Montag, 8. Juni 2009

US Abgeordnete kritisieren antihellenische Rhetorik in FYROM





Geschrieben von P.Raftakis
Donnerstag, 28. Mai 2009

US CongressNeunzehn Kongressabgeordnete der Vereinigten Staaten haben einen Antrag über die Namensfrage zwischen FYROM und Griechenland verfasst, indem Sie die Regierung der ehemaligen jugoslawischen Republik kritisieren, durch gezielte griechischfeindliche Rhetorik unter den Bürgern FYROM´s , antihellenische Ambitionen zu wecken und somit die Voraussetzungen für die Integration der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) in die EU oder NATO zu behindern. Der Antrag erklärt Griechenland ebenso zu einem strategischen Partner der USA in der Balkanregion im Rahmen der Bemühungen um regionale Stabilität und wirtschaftlichem Wachstum.


quelle: makedons.de

Mittwoch, 27. Mai 2009

Makedonien - Die Wissenschaft meldet sich zu Wort - Brief an Barack Obama





Geschrieben von P.Raftakis von /www.makedons.de
Samstag, 23. Mai 2009

Alexander der GrosseSeit achtzehn Jahren hält nun der Namensstreit zwischen der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) und Griechenland an. Nun meldet sich die Wissenschaft zu Wort. Mit einem von über zweihundert renommierten Historikern und Wissenschaftlern unterzeichneten Beschwerdebrief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten – Barack Obama, bezieht die Wissenschaft in der Namensfrage zum ersten mal offiziell Stellung. Mit sachlichen und fundierten Fachwissen als Grundlage, erklären die Wissenschaftler durch ihren Beschwerdebrief an den amerikanischen Präsidenten, dass die ehemalige jugoslawische Republik, eine offensichtliche Usurpation der griechischen Geschichte vollzieht und dies gegen alle wissenschaftlichen Fakten.

An den
Präsidenten
der Vereinigten Staaten von Amerika
Barack Obama
White House
1600 Pennsylvania Avenue, NW
USA – Washington, DC 20500

Sehr geehrter Herr Präsident,

wir, die Unterzeichneten, ersuchen Sie höflich um Intervention, um einige Ruinen in Südosteuropa aufzuräumen, die von der früheren amerikanischen Regierung zurückgelassen wurden.

Am 4. November 2004, zwei Tage nach der Wiederwahl von Präsident George W. Bush, hat seine Regierung die „Republik Mazedonien“ einseitig anerkannt. Dieser Akt hat nicht nur einen geographischen und historischen Tatbestand verändert, sondern auch eine gefährliche Epidemie von historischem Revisionismus ausgelöst, dessen augenfälligstes Symptom die widerrechtliche Aneignung Alexanders des Großen, des berühmtesten aller Makedonen, durch die Regierung in Skopje ist.

Wir glauben, daß diese Torheit zu weit gegangen ist und daß es nicht Aufgabe der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist, Geschichtsklitterung zu unterstützen. (Die Dokumentation zu diesen Fakten – hier durch Fettdruck hervorgehoben – läßt sich unter http://macedonia-evidence.org/documentation-de.html nachsehen).

Das besagte Land mit seiner Hauptstadt Skopje wurde im Altertum Paionia genannt. Die Berge Barnous und Orbelos, die heute die Nordgrenze Griechenlands bilden, stellen eine natürliche Barriere dar, die – heutzutage so gut wie im Altertum – Makedonien von seinem südlichen Nachbarn trennt. Die einzige nennenswerte Verbindung verläuft entlang des Flusses Axios/Wardar, und sogar dieses Tal „stellt keine Verbindungslinie dar, da es durch Schluchten zerteilt ist.“

Obwohl es stimmt, daß die Paionier 358 v. Chr. von Philipp II., Vater Alexanders des Großen, unterworfen wurden, waren sie keine Makedonen und lebten sie nicht in Makedonien. In ähnlicher Weise mögen die Ägypter, die von Alexander dem Großen unterworfen worden waren, von Makedonen beherrscht worden sein, doch waren sie selbst Ägypter, und Ägypten wurde niemals Makedonien genannt.

Besser gesagt: Makedonien mit seinen makedonischen Griechen war seit wenigstens 2500 Jahren genau dort gelegen, wo die heutige griechische Provinz Makedonien sich befindet. Genau diese selbe Konstellation trifft z.B. zu für Attika und die Griechen Athens, Argos und die argivischen Griechen sowie Korinth und die Griechen der Korinthia.

Wir verstehen nicht, wie die modernen Bewohner des alten Paioniens, die slawisch sprechen – eine Sprache, die etwa 1000 Jahre nach dem Tode Alexanders in den Balkanraum eingeführt wurde -, ihn als ihren Nationalheros in Anspruch nehmen. Alexander der Große war durch und durch sowie unbestreitbar Grieche. Sein Ur-Ur-Urgroßvater, Alexander I., nahm an den Olympischen Spielen teil, was zu seiner Zeit nur Griechen erlaubt war.

Noch vor Alexander I. führten die Makedonen ihre Abstammung auf Argos zurück, und zahlreiche ihrer Könige ließen den Kopf des Herakles - Inbegriff des griechischen Heros – auf ihre Münzen prägen.

Euripides – der in Makedonien starb und dort begraben wurde – schrieb sein Schauspiel Archelaos zu Ehren des Großonkels von Alexander und natürlich auf Griechisch. Bei seinem Aufenthalt in Makedonien schrieb er auch die Bakchen, wiederum auf Griechisch. Vermutlich verstand das makedonische Publikum, was er schrieb und was es hörte.

Alexanders Vater, Philipp, trug einige hippische Siege in Olympia und Delphi davon, den zwei ‚griechischsten’ von allen Heiligtümern im alten Griechenland, wo Nichtgriechen nicht starten durften. Noch bezeichnender ist die Tatsache, daß Philipp dazu bestellt wurde, 346 v. Chr. die Pythischen Spiele in Delphi zu leiten. Mit anderen Worten: der Vater Alexanders des Großen und seine Ahnen waren durch und durch Griechen. Griechisch war auch die Sprache, die Demosthenes und seine Athener Delegation benutzten, als sie in demselben Jahr Philipp Besuche abstatteten.

Aristoteles, ein anderer Grieche aus dem Norden, verließ seine Heimat, um nahezu 20 Jahre an der Akademie Platos zu studieren. Er kehrte anschließend nach Makedonien zurück und wurde Lehrer Alexanders III. Sie sprachen griechisch im Unterricht, und die Lehrräume können noch heute in der Nähe von Naoussa im griechischen Makedonien besichtigt werden.

Alexander führte während seiner Eroberungszüge ständig die von Aristoteles besorgte Ausgabe der Ilias Homers mit sich. Alexander verbreitete auch die griechische Sprache und Kultur über sein ganzes Reich, gründete Städte und richtete Zentren der Gelehrsamkeit ein. Inschriften, die von solch typisch griechischen Institutionen wie dem Gymnasium zeugen, wurden so weit entfernt wie in Afghanistan gefunden. Natürlich sind sie in griechischer Sprache verfaßt.

Folgende Fragen lassen sich stellen: Warum war Griechisch die lingua franca im ganzen Reich Alexanders, wenn er ‚Makedone’ war? Warum war das Neue Testament auf Griechisch geschrieben?

Die Antworten sind klar: Alexander der Große war Grieche, nicht etwa Slawe; die Slawen und ihre Sprache lassen sich in keiner Weise mit Alexander in Verbindung bringen. Eine geographische Nähe ergab sich erst 1000 Jahre später! Das führt uns zurück zu der geographischen Einheit, die im Altertum als Paionia bekannt war. Warum möchten die Leute, die heute hier leben, sich selbst Makedonen nennen und ihr Land Makedonien? Warum versuchen sie, eine ganz und gar griechische Person als ihren Nationalheros zu stehlen?

Die alten Paionier mögen Griechen gewesen sein oder auch nicht, aber sicherlich wurden sie gräzisiert, und sie waren niemals Slawen. Ebenso waren sie keine Makedonen. Alt-Paionia war Teil des makedonischen Reiches wie Ionien, Syrien, Palästina, Ägypten, Mesopotamien, Babylonien, Baktrien und viele Gebiete mehr. Sie mögen zeitweise ‚makedonisch’ geworden sein, aber keinesfalls jemals ‚Makedonien.’ Der Diebstahl Philipps und Alexanders durch ein Land, das niemals Makedonien war, ist durch nichts gerechtfertigt.

Die Traditionen des alten Paioniens können jedoch von den gegenwärtigen Bewohnern dieser geographischen Einheit aus gutem Grund angenommen werden. Die Ausdehnung des geographischen Begriffs ‚Makedonien’ auf das südliche Jugoslawien ist davon allerdings ausgenommen. Bereits im späten 19. Jahrhundert hat der Mißbrauch ungesunde territoriale Bestrebungen befördert.

