildet, geht ins Ausland.

Griechenland, mit seiner uralten Kultur und seinen herzlichen Menschen, ist ein Sanierungsfall. Jeder, der heute über Griechenland und die Krise des Euro redet, kennt die Horrorzahlen: 12,7 Prozent Haushaltsdefizit, fast 300 Milliarden Euro Schulden.

Auf dem morgigen Gipfeltreffen werden Europas Staats- und Regierungschefs diskutieren, ob es bilaterale Kredite geben wird. Mit Krediten bekommt man vielleicht die aktuellen Löcher gestopft, aber für eine nachhaltige Veränderung brauchen wir eine andere Art der Unterstützung:

Griechenland braucht substanzielle Hilfe zur Selbsthilfe. Konkret: Die EU sollte eine Kommission einsetzen, die sogenannte Good-Governance-Expertise in das Land bringt. Denn es mangelt bislang an guter Verwaltung und Rechtsetzung. Ein Beispiel ist das griechische Solarenergiegesetz – das modernste der Welt. Leider wird es nicht umgesetzt.

Eine Veränderung Griechenlands wird am ehesten über einen Mentalitätswandel erreicht, der von außen, aber von Griechen, beflügelt werden kann. Jetzt sind auch die rund sieben Millionen Auslandsgriechen bzw. die griechischstämmige Bevölkerung aufgerufen, Solidarität mit der alten Heimat zu zeigen und ihr Kapital zu investieren. Damit meine ich vor allem das intellektuelle Kapital. Laut DAAD hat ein beträchtlicher Teil der Professoren an griechischen Hochschulen bereits heute zumindest einen Teil seiner Ausbildung in Deutschland erhalten. Griechenland sollte mehr junge Akademiker dazu motivieren zurückzukehren.

In einem weiteren Schritt sollte Deutschland auf Griechenland zugehen und eingestehen, dass es durch den europäischen Binnenmarkt profitiert hat. Das deutsche Außenhandelsplus gegenüber Griechenland ist enorm. Deutsche Großhandelsketten aus der Lebensmittelsbranche haben heute in Griechenland fast eine Monopolstellung inne. Die Griechen sind nur noch „Zaungäste“ im eigenen Land. Warum entschließen sich diese Handelsketten nicht, mehr griechische Qualitätsprodukte ins Sortiment zu nehmen?

Deutschland sollte nicht mit „Stinkefingern“ oder einem Ausschluss des Landes aus der Eurozone aufwarten. Das verletzt die Griechen, die Deutschland bisher als einen verlässlichen Freund kannten. Und einen Freund sollte man in der Not nicht aufgeben, sondern seinen Willen zur Veränderung unterstützen.

Nur dann hätte auch Eleni eine Chance in ihrer Heimat ein Auskommen zu finden. Jahrelang habe ich vergeblich versucht, für meine beiden Töchter ein griechisches Au-pair-Mädchen zu finden. Erst mit dem Beginn der Finanzkrise sind auch Griechinnen bereit dazu. Für meine Töchter ist das großartig, weil sie so ihr Griechisch verbessern können.

Für Griechenland bedeutet das allerdings, das wir wieder da sind, wo wir in der Vergangenheit waren: Griechenland ist erneut zum Auswanderungsland geworden. Damit diejenigen, die heute das Land verlassen, wieder zurückkehren, sollten wir nicht tatenlos zusehen. Wir haben zu viel zu verlieren.

Der Autor ist Europaabgeordneter für die FDP und Präsident der Deutsch-Hellenischen Handelskammer.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 24.03.2010)
quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Griechenland-Euro;art141,3064961

Mittwoch, 24. Februar 2010

Diplomatischer Zwischenfall FYROMs und Australiens wegen Griechenland


FYROM droht Australien damit bei der Wahl für einen Sitz zum Sicherheitsrat der UNO gegen Australien zu Stimmen, wenn die Australische Regierung nichts gegen den Kulturminister von Südaustralien Mike Rann zu unternehmen.
Mike Rann hatte es gewagt die Wahrheit auszusprechen das "FYROM die Griechische Geschichte und Kultur Stehlen tut".
Der Botschafter FYROMs Pero Stojanovski fühlt sich genau wie sein ganzes Land "gekränkt" und verlangt eine Entschuldigung von Herrn Rann.
"Ich glaube das was ich sage und werde mich nicht Entschuldigen" lautete die Antwort. Einen Tag vorher betonte Herr Ran "Ich werde weiter über Makedoniens Griechische Geschichte und Griechentum reden und lasse mir deswegen nicht den Mund knebeln, weil es etwas ist was ich glaube"!

Vor kurzem hat Herr Rann den Präsidenten FYROMs als "Verbreiter von Problemen mit einer sehr gefährlichen Art" beschuldigt.

Es gibt also doch noch Politiker die noch die Bewahrung von Geschichte und Kultur
Großschreiben! Herzlichen Dank dafür Herr Rann!

Montag, 21. Dezember 2009

Griechische Gemeinde in den USA erbittet Schutz für Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus


USA / Washington. Der orthodoxe Erzbischof von Amerika, Dimitrios, sowie einflussreiche Mitglieder der griechisch-orthodoxen Gemeinde in den USA fordern US-Präsidenten Barack Obama dazu auf, sich für den Schutz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus, einzusetzen. In diesem Schreiben, das auch dem US-Vizepräsidenten Joe Biden sowie Abgeordneten und Senatoren übergeben wurde, heißt es u.a.: „Wir sind zutiefst beunruhigt um die Sicherheit des Ökumenischen Patriarchen. Wir würden es sehr schätzen, wenn Sie und Ihre Regierung etwas tun könnten, um Bartholoäus in diesen Tagen zu schützen.“ Vorangegangen war ein Interview des Ökumenischen Patriarchen mit dem US-Sender CBS. Darin hatte sich das Kirchenoberhaupt über eine „tägliche Kreuzigung in der Türkei“ beklagt. Außerdem werde man als „Bürger zweiter Klasse behandelt“. Hintergrund für diese Feststellung ist u.a. die seit fast 40 Jahren andauernde Schließung Orthodoxen Priesterseminars auf der Prinzen-Insel (Heybeliada), wodurch die Ausbildung des Priesternachwuchses für das Patriarchat unmöglich gemacht wird. (GZjh)
quelle:Griechenland Zeitung

Sonntag, 29. November 2009

Serbischer Außenminister erkennt FYR-Mazedonien nicht an

Protest ausgelöst

Serbiens Außenminister Vuk Jeremic

Belgrad, 20. November 2009 Wirbel um Aussagen von Jeremic: Er erkennt Mazedonien nicht an.

Der serbische Außenminister Vuk Jeremic hat erneut für einen diplomatischen Skandal gesorgt, wobei es diesmal um Mazedonien ging. Der serbische Chefdiplomat erklärte Anfang der Woche, dass Belgrad Verständnis für den Standpunkt Griechenlands zu dem Staat habe, dessen Hauptstadt Skopje sei. Jeremic vermied es damit, von "Mazedonien" zu sprechen, das in die UNO unter dem vorläufigen Namen "Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien" (FYROM) aufgenommen worden war.

Aus Protest gegen die Äußerung des Außenministers verzichtete der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov, der auf Einladung seines serbischen Amtskollegen Boris Tadic am Donnerstag in Belgrad dem Begräbnis von Patriarch Pavle beiwohnte, dann darauf, einem von Jeremic für ausländische Gäste gegebenen Empfang beizuwohnen. Auch Tadic sah sich offenbar veranlasst, auf die Aussagen des Außenministers einzugehen. Serbien habe das Nachbarland unter seinem Verfassungsnamen - "Republik Mazedonien" - anerkannt und werde diesen Standpunkt nicht ändern, versicherte Tadic laut einer Aussendung seines Kabinetts am Donnerstagabend im Gespräch mit Ivanov.

Wirbel um Türkei-Sager
Erst Anfang des Monats war Jeremic durch eine undiplomatische Äußerung über die Türkei im Europaparlament aufgefallen. Wenn man gemeinsam mit der Türkei auf den EU-Beitritt warten müsse, "wäre das ein sehr schlechtes Signal an die Region, weil wir 500 Jahre unter den Türken gewesen sind und jetzt wieder mit denen im Wartesaal sein werden", wurde der Minister von Belgrader Medien zitiert.

Im April hatte Jeremic in Sarajevo für Unmut gesorgt. Er hatte das Nachbarland in einem Gespräch mit der "Washington Times" als "UNO-Protektorat, das von einem Vizekönig (dem Internationalen Bosnien-Repräsentanten, Anm.) verwaltet wird", bezeichnet. Es sei "bizarr" und "unlogisch", dass dieses Land im kommenden Jahr nicht-ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrats werden solle, meinte Jeremic damals. Bosnien-Herzegowina wurde unterdessen gewählt und soll dem Gremium ab Jahresbeginn angehören.

Athen sieht Gebietsansprüche
Im Vorjahr lieferte sich Jeremic auch Wortduelle mit dem kroatischen Präsidenten Stjepan Mesic. Als Mesic eine Stagnation bei den kroatisch-serbischen Beziehungen konstatierte, ließ Jeremic wissen, dass die Schuld daran ausschließlich bei Zagreb, dem "lautesten Befürworter" der Kosovo-Unabhängigkeit in internationalen Gremien, zu suchen sei.

Der langjährige mazedonische-griechische Namensstreit befindet sich derzeit in einer empfindlichen Phase. Skopje steht laut lokalen Medienberichten auch unter internationalem Druck, noch vor dem 7. Dezember eine Namenslösung zu finden, wenn der EU-Ministerrat über die Empfehlung der EU-Kommission zur Aufnahme der Beitrittsgespräche mit Mazedonien entscheiden soll. Griechenland hatte angedroht, die Gespräche zu blockieren, sollte zuvor keine Kompromisslösung gefunden werden. Im Staatsnamen "Republik Mazedonien" sieht Athen Gebietsansprüche und eine slawische Usurpation der griechischen Geschichte und Kultur. Im Vorjahr hatte Griechenland bereits die Aufnahme Mazedoniens in die NATO verhindert.

Montag, 23. November 2009

Griechenland feiert Rehhagel


Historischer Triumph, «Fußball-Geschichte» - die griechischen Zeitungen feiern den 71 Jahre alten Otto Rehhagel nach dem 1:0-Sieg in der Ukraine, der dem Europameister von 2004 doch noch das WM-Ticket für Südafrika sicherte, wieder wie einen jungen Gott.
HELLAS OLE

Freitag, 20. November 2009

Abhörrepublik Türkei

Von Kai Strittmatter, Konstantinopel (Istanbul)

In der Türkei werden jährlich 70.000 Bürger belauscht - unter ihnen Richter, Abgeordnete, Staatsanwälte und sogar der Premierminister.
Man trifft hier Journalisten, die bei jedem wichtigen Treffen dasHandy ausschalten. Das, sagen Experten, reiche jedoch nicht: Auch überdas ausgeschaltete Handy kann ein Profi mitlauschen. Der IstanbulerKrämer, der dem Lehrling das Handy in die Hand drückt und ihn aus demLaden schickt, bevor er über die Politik schimpft, ist da schon klüger. Ebenfalls sicher ist die Methode, die der deutsche Diplomat ausAnkara empfiehlt: Einfach den Akku rausnehmen. Aber warum das alles?Weil, so sieht das zum Beispiel die Zeitung Hürriyet, das Land sich in "ein Land der Riesenohren" verwandelt habe: "Willkommen in der Abhörrepublik Türkei."

Der lockere Umgang der Türkei mit der Privatsphäre ihrer Bürger istnichts Neues, doch haben die Ereignisse der letzten Woche neues Feuerin der Debatte entfacht. Da nämlich kam heraus, dass die Richter desObersten Berufungsgerichts abgehört wurden. Außerdem ein Richter, derStaatspräsident Abdullah Gül - wohl zu Unrecht - einenKorruptionsprozess anhängen wollte.
Und zu guter Letzt derOberste Staatsanwalt von Istanbul. Hinter den Abhöraktionen stecktenInspektoren des Justizministeriums, die in Sachen "Ergenekon"ermittelten. Das Verfahren ist ein Jahrhundertprozess, in dem einemNetzwerk von Putschisten und ultranationalistischen Verschwörern derGaraus gemacht werden soll. Die Lauscher flogen auf, als sie in einemAntrag ans Istanbuler 11. Strafgericht darum baten, die Abhörerlaubnisfür weitere drei Monate zu verlängern.


Für die Opposition waren die Enthüllungen eingefundenes Fressen: Sie versucht ohnehin, die Ergenekon-Ermittlungenals Rachefeldzug der Regierung gegen ihre Kritiker zu diskreditieren,was ihr nicht leicht fällt, seit sogar der ehemalige GeneralstabschefHilmi Özkök über Möchtegern-Putschisten in den Reihen der Armeeausgesagt hat. Die Abhörenthüllungen aber bringen die Regierung nun inVerlegenheit, zumal die erste Verteidigung recht schwach war: DerJustizminister sagte, seine Beamten hätten sich schließlich einenGerichtsbeschluss geholt. Aber darf ein einfaches Istanbuler Gerichtwirklich das Abhören der Obersten Richter in Ankara anordnen? Ebensodürftig der Einwurf von Fethi Simsek, dem Chef derTelekommunikationsbehörde: Ja, man habe die Telefonanlage im OberstenGericht angezapft, aber es bestehe kein Grund zur Beunruhigung - ein"technischer Fehler" habe verhindert, dass wirklich abgehört wurde.