Derselbe Beweggrund läßt sich auf schulischen Landkarten feststellen, die ein großes Pseudo-Makedonien zeigen, das sich von Skopje bis zum Olymp erstreckt (und in slawischer Sprache beschrieben ist!). Dieselbe Landkarte mit ihren territorialen Forderungen findet sich in Kalendern, auf Aufklebern, Geldscheinen und dergleichen, die im neuen Staat zirkulieren, seitdem er seine Unabhängigkeit von Jugoslawien im Jahre 1991 erklärt hat. Warum muß ein landumschlossener Staat nur solch einen historischen Unsinn verzapfen? Warum muß er ständig seinen Nachbarn verhöhnen und provozieren?

Wie auch immer man ein solches Verhalten bezeichnen möchte, es ist in aller Deutlichkeit kein Zeichen für historische Exaktheit noch für Sicherheit in den Balkanregionen. Man sagt, die Vereinigten Staaten von Amerika hätten ein solches Verhalten angestiftet und ermutigt.

Wir wenden uns an Sie, Herr Präsident, der Regierung in Skopje dabei behilflich zu sein, zu verstehen, daß sie keine nationale Identität auf Kosten der historischen Wahrheit aufbauen kann. Die Völkergemeinschaft kann nicht überleben, wenn Geschichte ignoriert wird, erst recht nicht, wenn sie gefälscht wird.

Hochachtungsvoll

Die Unterschriften der Wissenschaftler

Quelle: Macedonia Evidence

Orginalversion (Deutsch) mit Links: Macedonia Evidence

Samstag, 9. Mai 2009

Hellenische Alexander-Statue soll in Skopje ihren Platz finden

"MAKEDONE wird man nicht in dem man Statuen aufstellt, MAKEDONE ist man von Geburt an. Während in Griechenland Makedonen leben versuchen einige Slawen der Jugoslawische ex Republik FYROM es zu werden in dem sie Statuen aufstellen".!!!

In den letzten Wochen und Monaten hat sich die „ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien“ an ihren Propagandamaschinerie bedient um wieder einmal ihre angeblich antiken Wurzeln zu präsentieren. Dabei wurden einige Propagandistische Projekte durchgeführt, wie bspw. die Umbenennung des Flughafens bei Skopje in “Alexander der Große” oder die Aufstellung vieler antiken Griechischen Statuen in unterschiedlichen Städten FYROMs. Der Höhepunkt dieser Propaganda und Geschichtsfälschung Programms ist die Aufstellung einer großen Hellenischen Alexanderstatue im Zentrum von Skopje.

Das Spielchen der “Antikisierung” hatte Skopje schon bereits vor 20 Jahren begonnen. Damals hatte Skopje aus Angst, das Land könnte an Bulgarien und Albanien fallen und somit in zwei geteilt werden einige Umbenennungen durchgeführt. Zu sehr war den Bürgern Skopjes bzw. der Jugoslawische ex Republik klar das man Bulgarische, slawische und Albanische wurzeln hat. Der Ruf nach eine eigene Identität wurde lauter und so erfand sich die Regierung Skopjes neu in dem sie ihre Bürger das Märchen der Makedonen erzählte und damit anfing Plätze usw. umzubenennen.

Das absurde Spiel der Regierung Skopjes um die der Umbenennungen fand jetzt den Höhepunkt der Lächerlichkeit. Lachend und Kopfschüttelnd schaut Europa auf die Jugoslawische ex Republik die gerade dabei ist eine ca. 15 Meter Große Hellenische Statue im Zentrum Skopjes zu errichten auf der einer der berühmteste Hellenen und Gründer des Panhellenismus zu sehen ist. Bei der Statue handelt es sich um Alexander den Großen der sicher heutzutage vom seinem Pferd absteigen würde wenn er hören könnte das er angeblich ein Slawe sein soll.

Wie würden Alexanders Worte wohl lauten wenn er die Geschehnisse sehen könnte. Ich glaube er würde sagen "Ich,...Alexander der Große, Gründer des Hellenetums,... wie kann ich ein Slawe sein wenn ich doch über 300 Jahre vor Christi Geburt gelebt habe. Ihr Slawe da !!! ihr habt den Balkan erst um ca 800 nach Christi Geburt besiedelt,... wie könnt ihr euch Makedonen nennen????

geschrieben von G.Karavassis

Freitag, 1. Mai 2009

Inszenierten Morde in Skopje

Wie die Regierung Skopjes sich in der Anti-Terror-Koalition mit Inszenierten Morde einkaufte.
Im März 2002 berichtete die Regierung Skopjes FYROM, (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) bei einem Feuergefecht mit Polizisten seien 7 aus Pakistan eingereiste, schwer bewaffnete Terroristen getötet worden. Damals wurde vermutet, daß die Pakistanis, bei denen nach Darstellung der Regierung unter anderem Maschinengewehre und Raketenwerfer gefunden worden waren, Anschläge in dem Land geplant hatten. Der damalige Innenminister des Landes, Ljube Boskovski, erklärte, daß das Innenministerium zwei Wochen zuvor Hinweise auf geplante Anschläge "auf diplomatische Einrichtungen, höchstwahrscheinlich der USA, Deutschlands, Großbritanniens oder anderer Länder der globalen Anti-Terror-Koalition" erhalten habe, woraufhin es zu vermehrten Patrouillen der Polizei gekommen sei. Als hierbei die Getöteten kontrolliert werden sollten, hätten diese das Feuer eröffnet. So weit die offizielle Darstellung der Ereignisse, die zum Tod der 7 Menschen geführt hatten, vor zwei Jahren. Mittlerweile mußten die mazedonischen Behörden zugeben, daß es sich bei den Getöteten nicht um Anschläge planende Terroristen sondern vielmehr um "ilegale" Einwanderer, wie die britische BBC am Freitag berichtete. Wie die Polizeisprecherin Mirjana Konteska gegenüber AP sagte, waren die Ermordeten mit dem Versprechen nach Skopje gelockt worden, daß sie nach Westeuropa gebracht werden würden. Dann wurden sie ins Gebiet von Rastanski Lozja, 5 Kilometer nördlich der Hauptstadt Skopje, gebracht, wo sie dann von Polizisten umzingelt und erschossen wurden. "Sie haben ihre Leben in einem inszenierten Mord verloren", sagte sie. Es scheint also, als wären die Opfer nicht nur von den Polizisten ermordet worden, sondern außerdem hierfür gezielt "importiert" worden. Bisher werden 4 Offiziere der Morde beschuldigt, außerdem hat die Staatsanwaltschaft die Aufhebung von Boskovskis Immunität beim mazedonischen Parlament beantragt. Es scheint äußerst unwahrscheinlich, daß einige Polizisten eine derartige Aktion auf eigene Faust planen und durchführen. Nicht nur, daß der mögliche "Gewinn" - Belobigungen und Beförderungen - in keinem Verhältnis zum möglichen "Verlust" - die Höchststrafe, der sie sich nun gegenüber sehen ist lebenslängliche Haft - steht, die nötigen Organisationsarbeiten gehen auch weit über das hinaus, was Polizisten möglich sein dürfte. Sowohl die "Anwerbung" der Opfer in Pakistan und deren Transport nach FYROM über eine Entfernung von mehr als 4.000 Kilometern als auch die Beschaffung der bei den Ermordeten "gefundenen" schweren Waffen - jeweils mit der damit verbundenen Gefahr der Entdeckung und den entstehenden Kosten - macht einen Alleingang "auf eigene Rechnung" mehr als unglaubwürdig. Was hier passiert ist, ist genau das Szenario, von dem "Verschwörungstheoretiker" immer wieder sprechen und wegen dem sie immer wieder als "Spinner" bezeichnet werden: die gezielte Ermordung von Menschen durch staatliche Stellen um so eine Terrorgefahr "simulieren" zu können.

Geschrieben von: G.Karawasis


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Quelle: HISTORY-OF-MACEDONIA.COM

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Donnerstag, 30. April 2009

Europäische Union – Kontraproduktivität der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM)

Geschrieben von P.Raftakis -- makedons.de

Die Europäische Union distanziert sich vom Vorhaben der Regierung der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM), eine statue Alexanders des Grossen auf dem Hauptplatz im Zentrum Skopjes aufzustellen. <“Es ist nicht die Aufgabe der Europäischen Union die Entscheidung der Regierung in Skopje zu kommentieren. Allerdings fordern wir die Regierung in Skopje zur Teilnahme an den Verhandlungen im Rahmen der Vermittlung von Matthew Nimitz auf. Die Regierung in Skopje sollte jedoch jedes kontraproduktive Vorhaben, welche negative Einflüsse auf die Verhandlungen einbringen könnten unterlassen. So wie zum Beispiel die Umbenennung des Flughafens oder des EU-Korridors 10 in Alexander der Grosse. „> - So die Antwort des Vertreters der EU in der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) Ervan Fouere auf eine Frage über die bevorstehende Platzierung der Statue Alexanders des Grossen im Zenrum Skopjes.