"So weit ist es gekommen"

AmMontag schließlich stieg Premier Tayyip Erdogan in den Ring, nichtzuletzt, weil es Gerüchte gibt, dass seine Gegenspieler wieder Materialsammeln für ein mögliches Verbotsverfahren gegen die RegierungsparteiAKP. Er beteuerte erstens, seine Regierung habe stets "im Rahmen desGesetzes" gehandelt und gab zweitens bekannt, dass er selbst dieletzten sechs Jahre lang abgehört wurde.
Tatsächlich hat die Polizei vor wenigen Wochen in den Büroräumen der linksnationalistischen Zeitschrift Aydinlikeinen ganzen Stapel von Abhörprotokollen gefunden, darunter Gesprächedes Premiers und anderer Kabinettsmitglieder. Der Chefredakteur vonAydinlik wurde daraufhin von den Ergenekon-Ermittlern festgenommen. "Soweit ist es gekommen", sagte der ehemalige Staatspräsident SüleymanDemirel: "Jede Institution des Staates hört jede andere ab."
"DieÖffentlichkeit ist nervös und unsicher", sagte Justizminister MehmetAli Sahin schon im März dem Sender NTV. Er sprach über die Tatsache,dass Schauspieler, Politiker oder Geschäftsleute ständig damit rechnenmüssen, Abhörprotokolle ihrer Gespräche in der Presse zu lesen. "Ichglaube nicht, dass irgendein Gericht bei diesen Leuten das Abhörengenehmigt hat", sagte der Minister. Die Regierung will nun die Strafenfür illegales Abhören verschärfen.

"Was für eine Schande"

DieWellen, die der neue Skandal schlägt, zeigen, dass viele Bürger ebensobeunruhigt, was legal geschieht. "Die Türkei hat noch immer ein Problemmit Bürgerrechten", sagt Öztürk Türkdogan vom Menschenrechtsverein IHDin Ankara: "Eigentlich sollte man nur in Ausnahmefällen und bei starkemVerdacht abhören. Hier aber ist Abhören Alltag." Justizminister Sahinsagt, in der Türkei würden im Jahr 70000 Telefone abgehört, bei 72Millionen Einwohnern sei das "europäischer Standard". Die Behauptungist falsch: In Deutschland wurde 2008 16500 Mal abgehört. Und erst imvergangenen Jahr hatte die Türken die Enthüllung erschüttert, dassgleich drei Geheimdienste die offizielle Befugnis hatten, sämtlicheKommunikation und jeden Bürger im Land flächendeckend abzuhören, ohnesich dafür im Einzelfall eine richterliche Erlaubnis holen zu müssen -das 11. Strafgericht in Ankara erteilte den Lauschern alle drei Monateeinen Blankoscheck für die nächsten Monate.
"Was für eineSchande", empört sich nun Expräsident Demirel: "Die Türken haben nunAngst vor dem Gebrauch einer der zivilisatorischen Errungenschaften derWelt, dem Telefon." In der Zeitung Milliyet zuckt der KolumnistHasan Pulur derweil mit den Schultern: "In unserem Land werden dieTelefone doch seit 1000 Jahren abgehört", schreibt er: Dann erinnert eran die Zeit, da der heute so empörte Demirel selbst in den 60er JahrenPremierminister war. Damals ist seinem Innenminister Faruk Sükan derSatz rausgerutscht: Wir hören die Linken sogar schnaufen."

quelle: Sueddeutsche

Donnerstag, 19. November 2009

ZYPERN PROBLEM - Worin bestehen die Meinungsverschiedenheiten zwischen Griechen und Türken?


Worin bestehen die Meinungsverschiedenheiten?

Einige der grundlegenden Meinungsverschiedenheiten sind folgende:

1.Die Zuständigkeiten der Bundes - d.h. der Zentralregierung. Diese Zuständigkeiten betreffen die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Verteidigung sowie die Außenpolitik.
2.Die türkisch-zypriotische Seite verlangt, dass die Zentralbank Zyperns keine entscheidende Rolle im Norden der Insel spielen soll, der sich unter türkisch-zypriotischer Verwaltung befindet. Stattdessen soll es im Nordteil eine autonome Abteilung der Zentralbank geben. Dies bedeutet, dass auf den beiden Seiten unterschiedliche Wirtschaftspolitiken umgesetzt werden können. Dies bedeutet weiterhin, dass die zentrale Bundesregierung eines zukünftigen möglichen zypriotischen Staates keine einheitliche Wirtschafts-, Finanz-, Währungs- oder Haushaltspolitik umsetzen kann.
3.Die türkisch-zypriotische Seite will, dass die beiden Seiten, die den zukünftigen möglichen zypriotischen Staat bilden werden, eine eigenständige Außenpolitik haben können. Mit anderen Worten, es wird keine einheitliche Außenpolitik geben können.
4.Beim Thema der Verteidigung betrachtet die türkisch-zypriotische Seite die Garantien der Türkei als unverhandelbar. Auf der anderen Seite kann die griechisch-zypriotische Seite auf keine Weise das einseitige Recht der Türkei akzeptieren, in die inneren Fragen Zyperns zu intervenieren.
5.Beim Thema der Gesetzgebung verlangt die türkisch-zypriotische Seite, dass es eine unabhängige Gesetzgebung des türkisch-zypriotischen Teils gibt, die gleichwertig ist mit der Gesetzgebung des Bundesstaates. Mit anderen Worten: die Gesetze des zypriotischen Bundesstaates werden nicht auf der Gesamtheit der Insel gültig sein können. Der südliche und der nördliche Teil werden ihre eigenen unterschiedlichen Gesetze haben.
6.Die griechisch-zypriotische Seite verlangt, dass Teile des nördlichen Teils der Insel über diejenigen Territorien hinaus, die ihr zurückgegeben werden (wie zum Beispiel Ammochostos), griechisch-zypriotische Enklaven bilden innerhalb des türkischen Teils (beispielsweise Karpasia und 2-3 weitere Gebiete). Die türkisch-zypriotische Seite verweigert dies nachdrücklich und will ein geografisch einheitliches Nordzypern unter türkisch-zypriotischer Verwaltung. Und zwar ohne bedeutende Ansammlungen von griechisch-zypriotischen Bevölkerungen auf ihrem Gebiet, die dem griechisch-zypriotischen Bestandteil des Staates unterstehen würden.
7.Auch ist die türkisch-zypriotische Seite nicht dazu bereit, Freiheit der Kapitalbewegung, des Erwerbs von Besitz und Niederlassungsfreiheit zu akzeptieren.
8.All dies steht im Widerspruch zu EU-Prinzipien (Südzypern ist im Gegensatz zum Norden ein Mitgliedsstaat der EU, Anm. d. Übers.). Die türkisch-zypriotische Seite verlangt eine ständige Ausnahmeregelung von diesen EU-Prinzipien. Dies ist etwas, was die griechisch-zypriotische Seite nicht akzeptieren kann.
9.Entsprechend große Differenzen gibt es bei den Themen der Siedler (türkische Bevölkerung aus der Türkei, die nach Nordzypern übergesiedelt ist, Anm. d. Übers.) sowie der Anwesenheit türkischer Truppen. Die griechisch-zypriotische Seite dagegen unterstützt die Demilitarisierung der Insel, was die türkisch-zypriotische Seite ausschließt. Außerdem schlägt die griechisch-zypriotische Seite vor, dass nicht mehr als 50.000 Siedler bleiben dürfen, was die türkisch-zypriotische Seite als wahnsinnig niedrig betrachtet.
Es ist außerordentlich schwierig, zu sehen, dass es bei diesen fundamentalen Gegensätzen eine Einigung geben kann. Denn diese betreffen nicht die Frage, ob die Gebiete, die an die griechisch-zypriotische Seite zurückgegeben werden, ein oder zwei Prozent mehr oder weniger sind. Ebensowenig betreffen sie die Frage, ob die 1974 aus dem Norden in den Süden geflüchteten griechischen Zyprioten, die zurückkehren werden können, ein oder zwei Prozent mehr oder weniger sind. Wenn die Differenzen sich auf diesem Niveau bewegen würden, wäre eine Einigung relativ einfach.
Doch die derzeit bestehenden Differenzen berühren das Wesentliche des Zypernproblems. Sie betreffen die Frage, wer im Norden der Insel die Macht ausübt. Was im Wesentlichen die „türkische Seite“ verlangt, ist, dass die griechischen Zyprioten kein wesentliches Mitspracherecht bei der Verwaltung von Nordzypern haben sollen. In diesem Staat werden die türkisch-zypriotische und die türkische herrschende Klasse das Sagen haben. Wenn die Forderungen der türkisch-zypriotische Seite akzeptiert würden, wäre dies in der Praxis gleichbedeutend mit zwei unabhängigen Staaten. Wenn dies von der griechisch-zypriotischen Seite akzeptiert würde, dann würde die schon bestehende Teilung sich beschleunigen. Ebenso die Anerkennung von Nordzypern durch das Ausland, was in der Praxis ebenfalls zwei unabhängige Staaten bedeuten würde. (Der türkische Nordteil ist von der UN und den meisten Staaten nicht anerkannt, Anm. d. Übers.)
Das Bild sieht sehr pessimistisch aus. Nach 35 Jahren Verhandlungen bleiben die Differenzen im Wesentlichen dieselben. Dies bestätigt die Position, an der wir seit vielen Jahren festhalten, dass es nämlich auf der Basis des Kapitalismus keine Lösung geben kann, die die beiden Gemeinschaften der Insel vereint, die griechischen und die türkischen Zyprioten.
Eine Lösung kann es nur geben im Rahmen der gemeinsamen Kämpfe der griechisch-zypriotischen und der türkisch-zypriotischen Lohnabhängigen und einfachen Leute, die nichts trennt. Gegen die herrschenden Klassen, die um die Herrschaft konkurrieren, gegen die Nationalisten, gegen die Vaterländer (gemeint sind Griechenland und die Türkei, Anm. d. Übers.) und gegen die ständigen Einmischungen der Imperialisten.

Dienstag, 10. November 2009

Griechenland: Papandreou ruft in Berlin zum Fall der Mauer auf Zypern auf - Treffen mit H.Clinton in Berlin



Deutschland / Berlin. Anlässlich des 20. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer am Montag rief der griechische Premier- und Außenminister Georgios Papandreou Europa dazu auf, die letzte in Europa bestehende Mauer auf Zypern niederzureißen. „Als Griechen und als Europäer sollten wir rufen: ‚Reißt die Mauer nieder!’, denn in einem vereinten Europa dürfen weder Mauern noch Grenzen existieren. Dies ist ein Europa, indem wir leben wollen. Es ist nicht nur unser Versprechen, sondern auch eine Intention, die wir anstreben“, so Papandreou in seiner Botschaft.
Er bezeichnete den Tag des Falls der Berliner Mauer als „historischen Wendepunkt“, an dem sich die Bürger Deutschlands und Europas erhoben und mit ihrer Forderung nicht nur die Mauer sondern auch, Grenzen, Vorurteile, Autokratie und Totalitarismus niederreißen wollten und dies auch geschafft haben. „An diesem Tag“, so Papandreou, „wurde Raum für Offenheit, Freiheit und Demokratie geschaffen“. Diese Heldentaten und Momente seien jener Einsatz in einer Demokratie, durch den täglich neue Wände eingerissen werden, die die Bürger von der Politik fernhalten und sie nicht in den Mittelpunkt des Handelns stellen, so der griechische Premier. (Griechenland Zeitung, sk, Foto: Eurokinissi) 
 
Griechenlands Premier Papandreou trifft US-Außenministerin Clinton in Berlin

Deutschland / Berlin. Premier- und Außenminister Georgios Papandreou, der anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am Montag nach Berlin gereist war, traf sich dort mit Außenministerin Hillary Clinton zu einem etwa dreißig minütigem Gespräch. Dabei ging Papandreou vor allem auf die  außenpolitischen Ziele seiner Regierung ein. Besonderen Stellenwert widmete er seinem jüngsten Besuch in Istanbul und dem dort erfolgten Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Weitere Schwerpunkte waren die Lösung des Zypernproblems und die EU-Perspektive der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM). Papandreou machte deutlich, dass Griechenland einen EU-Beitritt der FYROM unterstütze. Eine unumgängliche Voraussetzung dafür sei jedoch die Klärung der Namensfrage. Papandreou verwies auch auf ein kürzliches Treffen in Brüssel mit seinem Amtskollegen aus Skopje, wo er Gesprächsbereitschaft signalisiert habe. Papandreou berichtete Clinton zudem von seinem jüngsten Besuch auf Zypern, wo er sich mit Präsident Dimitris Christofias und anderen Politikern beraten hatte. Unter dem Schirm der EU müsse man beide Volksgruppen auf der geteilten Insel frei und offen über ihre Zukunft diskutieren lassen, so Papandreou. Dabei müsse der „gemeinschaftliche Besitzstand" der EU auf jeden Fall respektiert und gewahrt werden. Bezogen auf das kürzlich stattgefundene Treffen zwischen Clinton und dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I., wies Papandreou auf die Probleme des Patriarchats hin.
Quelle (Griechenland Zeitung, dk)