Quelle: Naftemboriki

Mittwoch, 29. April 2009

Genung geografische Zuordnung im Term – Mazedonien

Geschrieben von P.Raftakis - www.makedons.de

Der Aussenminister der ehemaligen jugoslawischen Republik, Antonio Milososki , offenbarte seine Ansichtsweise im Namensstreit zwischen der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) und Griechenland, nachdem der UN-Vermittler M.Nimitz sich für die Einfrierung des Namensstreites ausgesprochen hat. Wie Nimitz erklärte, sollte der Namensstreit für die kommenden 20 Jahre eingefrorenwerden.
Griechenlands Aussenministerin Dora Bakogianni zeigte Kompromissbreitschaft und bot zur Unterscheidung zwischen dem historischen, antiken, griechischen Makedonien und der ehemaligen jugoslawischen Republik von Mazedonien, die geografische Zuordnung „Nord-Mazedonien“ als möglichen Kompromiss an. Antonio Milososki´s Äusserung ,dass in der Landesbezeichnung „Republik Mazedonien“ genug geografische Zuordnung zufinden sei, spiegelt die mangelnde Kompromissbereitschaft und die Vorgehensweise des Aussenministeriums der ehemaligen jugoslawischen Republik im Namensstreit wieder – den Term „Mazedonien“ ohne Unterscheidung zu dem antiken griechischen Makedonien im offiziellen Landesnamen zu führen.


Quelle: Focus Fen / Naftemboriki

Samstag, 25. April 2009

Zentrum für Vertreibungen - Keine Mazedonische Ethnie vor 1944

Wieso streuben sich die Griechen so sehr eine mazedonische Nation anzuerkennen? - fragen sich immer wieder viele Aussenstehende, die sich dem Ursprung dieses Streubens nicht richtig bewusst sind. Die griechsche Antwort lautet - Weil es keine mazedonische Ethnie, unabhängig vom griechischen Kulturkreis, vor 1944/45 exestiert hat! Eine weitere Quelle welche dies belegt ist das "Zentrum für Vertreibungen". Im folgenden Artikel ist ein Weblink zu einer Tabelle aus dem Zentrum für Vertreibungen aufgelistet. Eine "mazedonische" Ethnie vor der Ausrufung der künstlichen mazedonischen Nation der titoistischen Doktrin von 1944, ist auch hier nicht zu finden.

Auszug aus dem Zentrum für Vertreibungen:

Keine "Mazedonische Ethnie" vor 1944

Link zur Tabelle! Zentrum für Vertreibungen












* einschl. zus. 640.000 in die UdSSR Deportierter, die bis 1950 zu 37% umkamen (Reichling 29)
  1. zum großen Teil eher verdrängt als vertrieben
  2. nach erster Vertreibung 1940 vorübergehend zurückgekehrt
  3. darunter 2.000 Opfer der Verschleppung in die UdSSR
  4. 225.000 Sudetendt., 13.000 Karpatendt. in der Slowakei
  5. vor allem Opfer der Verschleppung in die UdSSR

Quellen und Literatur

  • *Arbeitskreis Dokumentation in der Donauschwäbischen Kulturstiftung: Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien. Die Stationen einesVölkermordes, München 1998
  • *Dieter Blumenwitz (Hg.): Flucht und Vertreibung, Köln uaO 1987.
  • *Katrin Boeckh: Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung auf dem Balkan, München 1996.
  • *Alfred Bohmann: Menschen und Grenzen. Bd.I: Strukturwandel der deutschen Bevölkerung im polnischen Staats- und Verwaltungsbereich, Bd.II: Bevölkerung und Nationalitäten in Südosteuropa, Bd.III:Struktrurwandel der deutschen Bevölkerung im sowjetischen Staats- und Verwaltungsbereich, Bd.IV: Bevölkerung und Nationalitäten in der Tschechoslowakei, Köln 1969-1975.
  • *Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa,Bde.I/1-V, o.O.1953-1961. zit. Dok.
  • *Dittmar Dahlmann/Gerhard Hirschfeld(Hg.): Lager, Zwangsarbeit, Vertreibung und Deportation, Essen 1999.
  • *Alfred Eisfeld: Die Rußlanddeutschen, München 1992.
  • *K. Erik Franzen:Die Vertriebenen. Hitlers letzte Opfer, München 2001.
  • *Naira Gelaschwili: Georgien. Ein Paradies in Trümmern, Berlin 1993.
  • *gfbv: Gesellschaft für bedrohte Völker
  • *Jan Gross: ...und wehe, du hoffst.. Die Sowjetisierung Ostpolens nach dem Hitler-Stalin-Pakt 1939-1941, Freiburg/Br.1988.
  • *Günther Häufele: Zwangsumsiedlungen in Polen 1939-1941, in: Dahlmann/Hirschfeld, S.515-533.
  • *Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, Reinbek 1998.
  • *Andrzej Paczkowsi: Polen, der "Erbfeind", in: St. Courtois u.a.: Das Schwarzbuch des Kommunismus, München 1998, S.397-429.
  • *pogrom. Zeitschrift für bedrohte Völker
  • *J. Otto Pohl: Ethnic Cleansing in the USSR, 1937-1949, Westport/London 1999.
  • *Georg v.Rauch: Geschichte der baltischen Staaten, München 1977.
  • *Peter Rehder (Hg.): Das neue Osteuropa von A-Z, 2. Aufl. ,München 1993.
  • *Gerhard Reichling: Die deutschen Vertriebenen in Zahlen. T I: Umsiedler, Verschleppte, Vertriebene, Aussiedler 1940-1985, Bonn 1986.
  • *Statistisches Bundesamt (Hg.): Die deutschen Vertreibungsverluste, Stuttgart 1958.
  • *Heinz Günter Steinberg: Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland im Zweiten Weltkrieg mit einem Überblick über die Entwicklung von 1945 bis 1990, Bonn 1991
  • *Yves Ternon: Der verbrecherische Staat. Völkermord im 20.Jahrhundert, Hamburg 1996.
  • *Pavlos Tzermias: Geschichte der Republik Zypern, Tübingen 1991.
  • *Steven Béla Várdy/ T. Hunt Tooley(Hg.): Ethnic Cleansing in 20th-Century Europe, New York 2003.
  • *Nicolas Werth: Ein Staat gegen sein Volk. Gewalt, Unterdrückung und Terror in der Sowjetunion, in: wie Paczkowski:, S.51-295.
  • *Zygmunt Wozniczka: Die Deportationen von Polen in die UdSSR 1939-1945, in: Dahlmann/Hirschfeld: S.535-552.
  • *Johann Wuescht: Jugoslawien und das Dritte Reich, Stuttgart 1969.
  • *Alfred M.de Zayas: Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen, 10.Aufl., Berlin 1998.
  • Quelle: Zentrum gegen Vertreibungen

Albanische Opposition setzt Regierung Gruevski unter Druck

Geschrieben von P.Raftakis makedons.de
Samstag, 25. April 2009

Ali AhmetiLaut Medienberichten in der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM), setzt die albanische Minderheitsopposition - Demokratische Union für Integration" (DUI) von Ali Ahmeti, die Regierung der VMRO-DPMNE in Skopjie in Hinblick auf eine baldige Lösung im Namensstreit unter Druck. Wie Ali Ahmeti erlärte erwartet er von der Regierung der VMRO-DPMNE einen baldigen Kompromiss im Namensstreit.

„Die DUI wird nicht länger viel mehr Toleranz in dieser Frage aufbringen können und ebenso wird sie nicht länger passiv und mit überkreuzten Händen daneben stehen. Für die albanische Bevölkerung in FYROM ist es sehr wichtig, ein Mitglied der NATO zu werden“ – So Ali Ahmeti. Laut weiteren Meldungen der „DUI“ kristalisierte sich heraus, dass die albanische Mindeheitsopposition der Regierungskoalition der VMRO-DPMNE ,eine Frist bis zum kommenden Herbst für die Lösung im Namensstreit mit Griechenland gegeben hat. Wie die Zeitung Ntnevnik der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) in einem Ihrer Artikel mit dem Titel „ DUI die Zeit für den Namen ist gekommen“ berichtet, meldet sich die albanische Minderheitsopposition zum ersten mal im Hinblick auf die Namensfrage. Die „DUI“ wendet sich direkt an die Regierung Gruevski mit dem Apell, endlich Kompromissbereitschaft in der Namensfrage zu zeigen und das Land nicht weiter in die Isolation zu führen.