Dienstag, 3. November 2009

UN Generalsekretär Ban Ki-moon in Athen

Griechenland / Athen. Am Dienstag wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich der Konferenz zum interreligiösen Dialog in Athen erwartet. Am Mittwoch wird er am internationalen Forum für Migration und Entwicklung (GFMD), welches seit dem heutigen Montag in Athen unter der Federführung des Innenministeriums stattfindet, teilnehmen. Im Mittelpunkt des Forums stehen die Ursachen für Migration, die Beziehungen der Migranten zum Arbeitsmarkt sowie die Flüchtlingspolitik Griechenlands und der EU. Außerdem wird sich der UN-Generalsekretär mit Premierminister Papandreou zu einem Gespräch über verschiedene Themen wie den Klimawandel, illegale Migration, Finanzkrise, sowie Griechenlandinterne Themen wie die Zypernfrage und den Namensstreit zwischen der früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) und Griechenland beraten. Auf dem Programm steht auch ein gemeinsames Essen mit Staatspräsident Karolos Papoulias. Zudem wird der UNO-Generalsekretär das neue Akropolis-Museum besuchen. Am Donnerstag wird Ki – moon vom Parlamentsvorsitzenden Filippos Petsalnikos im griechischen Parlament empfangen, wo der UN-Generalsekretär an einer Plenarsitzung teilnehmen wird.
(Griechenland Zeitung dk, Foto: Eurokinissi)



Mittwoch, 28. Oktober 2009

Happy 28th of October to all Greeks - Alles gute zum OCHI TAG (Nein Tag) 28th Oktober 1940

28th Oktober 1940 - NEIN zum Faschismus, JA zur Freiheit !



Der Ochi-Tag (griechisch Επέτειος του «'Οχι», Epétios tou Ochi, Jahrestag des „Nein“) wird jährlich in ganz Griechenland am 28. Oktober gefeiert und erinnert an die Ablehnung des von Mussolini am 28. Oktober 1940 an Griechenland gestellten Ultimatums. Der griechische Diktator Ioannis Metaxas verweigerte dessen Annahme angeblich nur mit dem einen Wort „οchi“ (όχι, „Nein“). Metaxas war vom 4. August 1936 bis zum 29. Januar 1941 griechischer Staatschef.

GREECE AT WAR - GRIECHENLAND IM KRIEG -28th Oktober 1940


THE METAXAS LINE


GREECE LAND OF HEROES



Geschichtlicher Hintergrund

Am 7. April 1939 wurde Albanien von den Italienern besetzt. Dies war eine Vorwarnung in Richtung Griechenland. Um sicher zu sein, dass das griechische Volk diese Botschaft verstanden hatte, ließ Mussolini am 15. August 1940 im Hafen der Insel Tinos das Torpedoboot „Elli“ versenken, das dort wegen der Feierlichkeiten am Muttergottestag geankert hatte. Metaxas wollte sein Land im Zweiten Weltkrieg neutral halten und reagierte daher auf diesen Vorfall nicht.

Das italienische Ultimatum 

Das Ultimatum wurde Metaxas in seinem Haus im Athener Vorort Kifissia um kurz nach drei Uhr morgens durch den italienischen Botschafter Emanuele Grazzi übergeben. Es beinhaltete die Forderungen, dass Griechenland den Achsenmächten erlauben sollte, griechisches Territorium zu betreten und nicht näher spezifizierte „strategisch wichtige Punkte“ zu besetzen, eine Ablehnung dieser Forderung würde mit Krieg beantwortet werden. Metaxas habe dieses Ultimatum der Legende nach mit einem schlichten „Nein“ (όχι, ochi) beantwortet. Wie Grazzi in seinen Erinnerungen schreibt, lautete die wörtliche, auf Französisch formulierte Antwort Metaxas' in Wirklichkeit jedoch „Alors, c'est la guerre“ („Nun, dann ist Krieg“).[1] Grazzi erwiderte daraufhin „Pas nécessaire, mon excellence“ („Nicht notwendigerweise, Exzellenz“), woraufhin Metaxas entgegnete „Non, c'est nécessaire“ (etwa: „Doch, es ist notwendig“). Als Antwort auf Metaxas Ablehnung marschierten italienische Truppen von Albanien aus - einem damals italienischen "Protektorat" - schon um 5:30 Uhr in Nordgriechenland ein. Damit war Griechenland als kriegführende Partei in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Am Vormittag des 28. Oktober gingen große Teile der griechische Bevölkerung ungeachtet der eigenen politischen Orientierung auf die Straße, um ihren Protest gegen den italienischen Einmarsch mit "Ochi, ochi"-Rufen zu bekunden.

Folgen und Bedeutung

Die kleine griechische Armee schlug im Pindos-Gebirge den zwar zahlenmäßig weit überlegenen, aber schlecht organisierten und unmotivierten Gegner zurück und marschierte bis zum Nord-Epirus (Süd-Albanien). Daraufhin musste Hitler seinem schmachvoll zurückgeschlagenen Verbündeten Mussolini zu Hilfe kommen, um die Lage auf dem Balkan im Sinne der Achsenmächte unter Kontrolle zu bekommen. Die Besatzung Griechenlands durch die deutsche Armee begann im April 1941 im Norden des Landes als Balkanfeldzug und endete im Mai 1941 mit der Eroberung Kretas. Der geplante Überfall auf Russland ("Unternehmen Barbarossa") verzögerte sich dadurch und rückte jahreszeitlich in eine schlechtere Ausgangsposition.

Der Jahrestag 

Während des Krieges wurde von Gemeinschaften griechischer Auswanderer in der ganzen Welt jährlich am 28. Oktober des Jahrestags des "Ochi" gedacht. In Griechenland selbst wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Jahrestag zum öffentlichen Feiertag erklärt. Er ist nach dem 25. März, der an die Befreiung Griechenlands von der osmanischen Herrschaft erinnert, der zweitwichtigste Nationalfeiertag. Üblicherweise werden Militärparaden und Studentenumzüge organisiert, alle öffentlichen Gebäude werden mit griechischen Flaggen geschmückt.