Quelle: APE-MPE /Ntnevnik / Naftemboriki

Montag, 20. April 2009

FYR-Macedonien braucht nicht auf ein beitritt in die NATO hoffen

Holland Botschafter Simone Philippine steht zu Griechenlands VETO.

FYRMazedonien-Skopje braucht nicht zu hoffen, dass die NATO ihre Regeln über den Beitritt Skopjes in der NATO ändert. Bevor FYROM (
Former Yugoslav Republic of Macedonia) oder auch ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien den Namen Streit mit Griechenland nicht löst.
Das sagte Hollands Botschafter Simone Philippine in FYRMazedonien, in einem Interview mit Radio Free Europe .
Hollands Botschafter Simone Philippine betonte weiterhin das es keinen ernsthaften Dialog in der NATO über den Beitritt Skopjes gebe, desweiteren sagte
Philippine,
"
die Mitgliedstaaten der NATO bilden eine Organisation, die auf Konsens aufbaut, und sie definiert ihre gemeinsamen Interessen dementsprechend, es gibt keinen Grund dies zu ändern. Wir können nur Staaten aufnehmen wenn alle mitglieder der Organisation damit einverstanden sind, das sei bei Skopje nicht der Fall.
Meiner Meinung nach ist der Name Streit das einzige Hindernis die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien in die NATO aufzunehmen. Die Integration Skopjes in die NATO kann erst fortgesetzt werden wenn dieser streit behoben ist".
Wie es sich zeigt ist nicht nur Griechenland gegen ein beitritt von FYRMacedonian Skopje in die NATO sonder auch mit Holland, Frankreich, Italien, Spanien, schon eine ganze reihe von wichtige Mitgliedsstaaten.
Damit werden auch die ständige Falschmeldungen von Skopjes President Nicola Gruevski als lügen entlarvt in dem er immer wieder betont das Griechenland als einzigstes NATO Mitglied gegen den beitritt Skopjes in der NATO sei.

Dienstag, 14. April 2009

Keine Namenslösung, kein Beitritt FYROMS - EU hat gelernt Instabilität nicht zu Importieren


Der Westbalkan drängt in die EU. Die Hoffnung: Europa exportiert Stabilität. Die Gefahr: Europa importiert Instabilität.


Vom Balkan ist es nicht weit zum Schlagwort der Balkanisierung. Darunter ist laut „Brockhaus“ die „Zerstückelung größerer politischer und wirtschaftlicher Einheiten sowie die damit verbundene politische Instabilität in der betreffenden Region“ zu verstehen. Wie wahr. Und die Instabilität hört mit der Aufsplitterung in Kleinstaaten nicht auf, das zeigt gerade der Zerfall Jugoslawiens: vergiftete Nachbarschaften, wohin man blickt.
In Slowenien und Kroatien schwappen die Emotionen hoch, wenn das Thema der Grenzziehung zwischen den beiden Staaten berührt wird. Slowenien will an seiner Küste die Zufahrtswege zum Hafen und der Bucht von Koper als eigene Hoheitsgewässer gesichert wissen, Kroatien besteht aber darauf, dass diese Gewässer zu seinem Hoheitsgebiet gehören.
Jetzt rächt es sich, dass der Konflikt nicht vor dem Beitritt Sloweniens zur EU gelöst wurde !!!. Brüssel hätte dies als Bedingung für die Aufnahme Sloweniens stellen können. Der Streit begann gleich 1991 nach der Unabhängigkeit der zwei Staaten von Jugoslawien, er ist trotz vieler Verhandlungen bis heute nicht gelöst. Kroatien möchte den Internationalen Gerichtshof in Den Haag entscheiden lassen, Slowenien sperrt sich.

Slowenien droht mit Veto

Es droht, mit seinem Veto die EU-Integration Kroatiens zu verhindern – und hat damit den Konflikt in die EU getragen. Brüssel hat reagiert und mit Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari einen hochkarätigen Vermittler bestellt. Man nimmt den Konflikt also ernst. So wie den zwischen Griechenland und FYR-Mazedonien. Oder besser gesagt, zwischen Griechenland und der „Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“ (englisch: FYROM). Der für mitteleuropäische Gefühlslagen überflüssige und lächerliche Namensstreit hat eine noch größere Intensität wie der Streit an der Adria. Griechenland möchte den Namen Mazedonien schützen, als Teil der eigenen Geschichte: „Alexander der Große“ war Grieche, kein Südslawe. Mazedonien möchte einfach Mazedonien heißen, bemüht aber ebenfalls „Alexander den Großen“ für seine Sache. Der Namensstreit wurde zum Hindernis für die Annäherung Skopjes – das schon Kandidatenstatus hat, an die EU und an die Nato. (wäre da nicht das VETO der Griechen gewesen)
Die genannten Probleme zeigen, dass mit der Integration neuer Mitglieder auch alte, schwelende Konflikte in die EU geschleust werden können. Um weitere Konflikte zu vermeiden, lohnt es sich also, bei den künftigen Kandidaten des Westbalkans – FYRMacedonien, Serbien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, und Albanien – genau hinzusehen. Und schon im Vorfeld auf Lösungen zu drängen.

Nationalisten zündeln weiter

Mit Albanien und Montenegro ergeben sich zur Zeit keine Probleme. Nach wie vor schwelt jedoch der Kosovo-Konflikt, der sogar die Union gespalten hat, denn fünf der 27 EU-Staaten haben die „Republik Kosova“, die sich am 17. Februar 2008 für unabhängig von Serbien erklärte, nicht anerkannt. Belgrad will den Kosovo nicht aufgeben und kämpft gegen dessen Unabhängigkeit an jetzt mit diplomatischen statt militärischen Mitteln. Solange aber Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennt, wird es schwerlich Ruhe in der Region geben können.
Zwar hat Serbien mit der Unterzeichnung des Abkommens von Dayton 1995 Bosnien und Herzegowina diplomatisch anerkannt, doch starke patriotische Kräfte in der bosnischen Teilrepublik „Republika Srpska“ und in Serbien selbst wollen sich mit dem jetzigen Status des Landes nicht zufriedengeben und zielen auf die territoriale Teilung von Bosnien und Herzegowina.
Während Zagreb den bosnischen Kroaten mittlerweile klar signalisiert hat, eine Teilung Bosniens und der Anschluss eines kroatischen Teilstückes an Kroatien käme nicht in Frage, bleibt die Position Belgrads ungenau. Und schafft so Unsicherheiten in Bosnien. *(Es ist auch verständlich das Serbien ungenau bleibt, schließlich hat man das Kosovo das Völkerrechtlich zu Serbien gehört einfach weggerissen, ohne den weg der UN zu gehen !!!. Es ist also verständlich das wenn man das mit dem Kosovo machen kann, wieso dann nicht auch in Bosnien?)
Trotz dieser Unklarheiten in Bezug auf Bosnien und den Kosovo drängen viele politische Kräfte in Brüssel darauf, Serbien so schnell wie möglich in die EU zu integrieren, manche sprechen sich sogar für eine Integration gleichzeitig mit Kroatien aus. Im Rahmen eines „Pakets“ könnten dann auch die anderen Staaten der Region in die EU rutschen. Doch dagegen steht, dass nicht alle Staaten gleichzeitig die Bedingungen im Hinblick auf die Reformen der Wirtschaft und des Justizsystems erfüllen können.


Keine „weißen Flecken“

Einigkeit herrscht in Brüssel darüber, dass man aus strategischen und politischen Gründen keine „weißen Flecken“ in Südosteuropa bestehen lassen kann. Die Aussicht auf Integration in die Gemeinschaft hat in den vergangenen zehn Jahren immerhin eine gewisse Stabilität in die Region gebracht. Die Kriegsgebeutelten Menschen der betroffenen Staaten wollen in die EU, nicht nur aus wirtschaftlichen Interessen. Sie fühlen sich in EU und Nato sicherer, sie wollen mehrheitlich den Aufbau eines Rechtsstaats, gegen den Widerstand nationalistischer Extremisten und der organisierten Kriminalität. Und sie wollen als gleichwertige Europäer anerkannt werden und frei reisen können.
Beim Wahlsieg der Demokratischen Partei in Serbien spielte die Attraktivität der EU eine große Rolle. Es erfordert nun viel Geschick, Serbiens Bevölkerung entgegenzukommen, zugleich aber auch die Lösung der Konflikte hinsichtlich des Kosovo und Bosniens einzufordern. Sonst droht die nächste Überforderung der EU. ?