 

Freitag, 23. Oktober 2009

ALEXANDER DER GROßE - AUSSTELLUNG MANNHEIM

Ausstellung über den bekannteste Hellene der Welt und gründer des PanHellenismus Alexander


Die Ausstellung

Kaum eine andere historische Gestalt hat die Gemüter so bewegt wie Alexander der Große. Im Jahr 323 v. Chr. starb er im Alter von nur 32 Jahren. Sein kurzes Leben und seine Persönlichkeit, sein legendärer Feldzug durch das riesige Persische Reich, sein unermessliches Wirken und Nachwirken haben in mehr als zweitausend Jahren unzählige Geschichten und Legenden hervorgerufen. Die Ausstellung "Alexander der Große und die Öffnung der Welt. Asiens Kulturen im Wandel" folgt dem Zug des makedonischen Königs Alexander bis nach Zentralasien und führt dem Besucher die dadurch ausgelösten kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüche vor Augen.
Im Oktober 2009 eröffnen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim gemeinsam mit der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und in Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Partnerinstitutionen sowie unterstützt von der Landesbank Baden-Württemberg diese große Sonderausstellung.

"Offizielle Website über die Ausstellung", hier klicken: alexander-der-grosse-2009.de
Anhand einzigartiger und erstaunlicher Kunstobjekte aus Zentralasien, darunter Top-Exponate aus dem Nationalmuseum der Antike Tadschikistans und dem Nationalmuseum Afghanistans in Kabul, veranschaulicht die Ausstellung die Öffnung der damals bekannten Welt(en) durch Alexander den Großen. Zusammen mit den Leihgaben aus den großen europäischen Museen, wie z.B. dem Louvre, dem British Museum, der Eremitage und den Berliner Museen Preußischer Kulturbesitz, bilden sie eine einzigartige Zusammenschau, die nicht nur Einblicke in den Osten des Alexanderreiches, sondern auch in die Kulturen vor und nach Alexanders Eroberungszug bieten. Viele der in der Ausstellung versammelten Funde sind europaweit erstmalig zu sehen.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Für die Forschung war er Grieche



Streit um Alexander den Großen

In dem seit fast zwei Jahrzehnten erbittert geführten Streit zwischen Mazedonien und Griechenland um den "nationalen" Charakter von Alexander dem Großen steht die Wissenschaft auf griechischer Seite. "Alexander ist eher ein Grieche und auf keinen Fall ein Vorfahr der heutigen slawischen Mazedonier", sagte der Leiter der Reiss-Engelhorn-Museen, Alfried Wieczorek, in Mannheim. In seinem Museum läuft zurzeit die Ausstellung "Alexander der Große und die Öffnung der Welt", die sich mit dem antiken Herrscher (356-323 v. Chr.) und seiner Zeit befasst.

Mazedonier und Griechen einst verwandt

Die heutigen Mazedonier beanspruchen jedoch das Erbe von Alexander. Sie wollen dessen Symbole ("Stern von Vergina") für ihr Staatswappen nutzen. Sie haben den Flughafen in der Hauptstadt Skopje nach ihm benannt und planen ein mehrere Millionen Euro teures Reiterstandbild Alexanders im Zentrum. "Neueste Forschungen haben noch einmal ganz klar ergeben, dass die Mazedonier zur Zeit Alexanders und die damaligen Griechen eng verwandt waren", sieht Museumsdirektor Wieczorek den Streit entschieden. "Im Altertum konnten sich Griechen und Mazedonier gut verständigen, weil sie dieselbe Sprache sprachen", nannte Wieczorek ein weiteres Argument.
Griechenland will nicht zulassen, dass der Nachbarstaat den Namen Mazedonien überhaupt nutzt. Athen behauptet, Mazedonien dürfe sich aus historischen Gründen nur seine nördliche Provinz nennen. Der Staat Mazedonien hatte sich nach dem Zerfall Jugoslawiens im Jahr 1991 gebildet. Die Bevölkerung von zwei Millionen wird zu einem Viertel von Albanern und zu drei Vierteln von slawischen Mazedoniern gebildet, deren Vorfahren lange nach dem Tod von Alexander dem Großen ab dem 6. Jahrhundert in diese Region einwanderten.

Erfolglose UN-Vermittlung

Griechenland blockiert wegen des Namensstreits die weitere Annäherung Mazedoniens an Brüssel, obwohl das Land schon seit 2005 Beitrittskandidat ist. Im letzten Jahr war eine Mitgliedschaft Mazedoniens in der NATO am Einspruch Athens gescheitert. Seit vielen Jahren vermitteln die Vereinten Nationen erfolglos zwischen diesen beiden Staaten.
Quelle: n-tv dpa

Sonntag, 18. Oktober 2009

TÜRKEI - Wird es je ein Beitritt geben ? NEIN !!!

EU und Türkei: Zeit für Ehrlichkeit
Ein türkischer EU-Beitritt ist auf absehbare Zeit undenkbar. Dennoch ist es richtig, so lange wie möglich weiterhin darüber zu verhandeln.
Wir müssen ab und zu aus dem Strom der Zeitläufte ans Ufer klettern, um festzustellen, dass alles im Fluss ist“, sagte der türkische Außenminister Ahmet Davuto?lu jüngst in Brüssel. Das trifft zweifellos auf sein Land zu, das sich in rechtlicher und gesellschaftlicher Sicht Westeuropa nähert. Es gibt heute mehrere Behörden, die sich dem Schutz der Bürgerrechte widmen, der berüchtigte Paragraf 301 des Strafgesetzbuches wird nicht mehr verwendet, um jede Meinungsäußerung niederzubügeln, und zaghaft, aber doch wird die unbotmäßige Macht der Generäle eingedämmt. „Es gibt eine zunehmend offene und freie Debatte in der türkischen Gesellschaft“, hält die EU-Kommission fest.