23.03.2009
von Erich Rathfelder (Die Presse -
diepresse.com)
* Kommentar MakedoniaTotal.blogspot.com

Mittwoch, 18. März 2009

Ein Staat - Zwei Gesichter

Montag, den 16. März 2009 um 17:43 Uhr von Michael Eisenfeld

Sind Staaten denn überhaupt zuverlässig? Werden nachbarliche Verhältnisse überhaupt geschätzt oder dienen diese doch nur für einen “Mittel zum Zweck”? Man weiß es nicht genau – man kann nur Vermutungen, Thesen oder Spekulationen aufstellen, doch die wahre Antwort bleibt den meisten vorenthalten. Thesen, die man an Hand von Quellen belegen oder untermauern kann, sind demnach die einzigen Antworten, die man hat. Wichtig ist natürlich, ob man diesen Quellen, seriös gesehen, trauen kann.

In der medialen Welt des World-Wide-Webs sind Unmengen von Quellen vorhanden – jedoch sind nur wenige präsent, denen man trauen sollte. Heute will ich mich mit einem jungen Staat befassen, der meines Erachtens “zwei Gesichter” besitzt, jedoch dies nicht zugeben will/kann. Es geht um den Staat der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (EJRM/FYROM) der bekannterweise in die EU und in die NATO aufgenommen werden will.Wie auch viele, wissen wir, dass die EJRM in die EU und in die NATO aufgenommen werden will. Für diesen kleinen Staat wäre eine Aufnahme in die EU und in die NATO ein wichtiger Schritt – wenn nicht sogar der wichtigste. Wirtschaftlich betrachtet könnte man der EJRM, bei einer Aufnahme in die EU, stärker unter die Arme greifen. Bei einer Aufnahme in die NATO beispielsweise wäre die EJRM (quasi) militärisch geschützt, sollte eventuell die EJRM von anderen Staaten bedroht werden. Doch um in diese “Clubs” zu gelangen, müssen Kriterien erfüllt werden, von denen die EJRM glaubt sie größtenteils erfüllt zu haben. Größtenteils? Was ist mit dem Rest?

Der Rest

Wie schon erwähnt, will die EJRM in die EU und in die NATO. Größtenteils wurden die Kriterien für die Beitrittsverhandlungen erfüllt – was die EU anbelangt, denn laut dem Europäischen Parlament wird die EJRM noch dieses Jahr eine Einladung für die folgenden Beitrittsverhandlungen zugesandt bekommen. Ist das der richtige Schritt, wenn doch “der Rest” bis dato nicht gelöst ist? Meiner Meinung nach: “Nein”! Die EJRM und Griechenland stecken immer noch in einem ungelösten Streit: “Der Namensstreit”.

Der Streit um den Namen Mazedonien zwischen Griechenland und Mazedonien entzündete sich im Jahre 1991, als sich die jugoslawische Teilrepublik Mazedonien unter dem Namen Republik Mazedonien (maz. Република Македонија, transliteriert Republika Makedonija) für unabhängig erklärte. Griechenland befürchtete Gebietsansprüche Mazedoniens und verwies auf seine Region Makedonien (griech. Μακεδονία, transliteriert Makedonía). Zudem beansprucht Griechenland das kulturelle Erbe der historischen Region Makedonien.

Der Status quo ist, dass die Republik Mazedonien im internationalen Verkehr meist die Bezeichnung The former Yugoslav Republic of Macedonia (F.Y.R.O.M., dt. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) verwendet. Unter diesem provisorischen Namen wurde die Republik Mazedonien auch von den Vereinten Nationen anerkannt, wobei Griechenland und Mazedonien aufgefordert wurden, zu einer friedlichen Einigung im Namenskonflikt zu finden. [1]

Da stellen sich einige Fragen wie beispielsweise Folgende:

- Wenn doch dieser Konflikt zwischen der EJRM und Griechenland (einem EU-Mitglied) noch nicht gelöst ist, wie kann dann die EJRM eine Einladung zu den Beitrittsverhandlungen bekommen, obwohl dieser Staat (EJRM) im Streit mit einem EU-Mitglied steckt?

- Was steckt hinter den Befürchtungen Seitens Griechenlands? Würde die EJRM wirklich Gebietsansprüche hegen und pflegen?

Verweist Griechenland ohne Grund dem kleinen Ex-Jugoslawischen Staat den Weg zur EU und NATO?

Fragen auf die man definitiv eingehen sollte, um diesen komplexen Streit sowie die mögliche Aufnahme in die EU und NATO der EJRM, verstehen zu können. Liebe Leser, auf alles gibt es eine Antwort, so lasst uns zusammen daran arbeiten und analysieren:

Wenn doch dieser Konflikt zwischen der EJRM und Griechenland (einem EU-Mitglied) noch nicht gelöst ist, wie kann dann die EJRM eine Einladung zu den Beitrittsverhandlungen bekommen, obwohl dieser Staat (EJRM) im Streit mit einem EU-Mitglied steckt?

Es ist eine sehr komplizierte Frage, die viele Hintergründe besitzt, auf die man achten muss. Die EJRM ist ein sehr armer, instabiler Staat. Vor einigen Jahren noch (2001) herrschten in diesem Land bürgerkriegsähnliche Zustände. Grund dafür waren die Ausschreitungen zwischen der albanischen Minderheit und der Regierung. Die Albaner, die laut Schätzungen 25 Prozent der Bevölkerung ausmachten (heute sind es weit über 30 Prozent), sahen sich (nach ihrer Ansicht) vom Staat vernachlässigt. Albanische Nationalisten griffen demnach zu den Waffen und terrorisierten das Land, mit dem Ziel: “Mehr Rechte für die albanische Minderheit” zu erreichen. Mit Hilfe internationaler Vermittler einigte man sich in Ohrid auf das Rahmenabkommen, das unter anderem eine Dezentralisierung der Verwaltung, eine Neuziehung der Gemeindegrenzen und weitergehende Verwendungsmöglichkeiten für die albanische Sprache in der Verwaltung vorsah. Das Abkommen selbst hatte keinerlei Rechtsverbindlichkeit. Vielmehr mussten die darin vorgesehenen Veränderungen, durch Gesetze des mazedonischen Parlaments in geltendes Recht umgesetzt werden. Dies ist in den folgenden Jahren auch geschehen. [2]

Hinzu kommt unter anderem, dass die Arbeitslosigkeit in der EJRM extrem hoch ist. Rund 30 Prozent haben in diesem Staat keinen Job. Diese verheerende Zahl stellt das Hauptproblem in der EJRM dar. Da wäre ein EU-Beitritt für diesen kleinen Staat genau das Richtige. Wie auch andere (neue) EU-Länder, würde auch die EJRM davon profitieren. Man könnte bspw. ohne Visum in andere EU-Länder reisen oder auch studieren. Die Infrastruktur sowie die Landwirtschaft würde verbessert werden, mit Hilfe der EU-Gelder. Im Falle Polens oder Ungarn hat es funktioniert. Wieso sollte es nicht in der EJRM funktionieren? Für ein stabiles Balkan setzt sich die EU ein, jedoch muss auch die EJRM, meines Erachtens, etwas dafür tun. Tut sie das?

Was steckt hinter den Befürchtungen Seitens Griechenlands? Würde die EJRM wirklich Gebietsansprüche hegen und pflegen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir einige Jahre zurück gehen. Meines Erachtens sind die Befürchtungen Griechenlands zu 50 Prozent gerechtfertigt. Wieso?

Einerseits ist bekannt, dass die Partei VMRO-DPMNE, die heute die Regierung stellt, Anfang der 90er Jahre offiziell griechisches Territorium beanspruchte. Wahlplakate wurden gedruckt und in allen Städten der EJRM aufgehängt, auf denen ein “Groß-Mazedonien” abgebildet war.


Wie die politische Lage in den 90ern “blühte”, beschreibt dieser Artikel der “ZEIT”, der übrigens aus dem Jahre 1992 ist:[…] Sieben Monate lang war Georgievski stellvertretender Präsident des Landes, nun führt er die Opposition. In die Ausweise der Parteimitglieder ist eine Karte von Großmazedonien eingedruckt, die fast ganz Nordgriechenland umfaßt. Auf dem Parteitag raunten sich die VMRO-Delegierten zu: “Und den nächsten Kongreß halten wir in Thessaloniki ab.” Die Partei hält die mazedonische Frage am Köcheln, die bisher in der Geschichte von Serben, Bulgaren und Griechen immer mit der Aufteilung Mazedoniens beantwortet wurde.[…] [3]

Wie hätte sich beispielsweise Deutschland verhalten, wenn Polen diese Ansprüche gehabt hätte? Was auch unglaublich war, ist, dass in den Wetter-Nachrichten eines Senders der EJRM ebenso Gebiete Griechenlands gezeigt wurden und diese als ihre reklamierten, wie auf dem Bild zu sehen.