Hätte eine sich modernisierende Türkei all dies ohnehin getan? Oder hat die Aussicht auf einen EU-Beitritt dies bewirkt? Hinderlich ist sie wohl nicht. Doch noch liegt vieles im Argen. Reaktionäre berufen sich auf andere Paragrafen, um kritische Stimmen zum Verstummen zu bringen. Der Kampf gegen Kinderarbeit ist erlahmt. Homosexualität gilt der Armee als psychische Krankheit.
Niemand glaubt ernsthaft, dass die Türkei in absehbarer Zeit ein EU-Mitglied wird – weder in Brüssel noch in Ankara. Doch solange diese Verhandlungen Reformen in der Türkei bewirken, sollte die EU sie fortsetzen. Im eigenen Interesse – und im Interesse der Bürger eines ihrer wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner.

quelle: Oliver Grimm - Die Presse

Dienstag, 13. Oktober 2009

Enzyklopädie - FYROM-Skopje zieht nach Proteste der EU das Propagandawerk zurück zurück

makenciklopediaNach Jahren der Vorbereitung verkündete ende September 2009 die Skopjanische FYROM Akademie der Wissenschaften und Künste nun die Veröffentlichung dieses 2-bandigen Werkes, welches 1.671 Seiten und mehr als 5.000 Abbildungen über Paneonien bzw. FYROM (ex-Süd-Jugoslawien) beinhaltet.
Federführend bei der Erstellung dieses Werks war der als bekannte Skopjanische Geschichtsfälscher Blaze Ristovski. Blaze Ristovski der angeblich gemeinsam mit 260 Experten deren Namen bis jetzt noch niemand so genau bekannt sind, führte dieses von der Regierung finanzierte Projekt durch.
Der FYROM-Skopjanische Ministerpräsident Nikola Gruevski begrüßte die Veröffentlichung dieses Werkes und triebt damit  gleichzeitig den in FYROM ausgebreiteten Nationalismus und die damit zusammenhängende Geschichtspropaganda auf einer neue Ebene. Proteste
Die EU reagierte mit großer Empörung gegenüber dieser Enzyklopädie. Die Proteste gingen soweit, vor-allem durch England, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Griechenland, und Albanien, das man die "Fake" Enzyklopädie  hat zurückziehen müssen.
Man werde nicht zulassen Antiker Hellenischer Kultur aber auch wie die Albaner in dieser Enzyklopädie  behandelt und beschrieben werden einfach zu verfälschen und den Menschen somit ein Falsches Zeugnis zu Präsentieren.
Umstrittener Inhalt der Enzyklopädie sei die Beschreibung und Festhaltung das Albaner als Kriminelle und Gewalttätige Menschen gelten die mit ihrer Aggression sich gewalttätig ein teil Skopjes geholt hätten in dem sie heute leben, deswegen nur bestehe die Bevölkerung FYROMS  ca. 40%  aus Albanern

Ein weitere völlig aus der Luft gegriffene Behauptung sein das der bekannte Hellenische König "Alexander der Große" Slawe gewesen sei. Das allein wahrscheinlich wirkte gegenüber der EU  so lächerlich das mit solche Behauptungen wahre Lawinen von Protesten ausgelöst worden waren,... den schließlich gab es um 300 Vor Christi Geburt keine Slawen auf dem Balkan

Medwedew gratuliert PASOK zum Wahlsieg in Griechenland

MOSKAU, Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat dem Sozialistenchef Georgios Papandreou und der von ihm geführten Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (PASOK) zum Sieg bei der jüngsten Parlamentswahl in Griechenland gratuliert.

"Wir wissen Ihren persönlichen Beitrag zur Festigung der traditionellen Freundschaftsbeziehungen zwischen Russland und Griechenland zu schätzen, die sich in den letzten Jahren in allen Richtungen dynamisch entwickeln", zietierte die Pressestelle des Kremls am Montag aus Medwedews Telegramm.

Der russische Präsident bezeichnete Griechenland als einen strategischen Partner, der mit Russland durch jahrelange historische und kulturelle Beziehungen verbunden ist. "Ich bin überzeugt, dass wir mit gemeinsamen Anstrengungen schaffen können, die allseitige russisch-griechische Zusammenarbeit weiter zu vertiefen." Das werde zur Festigung der Stabilität und Sicherheit in Europa und in der ganzen Welt beitragen, heißt es in dem Schreiben.

quelle: RiaNovosti

Montag, 12. Oktober 2009

FYROM Skopje - Kein Name, keine EU


Aufzählung Brüssel.(wot) Erneut kein Datum für den Start von Beitrittsverhandlungen mit FYROM-Skopje: Der Streit mit Griechenland um den Namen des Landes ist die größte Hürde am Weg dorthin. Seit vier Jahren hat die "Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien" auch FYROM genannt, Kandidatenstatus. Die Wahlen sind zuletzt "entsprechend einigermaßen der meisten internationalen Standards" abgelaufen. "Entscheidend" sei ein "gegenseitig akzeptierter Name", schreibt die EU-Kommission. Athen will "Mazedonien"wegen der Namensgleichheit mit einer griechischen Provinz nicht zulassen. Skopje sträubt sich gegen die Namen wie "Nordmazedonien", "Vardarska ,Paneonien bzw. Slawomazedonien"

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Lawrow: Russland besorgt wegen Berishas Erklärung- Kein Groß Albanien

 
Image„Moskau ist wegen der kürzlichen Erklärung des albanischen Ministerpräsidenten, Sali Berisha, über die Notwendigkeit der Vereinigung aller Albaner auf dem Balkan besorgt“, hat der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, nach einem Treffen mit seinem serbischen Amtskollegen Vuk Jeremic in Moskau erklärt. Diese Erklärung sei berechnet, um Reaktionen im Westen hervorzurufen, Moskau habe bisher keine Reaktionen aus der EU oder NATO gehört und es hoffe, dass in Abwesenheit öffentlicher Mitteilungen zu diesem Thema in Brüssel und in den wichtigsten europäischen Hauptstädten nötige Konsultationen mit der Führung Albaniens verlaufen würden, bewertete Lawrow. Er wies auf die konsequenten und konstruktiven Einstellungen Belgrads und seine Bemühung um vernünftige Lösungen bezüglich des Kosovo-Status und der Probleme in der Provinz hin, und mahnte, dass die Führer der Kosovo-Albaner eine ganz unkonstruktive Position eingenommen hätten. Russland sei der Meinung, dass alle Seiten die Resolution 1244 des Weltsicherheitsrates und die Zuständigkeiten der VN-Mission im Kosovo strikt achten müssten und keinen Ersatz dieser Zuständigkeiten durch Kompetenzen anderer Strukturen zulassen dürften, sagte Lawrow.

Mittwoch, 30. September 2009

ACHTUNG vor SKOPJES BETRÜGERISCHE SCHEINGESCHÄFTE



 Am 30 September  veröffentlichte das für seine Propaganda bekannte Skopjanische FYRO-Mazedonische OnlineBlaat Pelagon die Nachricht raus:
Zitat:
Ihr Marktzugang nach Mazedonien: Sie haben Interesse am mazedonischen Markt? Sie suchen potenzielle Kooperationspartner?


Beteiligen Sie sich am “Top Management Projekt” der mazedonischen Regierung.
Von April 2009 bis September 2011 werden 7 Gruppen à 30 Manager aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (ab 5 / 50 Mitarbeiter) unterschiedlicher Branchen für einen je 2monatigen Praxis-Einsatz nach Deutschland kommen.


Das Programm wird von der mazedonischen Regierung getragen.


Auf deutscher Seite organisiert die ILTIS GmbH die Praktika und ist die InWent gGmbH in Bonn Konsortialführer.


Nutzen Sie die Chance und binden Sie einen berufserfahrenen Manager kostenlos vom 1. Februar bis 1. April 2010 (1. Gruppe) in Ihrem Unternehmen in Deutschland ein.
Interessiert? Dann fordern Sie über managerprogramm@iltis.de weitere Infos an

Wir möchten alle Leser und diejenigen die vorhaben Geld in Skopje zu Investieren darauf hinweisen  auf gar keinen Fall solche Ankündigungen zu folgen. Betrügerische und Mafiöse Strukturen gehören in Skopje zur Tagesordnung,... auch wollen wir sie hinweisen das FYROM Skopje ein Krisenherd auf den Balkan ist. Ein Pulverfass das jederzeit Explodieren könnte und was dann mit dem Investierten Geld ist brauchen wir hier nicht weiter zu erörtern.
Des weiter sollte auch jeder wissen das man mit solche Aktionen und Investitionen die Propaganda von FYROM Skopje und deren von der Regierung ausgehende absurde Behauptungen von denen einige punkte unten aufgelistet sind unterstützt und dazu beiträgt die Geschichte zu verfälschen.
  • sie seien Antiken Makedonen und nachkommen Alexanders.
  • Aristoteles war Slawe und kein Hellene
  • Griechenland verfälsche die Geschichte in dem es vorgibt das Alexander ein Hellene war und demnach auch Griechisch sprach.(was soll er sonst gesprochen haben?? slawisch? Jugoslawisch?.. geht doch garnicht wenn doch die Slawen den Balkan erst ca. 800 N.Chr. besiedelten. Alexander und sein Vater Phillipos lebte weit Vor Chr.
  • In den Antiken Griechische Staatsstaaten wurde kein  Hellenisch Gesprochen usw. usw.
Auch wenn das unbewusst passiert,.. seien sie wachsam, lassen sie sich nicht von der Betrügerischen Regierung  Gruevskis um die Nase führen, seien sie nicht das Wergzeug das benutzt wird um Geschichte zu Verfälschen,...  deschliesslich sind die Bayern, Hessen und Schwaben ja auch Deutsche und keine eigenständige Staaten.

Dienstag, 29. September 2009

Mazedonien Frage - Deutschlands neuer Aussenminister

Westerwelles Außenpolitik


In Deutschland werde Deutsch gesprochen, stellte Guido Westerwelle klar, als ihn ein britischer Reporter gestern auf Englisch zur künftigen deutschen Außenpolitik befragen wollte. Der designierter Vizekanzler und Außenminister hatte seine außenpolitischen Grundsätze bereits vor der Wahl umrissen. Westerwelle sucht den engen Schulterschluss mit den USA und will mehr Respekt für die kleinen europäischen Länder zeigen.

Guido Westerwelle, FDP-Fraktionschef und höchstwahrscheinlich künftiger Außenminister Deutschlands, wird sich wohl nicht nur für deutsche Interessen im Ausland stark machen, sondern auch für die deutsche Sprache im Inland. Das machte Westerwelle gestern (28. September) bei einer Pressekonferenz deutlich (Video auf YouTube).

sehen sie auch:
Dokumente
Internationale Politik: Interview mit Guido Westerwelle (September 2009)
DGAP: Außenpolitische Grundsatzrede von Guido Westerwelle (4. Mai 2009)
 Vortrag Dr. Guido Westerwelle: Deutsche Außenpolitik aus liberaler Perspektive
 DownloadsRede im Volltext herunterladen [pdf] (59.934 Bytes)


Als ihn ein BBC-Reporter fragte, ob er seine Frage auf Englisch stellen könne, antwortete Westerwelle: "So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man dort selbstverständlich Englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, dass man hier Deutsch spricht." Als wäre das noch nicht deutlich genug, fügte er hinzu: "Das ist Deutschland hier."

Sofort ging das Gerücht, Westerwelle spreche womöglich kein Englisch. Das dem nicht so ist, beweist Westerwelle bei einer Konferenz (Video auf Youtube), auf der er - auf Englisch - über die Dynamik der neuen EU-Länder spricht.

Europäische Integration

Anhaltspunkte für seine außenpolitischen Schwerpunkte, formuliert Westerwelle kurz vor den Wahlen im Interview mit der Fachzeitschrift Internationale Politik und in einer außenpolitischen Grundsatzrede im Mai vor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Auch wenn Westerwelle der Frage ausweicht, ob es in der EU nun um Erweiterung oder um Vertiefung gehen sollte, so macht er deutlich, dass es zuallererst darum geht, "die EU in die Lage zu versetzen, dass sie ihre für uns alle so wichtige Funktion auch in Zukunft erfüllen kann. Der Lissabonner Vertrag ist ein Meilenstein auf diesem Weg und eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg aller noch folgenden Integrationsschritte, so Westerwelle.

Deutsch-Polnisches Verhältnis verbessern

"Ich möchte zwischen Deutschen und Polen dieselbe tiefe, gesellschaftliche Freundschaft sehen, wie wir sie zwischen Deutschen und Franzosen erreicht haben. Den bilateralen Beziehungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten ist in den vergangenen Jahren auch von Deutschland zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet worden", sagt der designierte Außenminister.

Westerwelle plädiert dabei für das "Prinzip der Gleichwertigkeit aller Mitglieder der Union" und ist gegen "Achsenbildungen in Europa". Das sei "der falsche Weg". "Deutsche Außen- und Europapolitik war auch deshalb in den achtziger und neunziger Jahren so erfolgreich, weil wir die Interessen der kleineren Staaten ernst genommen und bei der Formulierung unserer eigenen Politikansätze berücksichtigt haben. Hierzu müssen wir wieder zurückfinden. Es ist ein Skandal, dass die Regierung in ihrer Politik gegenüber kleineren europäischen Ländern vor allen Dingen durch abfällige Worte aus dem Munde des Finanzministers aufgefallen ist."

Im Schulterschluss mit den USA

Im Verhältnis zu den USA verweist Westerwelle auf die historisch gewachsenen Beziehung, umreist die aktuellen Herausforderungen und kommt zu einer deutlichen Aussage: "Wir wollen und brauchen den engen Schulterschluss mit den USA."

Außerdem übt er Kritik an der bisherigen Bundesregierung, die es versäumt habe, die amerikanische Außenpolitik nach dem Wahlsieg Barack Obamas aktiv zu beeinflussen. "Einer der Gründe hierfür liegt darin, dass die Begeisterung für Barack Obama in Deutschland nirgends so wenig geteilt wurde wie in der Bundesregierung."

mka
quelle: euractiv