Die Aktionen, die sich der junge Staat außenpolitisch sowie medial damals leistete, waren alles andere als “diplomatisch”. Es wurde ganz klar griechisches Territorium beansprucht und das auf offiziellem Wege. Diese Tatsache kann man keineswegs leugnen – man muss sie ansprechen, um auch die griechische Haltung in diesem Streit verstehen zu können.

Nicht anders agierte damals auch ein großer Teil der Bevölkerung. Auf Demonstrationen hielten Menschen Plakate in die Luft, auf denen “Groß-Mazedonien” abgebildet war. Auch sahen sich diese Menschen als alleinige Erben der antiken makedonischen Geschichte, die bekannterweise griechischen Ursprungs ist. Um klarzustellen: Politiker sowie ein hoher Anteil der Bevölkerung lebten hier Expansionsgelüste aus.

Ist es denn heute anders? Nein! Natürlich hat sich die außenpolitische Lage der EJRM drastisch verändert. Heute sind auf den Ausweisen der Parteimitglieder keine “Groß-Mazedonischen” Karten vorhanden, auch hat die EJRM in ihrer Verfassung verdeutlicht, dass sie keine Gebietsansprüche an ihren Nachbarn stellt, jedoch sind Expansionsgelüste, unbegründete Ansprüche auf Territorium und Kultur oder Identität, immer noch vorhanden. Da der Konflikt mit Griechenland bis dato nicht geklärt ist, sind Demonstrationen (auf beiden Seiten) allgegenwärtig. Auch in der Diaspora (Australien, USA, Deutschland, Schweiz, etc.) melden sich Bürger der EJRM zu Wort. Verändert hat sich nichts, denn heute noch erklären die Menschen aus der EJRM (ob in der EJRM oder in der Diaspora) griechisches Territorium als ihr Territorium, wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann.

Sogar der Premierminister der EJRM, Nikola Gruevski, konnte nicht widerstehen. Er ließ sich 2008 vor einer “Groß-Mazedonien”-Karte fotografieren. Man stelle sich nur vor, Frau Merkel würde sich vor einer Karte des Deutschen Reiches fotografieren lassen.


Die derzeitigen Expansionsgelüste und unhaltbaren Ansprüche auf eine Kultur, die überhaupt nichts mit dem Staat der EJRM gemein hat, kennen keine Grenzen. Der Flughafen von Skopje wurde in “Alexander The Great Airport” umgetauft. In vielen Städten der EJRM wurden (und werden noch) Statuen von hellenischen Helden und Königen, aus antiker makedonischer Zeit, aufgestellt. Der EU-Korridor 10, der hauptsächlich von griechischen EU-Geldern finanziert worden war, wurde ebenfalls ein hellenischer Name verpasst: “Alexander der Makedone”. Da Griechenland den größten Teil dieses Projektes, mitfinanzierte und die EJRM die Hohe Summe von über 50 Mio. € nicht zurückzahlen musste, erklärte der Europaparlamentarier K. Margaritis, dass die Fortzahlung der Finanzierung eingestellt werden würde, da sich Griechenland nicht weiterhin provozieren lässt. Woran liegt diese permanente Umbenennungs-Kampagne? Den genauen Grund kennt man nicht, jedoch kann man vermuten, dass es sich um den besagten “Plan B” handele, der wie folgt vorgeht:

1. Es wird offiziell die Gültigkeit der zeitlichen Vereinbarung als nichtig erklärt, gleichzeitig werden alle Gespräche eingefroren.

2. Es wird ein offizielles Gesuch and die UN zur Erkennung unter dem Namen “Republik Makedonien” abgegeben.

3. Volksabstimmungen zur Namensfrage werden durchgeführt damit den kommenden Funktionären oder Staatsmännern eine Änderung des Namens unmöglich gemacht werden kann.

4. Eine Prozedur zur Wiedererkennung der alten Staatsflagge wird eingeführt, da die Änderung der Staatsflagge nicht dazu beitragen konnte die Namenskonflikte beizutragen.

5. Auch wird die Amandmate die 1992 als nichtig erklärt wurden, um den Streit mit Griechenland beizulegen, wieder als gültig erklärt.

6. Rechtsschritte zur Frage der “mazedonischen Minderheit” in Griechenland und Vermögensfrage der ausgesiedelten “Mazedonier” in Nord-Griechenland werden eingeleitet.

7. Jegliche Post die mit FYROM adressiert ist wird mit dem Hinweis das solch ein Staat nicht existiert zum Absender zurück versandt.

8. Hunderte Straßen, Gebäude, öffentliche Plätze, Stadien usw. werden nach den Namen der antiken makedonischen Helden umbenannt.

9. Der Korridor Zehn, die Autobahn TABANOVCE-BOGORODICA wird in “Alexander der Makedone” umbenannt.

10. Der neue Cargoflughafen in Stip wird den Namen “Phillip II.” tragen.

11. Das Niveau der Gespräche mit Nord-Zypern wird angehoben, auch wird eine verstärkte Kommunikation mit der USA und der Türkei gesucht, ebenso zur Einführung eines möglichen militärischen Verbundes zwischen diesen Staaten.

12. Auf den Trikots sämtlicher “mazedonischer” Sportmannschaften wird ein Hinweis zur makedonischen Antike vorhanden sein.

Diese Punkte wurden vor dem NATO-Gipfel im Bukarest 2008, von einer Online-Zeitschrift mit dem Namen “Vecer” erstellt. Merkwürdigerweise stimmen die meisten Punkte mit der aktuellen Vorgehensweise der EJRM zu 100 Prozent überein. Das ein gewisser “Irredentismus” in der EJRM herrscht, scheint kein großes Geheimnis zu sein, von daher kann man Griechenland in seiner aktuellen Lage zu 50 Prozent verstehen. Wieso nur 50 Prozent? Klar ist, dass die EJRM ihre “Träume” nicht in die Realität umsetzen kann, denn um gewisse Grenzen verschieben zu können bzw. seine Grenzen erweitern zu können, muss eine militärische Auseinandersetzung erfolgen und demzufolge müsste die EJRM dem militärisch überlegenen Griechenland den Krieg erklären und diesen auch gewinnen, was einfach realitätsfremd ist. Die EJRM hätte nicht die Mittel dazu, Griechenland militärisch zu schaden. Würde sie jedoch diesen Schritt gehen, wenn sie die Mittel hätte? Denn die Töne und Aktionen, die aus Skopje kommen, sind, wie schon erwähnt, nicht von diplomatischer Natur.

Was auch sehr merkwürdig war ist, dass von einem staatlichen Fernsehsender zur Weihnachtszeit eine Kurzdokumentation ausgestrahlt wurde, in dem ein “mazedonischer Gott” die weiße Rasse als “mazedonisch” reklamiert, die gelbe Rasse als “mongolid” und die schwarze Rasse als “negroid”. Diese äußerst rassistische Kurzdokumentation wurde mehr als einmal von einem staatlichen Fernsehsender ausgestrahlt. Da fragt man sich: “Wer ist auf diese dumme Idee gekommen?” und “Wie kann es sein, dass der Staat und die Regierung diese Ausstrahlung nicht stoppt?”. Unglaubliche Züge spielen sich in der EJRM ab, die mit Demokratieverständnis und den Idealen einer EU definitiv nichts gemein haben.

Auch in den Schulbüchern der 5. – 8. Klasse wird eine verdrehte, völlig falsch interpretierte Geschichtsauffassung reklamiert. Im Jahre 2005 setzte man sich mit dem Inhalt dieser Schulbücher auseinander und es wurde festgestellt, dass auch im Bildungssystem die Expansionen vom “Groß-Mazedonien” präsent sind. Ein Geschichtsbuch der 5. Klasse verdeutlicht es genau. Hier wird erwähnt:

“Unser Vaterland blickt auf eine reiche Geschichte zurück. In der Regierungszeit von Phillip II. war Makedonien der mächtigste Staat im gesamten Balkan. Als sein Sohn ‚Alexander der Makedone’ an die Macht kam, stieg Makedonien als Weltmacht auf. Im Mittelalter litten Makedonien und die Makedonen unter der byzantinischen Fremdherrschaft…”

Dass der Staat EJRM historisch nicht zum antiken Makedonien gehörte, schien den Verfassern der Bücher nicht klar gewesen zu sein. Auch wird die ethnische Zugehörigkeit mit den Antiken Makedonen gesucht, die wie folgt beschrieben wird:

“Da sich bei der slawischen Landnahme in Makedonien, Nachfahren der Antiken Makedonen aufhielten, vermischten sich die Slawen mit diesen. So können wir sagen, dass wir die Nachfahren derer sind, die Alexander folgten.”

Der Schüler wird demnach aufgefordert Unterschiede zwischen den Griechen und den Antiken Makedonen zu suchen. Wäre es aber nicht sinnvoller Unterschiede zwischen der Bevölkerung der EJRM und den Antiken Makedonen zu suchen? Denn historisch ist belegt, dass die Antiken Makedonen kulturell Hellenen/Griechen waren. Es sind noch mehrere Faktoren vorhanden, die den Irredentismus in den Schulbüchern beschreiben, doch ich kann nicht alles erwähnen, da sich das extrem in die Länge ziehen würde. Jeder soll sich ein eigenes Bild davon machen. Die englische Übersetzung zu den Büchern habe ich verlinkt. Eine zutiefst geschmacklose Aktion, bei der Politiker der EJRM kein einziges Wort verloren haben war, die Verunstaltung der griechischen Nationalflagge im Jahre 2008, als diese mit einem Nazi-Hakenkreuz versehen wurde.


Auch der Premierminister Griechenlands, Kostas Karamanlis, kam nicht heil davon als ihn eine Zeitschrift in eine SS-Uniform steckte und den Politiker der ND (Nea Demokratia) mit einem SS-Offizier verglich. Dies sorgte für Empörung in Griechenland, da die mediale Welt der EJRM Griechenland mit Nazi-Deutschland verglich, obwohl jedem Interessenten bewusst sein sollte, dass Griechenland gegen das faschistische Mussolini-Regime zu Zeiten des II. Weltkrieges kämpfte und auch gegen die Besatzung Hitlers. Der Kampf gegen das faschistische Mussolini-Regime gilt, bei dem Griechenland sogar als Sieger hervor ging, in Griechenland als hoher Nationalfeiertag und wird jährlich sehr groß gefeiert. Wie kann es dennoch sein, dass die mediale Welt in der EJRM Griechenland mit dem Nationalsozialismus gleichstellt, obwohl Griechenland gegen den Nationalsozialismus ankämpfte? Nicht ein Politiker aus Skopje äußerte sich dazu und auch nicht auf die verunstaltete Flagge mit dem Nazi-Hakenkreuz. Zu erwähnen ist auch, dass dieses Plakat mit dem Hakenkreuz eine Einladung zu einer fotografischen Ausstellung war, die übrigens vom Staat finanziert wurde.Wer kann sich nicht an die Verunstaltungen polnischer Zeitschriften erinnern, in denen polnische Zeitschriften Frau Merkel obszön darstellten oder Deutschlands Außenpolitik mit Nazi-Deutschland verglichen? Die Empörung in Deutschland war, verständlich, sehr groß. Zu diesen Bildern und Aktionen äußerte sich CSU-Außenexperte Eduard Lintner mit diesen Worten: “Die Polen sollten aufhören, sich mit Geschmacklosigkeiten zu überbieten”, sagte Lintner. “Satire findet ihre Grenze dort, wo sie die Würde anderer beschädigt.” [4] Auch die Aktionen bzw. die Gleichsetzung mit Nazi-Deutschland übertrifft die Geschmacklosigkeit, was die Aktionen der EJRM anbelangen.

Verweist Griechenland ohne Grund dem kleinen Ex-Jugoslawischen Staat den Weg zur EU und NATO? Definitiv: Nein! Es ist leider so, dass sich die westlichen Medien nicht explizit mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Oft wird erwähnt, dass Griechenland dem kleinen, armen Vielvölkerstaat “Mazedonien” den Weg zur EU und NATO verwährt. Jedoch erwähnt keiner das “Wieso”, obwohl dies von so hoher Bedeutung ist, um die Gründe verstehen zu können – um die Haltung Griechenlands verstehen zu können. Wie ich oben schon erklärt habe, provoziert die Regierung in Skopje seinen Nachbarn Griechenland und das ohne Scham. Sollte so ein Staat in die EU kommen? Ich sage dazu “Nein, so ein Staat darf nicht in die EU!” denn es kann einfach nicht sein, dass ein Staat in eine Union kommt, obwohl dieser Staat mit einem Unionsmitglied im Streit liegt. Griechenland ist für ein stabiles Balkan und dafür setzt sich Griechenland schon seit Jahren ein. Wäre es nicht so, so würde Griechenland der EJRM finanziell nicht unter die Arme greifen wollen. Wie kann man also behaupten, dass Griechenland “grundlos” gegen die EJRM agiert? Meiner Meinung nach ist die Haltung Griechenlands verständlich. Welcher Staat auf dieser Welt wünscht sich schon einen Nachbarn, der Expansionsgelüste hegt und pflegt? Wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen will, so soll man auch fähig dazu sein, um beide Perspektiven beurteilen zu können. Ich hoffe doch, dass ich mit diesem Artikel, der noch erweitert wird, einigen die Augen geöffnet habe und die Frage “Wieso blockiert Griechenland den EU & NATO-Beitritt der EJRM?” beantworten konnte.

Einen besonderen Dank an Readers Edition und an michael Eisendeld für den publizierten Artikel, die sich nicht wie manche andere vor der Wahrheit verstecken!



Donnerstag, 19. Februar 2009

Vasko Gligorojevic und das Slavic Philhellenic Network

Laut neuesten Meldungen soll der Philhellene und Gründer des Slavic Philhellenic Network – Vasko Gligorojevic gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstallt inhaftiert worden sein. Gligorojevic ist ein engagierter angehender Historiker, welcher gegen die unhaltbaren Propagierungen der Regierung Gruevski vorging. Er verfechtet die Propagierungen der Regierung Gruevski, die Makedonen würden kein griechischen Volk gewesen sein und hat sich zum Namensstreit für die griechischen Sichtweisen ausgesprochen.

Nach unzähligen Rufen aus Griechenland, dass Schicksal des festgenommenen Gligorojevic nachzuprüfen, organisiert nun der Vorsitzende der griechischen Partei „Demokratische Anagenessis“ - Stelios Papathemelis eine Aufklärungsreise in die ehemalige jugoslawische Republik. Ebenso steht möglichen Mitreisenden ein Informationszentrum zur Verfügung –

Informationen erhalten Sie unter folgenden Telefonnumern:

Festnetz: 00302103314314
Mobil :00306979112273
Ansprechpartner: Stavros Bitalis

Es wird nur auf UNunterdrückte Rufnummer geantwortet!
Quelle: Makedons.de / Dimokratiki Anagenessis - 06.02.2009

Sonntag, 15. Februar 2009

Schwere worte des Israel, Generalmajor Avi Mizrahi gegen Erdogan


Der Oberbefehlshaber des Heeres des Staates Israel, Generalmajor Avi Mizrahi äusserte sich gestern mit klare Worten gegenüber der von dem Türkischen Präsidenten Erdogan.

"Die Türkei sei nicht in der Position solche Anschuldigungen gegenüber Israel zu erheben ", desweiteren sagte er, "Die Türkei sei eines der ersten Länder die an Armeniern und Griechen Völkermord begannen haben, auch besetze immer noch die Türkei nach der Illegalen Invasion von 1974 den Norden von der Insel Zypern" !!!...

Klare Worte des Israel, Generalmajor Avi Mizrahi die Herr Erdogan nicht gerne hören wird.
Der ganzen Artikel können unter dem link lesen. (auf Englisch)
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1233304778750&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

Wie Erdogan seinem Land schadet

Er will mit der Türkei in die EU und ist der Held der arabischen Straße: Die Politik von Ministerpräsident Erdogan ist voller Unstimmigkeiten. Wohin driftet das Land? Tayyip Erdogan ist neuerdings Ehrenbürger der iranischen Hauptstadt Teheran. Das ist vielleicht schön für ihn, aber reichlich kurios für den Rest der Welt. Der Premier der säkularen Republik Türkei wird vom islamistischen Regime Irans ausgezeichnet: Soviel Dialektik ist neu. Oder passt es gerade gut zusammen? Erdogan wütete während des Gaza-Kriegs verbal gegen Israel. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos verließ er zornig eine Podiumsdiskussion mit Israels Präsidenten Schimon Peres. In seinem Land wurde Erdogan dafür enthusiastisch gefeiert. Er erklärte, er habe die "Würde" seines Landes verteidigt. Während Araber und Iraner ihn preisen, rücken im Westen viele von Erdogan ab. In manchen deutschen und amerikanischen Zeitungen fällt die Ferndiagnose eindeutig aus: Der Islamismus erfasst nun endgültig das östlichste Nato-Land. Haben diese Kommentatoren Recht?

Driftet die Türkei nach Osten ab?
Nicht zu übersehen ist, dass sich etwas in der Türkei verändert. Erstens in der Politik Tayyip Erdogans, zweitens in den Beziehungen des Landes zu seinen Nachbarn, drittens im Verhältnis der Türkei zum Westen. Wer den Gründen für die Veränderungen jedoch im Koran nachspüren will, wie es säkulare deutschtürkische Autorinnen gern tun, hat nichts von diesem Land begriffen. Schauen wir genauer hin, zunächst auf Erdogan selbst. Pragmatisch bis zur Konturlosigkeit Viele seiner säkularen Gegner sagen dem ehemaligen islamistischen Politiker eine geheime Agenda zur Umkrempelung der Türkei in einen islamischen Staat nach. Doch dieser Mann hat keinen versteckten Plan. Wenn er einen hätte, würde er ihn wahrscheinlich in der nächsten Aufwallung von selbst ausplaudern. Erdogan steht so offen vor uns wie wenige andere Politiker: Er ist ein hochbegabter Volkstribun, der nach dem Lärm um Gaza die wichtigen Regionalwahlen im März gewinnen dürfte. Er kommt von ganz unten, aus den neblig-trüben Werftgegenden Istanbuls, und verkörpert die Mischung aus Unterklassenstolz und aufgereizter Emotionalität des Stadtteils Kasimpasa. Als Premier aber ist er pragmatisch bis zur politischen Konturlosigkeit. Für was hat er nicht schon Leidenschaft gezeigt: Einsatz für EU-Beitrittsverhandlungen und stolzen Zorn über die Zurückweisung seitens vieler Europäer, die schnelle Privatisierung türkischer Monopole und Direktzugriff des Staates in die Wirtschaft, Eintreten für Freiheitsrechte und Eindreschen auf die Medien, mehr Rechte für die Kurden, aber bloß kein Handschlag mit der pro-kurdischen DTP, Gastfreundschaft in Ankara für den mutmaßlichen Massenmörder von Darfur, Präsident Omar al-Baschir, aber harsche Kritik an den mörderischen Angriffen der israelischen Luftwaffe auf Gaza. Erdogan überrascht seine Beobachter und politischen Biografen immer wieder: durch Positionen, mit denen er sich selbst widerspricht.

Samstag, 14. Februar 2009

Keine griechischen Gelder für EU-Korridor 10 der ehemaligen jugoslawischen Republik -FYROM


Geschrieben von P.Raftakis
Mittwoch, 4. Februar 2009

Zur Eröffnung der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg, hat der Europaparlamentarier der griechischen Partei Neue Demokratie <<>> bei seiner Rede, sich gegen eine Fortzahlung der Finanzierung für die kürzlich umbenannte EU-Strasse 10 in „(Alexander der Makedone)“ der ehemaligen jugoslawischen Republik - FYROM ausgesprochen. Der Bau dieser Autobahn wird hauptsächlich durch griechische EU-Gelder finanziert. Die ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien hat in der jüngsten Zeit eine Reihe von Umbenennungen öffentlicher Gebäude stattfinden lassen welche provokativ, Namen antiker griechischer Persönlichkeiten und Könige aufweisen.

Quelle: Naftemboriki

Dora Bakoyannis - Provokative Haltung der Regierung Gruevski


Geschrieben von P.Raftakis
Montag, 2. Februar 2009

Dora Bakoyiannis - Aussenministerin GriechenlandBei einem Interview der serbischen Zeitung „Politika“, erklärte Dora Bakoyannis die griechische Aussenministerin, dass die provokative Haltung der ehemaligen jugoslawischen Republik – FYROM gegenüber Griechenland, die Aussichten für eine rasche Lösung im Namensstreit stark einschränken. Bei der Frage , ob es Chancen auf eine Lösung des Namenskonfliktes gäbe, wies D.Bakoyanni darauf hin, dass Griechenland und FYROM verpflichtet sind hart am Namensstreit zu arbeiten, für eine Lösung, die beide Seiten als Sieger hervorgehen lassen.

«Leider verhindert die provokative Haltung der ehemaligen jugoslawischen Republik von Mazedonien gegen Griechenland, dass ein Klima des gegenseitigen Vertrauens , und der Zusammenarbeit entsteht, was die Aussichten für eine rasche Lösung des Problems eher düster aussehen lassen. Ich möchte noch einmal betonen, dass eine für beide Seiten annehmbare Lösung , nicht nur für die ehemalige jugoslawische Republik von Vorteil sein wird . Sie wird auch die Förderung der regionalen Stabilität in Südosteuropa und die Perspektiven der euro-atlantischen Bestrebungen der ehemaligen jugoslawischen Republik –FYROM entgegen kommen ».

Quelle: Naftemboriki

Freitag, 6. Februar 2009

Bloger wurde verhaftet: Philhellenischer Serbe wurde in Skopje verhaftet

Wegen Verletzung des «Mazedonismus» wurde der serbische Aktivist Vasko Gligorijevic von den Behörden der ehemalige jugoslawischen Republik - FYROM verhaftet.
Die Nachricht wurde heute auf der griechischen und serbischen Blogs blitzschnell bekannt gegeben.
Vasko Gligorijevic machte vor kurzem das «Slawische Philhellenische Netzwerk» in Skopje bekannt, eine Nichtregierungsorganisation, die darauf abzielt, mit wissenschaftliche Argumente, gegen die Ansprüche die die ehemalige jugoslawische Republik (FYROM) gegenüber Griechenland erhebt vorzugehen. Wie z.B. dass es keine direkte Verbindung (Ursprung) der FYROM und den grossen Alexander & Bukephalus existiert.
Vasko Gligorijevic war Student in der Universität "Kyril & Methodius" in der ehemalige jugoslawische Republik (FYROM). Er wurde September 2008 bekannt als er bei einem Notar in Skopje sich vorstellte um seine Meinung über die Identität der selbsernannten "Mazedonier" der EJR-FYROM offiziell und notariel bestätigen lassen wollte.
Er selbst, in einem grossen Gerichtsverfahren was er hinter sich hatte, gelang es ihm wieder seinen serbischen Familienamen anzunehmen. Er dürfte sich davor nicht Gligorijevic sondern Gligorov nennen. Im vergangenen Juni war zougla.gr Gastgeber des serbischen Philhellenen mit dem Thema "Der mazedonische Namenskonflikt".
In der ehemalige jugoslawischen Republik, wo die Menschen dort ihren eigenen...«Mazedonischen» Mythos leben, ist seit 1996 ein Gesetz in Kraft getreten, das jegliche wissenschaftliche Forschung über die nationale Identität der Bewohner verbietet!
Quelle: http://www.famous-macedonia.blogspot.com/

Ehemalige jugoslawische Republik (FYROM) fanatisiert Ihre Bürger

Nicht nur dass die Argumente der ehemalige jugoslawischen Republik (FYROM) faul sind, immer wieder wird nach neue Propaganda gesucht.

Vor kurzem lief im staatlichen Fernsehen "MTV" (die Kosten dieser Sendung tragen natürlich die Bürger) von FYROM eine Sendung über die Herkunft Gottes und der Mazedonier. (Ja ja, Sie lesen richtig, unser christlicher Gott ist damit gemeint.
Die Bürger der ehemaligen jugoslawischen Republik wurden unterrichtet, dass Gott auch ein Mazedonier sein soll. Sie wurden aufgeklärt, dass sogar die Asiaten sowie die ganze Weisse Rasse Nachfahren der Mazedonier sind.
Klicken Sie auf das Video und wenn Sie Bulgarisch oder Jugoslawisch können, dann werden Sie verstehen wie Skopje ihre eigene Bürger fanatisiert und irreführt. Die Untertittel sind auf griechisch, wir werden uns bemühen das Video auch auf Deutsch zu präsentieren.
Sehen Sie das, was uns die Aussenpolitik dieses Kunstlandes aber auch die Medien in der EU nicht zeigen, und wenn Sie glauben dass dieses Video das einzige ist, dann irren Sie sich.
Wir hoffen das die USA & EU aufhören auf Griechenland Druck auszuüben und stattdessen in FYROM erstmal für Ordnung sorgen. Den Bürgern der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) sollte endlich die Wahrheit erzählt werden und der alte Name des Landes "Vardaska" wieder vergeben werden. Nach so vielen Jahren Lügen und Misere, haben die es sich verdient die Wahrheit zu erfahren, damit die Menschen der ehemaligen jugoslawischen Republik, Ihren Nachbar "Griechenland" verstehen und gute nachbarliche Beziehungen beginnen zu können.

Hier das von Staat und der Skopjanische Politische Führung Finanziertes Video. Demnach stammen auch die Deutschen von den Slaven ab,... an Peinlichkeit ist es einfach nicht zu übertreffen. Desweiteren erinnert es irgendwie an der damalige Göbels Propaganda. Eins ist klar, FYROM-Skopje verwirrt sein Volk mit falschen Tatsachen.